Jeremia 11 vo 52
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 11 vo 52
11 Jeremia het vo Jehova folgendi Botschaft übercho:
2 "Hört die Wort des Bundes! Teil si de Juda un de Bewohner vu Jerusalem mit:
3 "Das seit d Jehova, der Gott Israels: "Verflucht isch wär sech nid a d Wort vo däm Bundes haltet,
4 den i mit äire Vorfahre gschlosse a däm Dag, an däm i sie üs Ägypte, üs däm Iiseschmelzofe, üsäfihrt ha un gsait: "Hört uf mini Schtimm un den alles, wohi i äich anwies, un ihr den mi Volk wäre un i wär aicha Gott si,
5 drmit i mi ad Eid cha halte, wo i öie Vorfahre gschwore ha: Ine ds Land z'gäh, wo Miuch u Honig flüsse, wis hüt dr Fau isch. Un i git zantwort: Amen, o Jehova.
6 Jehova het denn zue ma gsait: "Verkinda alli de Wort in de Städt Judas un uf de Strosse Jerusalems: "Hört die Wort des Bund un fihrt sie us.
7 Wül feierlech han i öie Vorfahre a däm Tag ermahnt, won i se us Ägypte ha usefüert, bis hütt, geng und geng wider: "Hört uf myni Schtimm."
8 Aber si hei nid ghört, no hän si mir ihres Ohr zueegwendet, sondern jede het sturm gfolgt siim eigene böse Härz. Auso hani aus über si bracht, wo ig i däm Bund ha aakündigt gha wüu si die drin enthaltene Aordnige nid hei wöue usfüehre.'"
9 De het d Jehova zu mir gseit: "Es git e Verschwörig unter de Manne Judas und de Bewohner Jerusalems.
10 Si sy zruggkehrt zu de Vergah vo ihrne Vorfahre us alte Zyt, wo sech weigeret uf mini Wort z ghöre. O si folge andere Götter und diene. Das Huus Israel und ds Huus Juda hei mi Bund broche woni mit ihrne Vorfahre het gschlosse.
11 Drum seit Jehova: 'I bringe Unglück über sie, wo sie nid chöi entcho. Wenn sie zu mir um Hilf rüefed wird ich nid uf sie ghöre.
12 Dann wärde d Schtädt Judas un d Bewohner Jerusalems zue d Götter go, däne si opfere, un um Hilf rüefe. Doch di Götter wärde si zur Zyt vo ihrem Unglück uf ke Fall rette.
13 Denn dini Götter si so viu worde we dini Schtädt, o Juda, und ihr hei so viu Altäre für d Schand ufgschteut wies Strosse z Jerusalem git – Altäre, um am Baal z opfere.‘
14 U du, bät nid für däm Volk. Schrei nid, red ke Gebet u flänn mi nid für si a, denn i wirde nid zuelose wenn si i ihrere Not zu mir rüefe.
15 Mit welem Rächt isch mini liebste i mim huus wenns so viu git wo bösi plän usfüehre? Wärde sy öppe mit heiligem Fleisch ds Unglück abwände, wes über di chunnt? wirsch zu dere Zyt juble?
16 Einsch het di Jehova en üppige Olivebaum gnennt, schön aazgseh mit sine edel Frücht. Unger groossem Lärm het er dä Bauma azündet u me het sy Zwyg vrbroche.
17 Jehova, dr Herr vo dr Heere, wo di pflanzt het, het Unglück gäge di verkündet wäg dr schlächte Tate vom Huus Israel und em Huus Juda, wo si mi kränkt hei in däm si am Baal opferte.“
18 Jehova ungerrichtet mi, damit i Bscheid wüsst ha. Zu derä Zit hesch mi la gseh was si tate.
19 I bi wienes zuetraulichs Lamm gsy wo zum Schlachte gfüert wird. I ha nid gwüsst, dass si Schlimms gäge mi plantet u ha gseit: "Lönd üs dä Baum mit syre Frucht zerstöre, löh üs ne uslösche us em Land vo de Läbige, damit sy Name nümm i Erinnerig blybt."
20 Doch Jehova, dr Herr vo dr Heere, urteilt grächt. Är prüeft di innerschte Gedanke u ds Herz. Lah mi dini Rach a ihne gseh, i ha dir ja mi Rechtsfall überge.
21 Drum seit Jehova gäge d Manne vo Anathoth, wos uf dis Läbe abgse hei und drohe: "Du darfsch nid im Name Jehovas propheziere, süsch bringe mr di eigehändig um"
22 ja drum seit d Jehova wo de Herr vo de Heere: "Ich werde se zur Rächeschaft zieh. Di junge Männa wäre durchs Schwert schterbe un ihri Böhn un ihri Töchter durch Hunga.
23 nidemal e überrest wird vo ihne übrig blibe, will ich wird unglück über d lüt vo anathoth bringe i däm Jahr wo si zur rächeschaft zoge werde."