A d RÖMER
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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A d RÖMER
1 Paulus, ä Sklave vum Chrischtus Jesus, zum Aposchtel bruefe un üsgsundet fir de gueti Botschaft Gottes,
2 wo Gott im Vorus dür sini Prophete i de heilige Schrifte akündigt het.
3 Diä Botschaft betrifft si Sohn, wo aus Mönsch us dr Nachkommschaft Davids isch cho,
4 dr aba dank däm Geischt dr Heiligkeit durch de Uferschtehig vu d Dote mit Macht zum Bueb Gottes erklärt worde isch, jo Jesus Chrischtus, unsa Herr.
5 Dür ihn hei mir unverdienti Güet und es Aposchtelamt empfange, damits under allne Völker zur Ehre vo sim Name zum Glaubesgehorsam chunnt.
6 Under dene Velka sin au ihr dezue bruefe zum Jesus Christus z ghöre.
7 A alli, de in Rom als vu Gott Gliebti zue Heilige bruefe sin: Ich wünsch äich unverdient Guet un Friede vu Gott, unsam Vater, un vum Herrn Jesus Chrischtus.
8 Als Erschts möcht i mi Gott durch Jesus Chrischtus wägä äich alle dankä, wel in dr ganze Wält vu äirem Glaube gschwätzt wird.
9 Denn Gott, für den i i Verbindig mit dr guete Botschaft über si Bueb mit mim Geischt heilige Dienscht tue, isch mi Züg, dass i Nech immer u immer wider i mine Gäbte erwähne
10 u drum bitte das i, we möglech u we gott wot, itz ändlech zu euch cha cho.
11i gsehn mi nämli dranne zum eu e geistigi Gabe la zcho damit ihr gstärkt werded
12 oder vilmeh drmit mir üs dur üsne Gloube gägesitig Muet chöi mache sowou dür öie aus o dür min.
13 Ihr sollt aba wisse, Brüeder, dass i ma oft vorgno ha, zue äich z kumme bis etzed bi i allerdings verhinderet gsi, damit mini Tätigkeit unda äich genauso Frucht treit we unda d ibrige Velka.
14 I ha gägenüber Grieche wie o Usländer, gägenüber Wise wie ou Unverständige e Verpflichtig.
15 Drum möchti di gueti Botschaft unbedingt o euch dert in Rom verchünde.
16 Denn i schäm mi nit fir di gueti Botschaft. Schliesslich isch sie fir jede, der Glaube het, Gottes Kraft zur Rettig zerscht fir d Jude, denn au fir d Grieche.
17 In ihr offebart sich Gottes Grechtigkeit durch d Glaube un fir d Glaube. I de Schrifte stoht ja: "Der Grechte aber wird wäg sim Glaube läbe.
18 Gottes Zorn offebart sech nämlech vom Himmel her gäge alli Gottlosigkeit u Ungrechtigkeit vo de Mönsche, wo d Wohrheit uf ungerechti Wiis unterdrücke.
19 Denn was s iba Gott z wisse git, isch fir sie dütlich erkennbar, als Gott`s ne dütlich gmacht het.
20 Schliesslech si sini unsichtbare eigeschafte sit Erschaffig vor Wäut klar z erkenne, denn si si i de Schöpfigswärch wahrnehmbar, ja sini ewigi Macht und Göttlechkeit so das si ke Entschuldigung hei.
21 Denn obwohl sie Gott kennt hän, vuherrlicht sie nen nit als Gott un dankt nem au, sundern sie hän sich inhaltslose Ibalegige geh, un in ihrem unverständige Herze isch s dunkel worde.
22 Obwohl si behauptet hei wiis z si, wärde si unvernünftig
23 un vuwandle de Herrlichkeit vum unvergängliche Gottes in ebis we des Abbild vu vugängliche Mensch un Vegel un vierfessige Tier un Reptilien.
24 Drum het Gott sie entsprechend d Wünsche vu ihrem Herz vu d Unreinheit, so dass sie ihri Körper undaänanda entfernt hän.
25 Si hei d Wahrheit Gottes mit der Lüg vertuscht u hei d Schöpfig verehrte u hei für si heilige Dienscht statt für e Schöpfer, wo für immer priese isch. Amen.
26 Drum het Gott si enterende sexuelle Lideschafte überlieferet, denn d Froue under ihne dr natürlichi Gschlächtsverchehr mit em wideratürleche.
27 Genauso hei o d Manne de natürlechi Gschlächtsverchehr mit Froue uf u hei i ihrer Lydeschaft zunenang entbrönnt – Manne mit Manne. Si tribe obszöne Sache u empfinge a sech säuber di gebührendi Straf für ihri Verirrig.
28 Als sie Gott nit anerkenne wen, ibaantwortet Gott sie nem Geischteszuestand, den na nit guet heisst, so dass sie den, was sich nit ghärt.
29 Si sin voller Ungrechtigkeit, Bosheit, Gier un Schlächtigkeit, voll Neid, Mord, Striit, Betrug un Niederrächtigkeit. Si sy Schwätzer,
30 Verleumder, Gotteshasser, unverschämt, überheblich, ageberisch, erfinderisch im Schadenstifte, de Eltere unghorsam,
31 ohni Verständnis, vertragsbrüchig, lieblos u unbarmherzig.
32 Obwohl die Mönsche di grächti Aaordnig Gottes sehr wohl kenne nämlich dass alli wo so öppis tribe de Tod verdiene mache si drmit nid nume witer, sondern stimme ou angerne zue, wo s gliiche tue.