D Psalme 137 bis 150
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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D Psalme 137 bis 150
137 Am Flüss Babylon, dört hei mer gsässe.
Mir gränne, wo mer a Zion hei zrudänkt.
2 A d Papple i sinere Mitti
hei mir üsi Harfe ghänkt.
3 Denn dert hei die gforderet, wo üs gfange hei, es Lied vo üs.
Die üs verspottet, verlanget Unterhaltig:
"Singt für üs eis vo de Lieder Zions".
4 Wie chöi mir das Lied Jehovas singe
uf fremdm Bode?
5 Faus ig di vergesse o jerusalem,
de söu mini rächti hand vergesslech si.
6 Mini Zunge söu a mim Gaum chläbe,
weni mi nid a di erinnere,
weni Jerusalem nid zu minere höchste Freud erhebe.
7 Dänk doch dra, o jehova,
was d Endomiter a däm Tag gseit hän, wo Jerusalem flegt:
"Rysst's nieder! Rysset's nieder bis ufe Grund!"
8 O Tochter Babylon, wo de bald söllsch verwüscht werde,
glücklich wird dä si, wo dir heizahlt,
was du üs ataa hesch.
9 Glücklech wird dä si wo dini Ching packt
u gäg d Felse schluderet.