Jesaja 36 vo 66
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaja 36 vo 66
36 Im 14. Jahr dr König Hiskias het dr König Sanherib vo Assyrie gäge aui befeschtigte Städt z Juda aagrügt u het si ignoo.
2 Der König vo Assyrie het denn der Rabschakea mit eme riese Heer vo Lachisch uf Jerusalem zu König Hiskia gschickt. Si hei sech bir Wasserleitig vom obere Teich a dr Landschtrooss zum Wöscherfäud ufgsteut.
3 Dänn isch dä Palaschtverwalter Eljakim, Sohn vom Hilkija, mitem Sekretär Schäbnach und em Gschicht ¬schryber Joach, Sohn vom Aaph, zu ihm use.
4 Der Rabschake het zu ihne gseit: "Richtet Hiskia bitte us: 'Der grosse König, der König vo Assyrien, loht der sage: Woruf vertrausch?
5 Du behauptisch: 'Ich ha e Strategie u di nötigi Schlagchraft füre Chrieg.' Aber das isch leers Gerede. Uf wen vertrausch dasses wagsch di gäg mi ufzlehne?
6 Du vertrausch doch nume uf das abknickte Schilfrohr Ägypte wo eim d Handflächi dürebohrt, wenn me sech druf stützt. So geits jedem wo uf de Pharao dr König vo Ägypte vertrout.
7 Vilicht seisch ja: 'Wir vrtrauen auf unsen Gott Jehova.'Aber het nit d Hiskia mit däm Höhe un Altäre bsitigt un zue Juda un Jerusalem gsait: 'Ihr sollt äich vor däm ein Altar verbiegen'?"
8 Gang bitte mit mim Herrn, em König vo assyrie, folgendi Wette ii: Ig gibe dir 2000 Pferde we du gnue Riter drfür fingsch.
9 Wie chasch du da irgend ä no so unbedütende Statthalter vo mim Herr zum Rückzug zwinge, säubst we di uf d Chriegswage u Riter vo Ägypte verlahsch?
10 Bin i öppe gäge de Wille Jehovas cho zum das Land zerstöre? Jehova sälber het mir befohle: 'Marschiere i däm Land i und zerstörs.'
11 Da hei der Eljakim, Schäbnao und Joach zum Rabschake gseit: "Sprich mit üs, diini Diener, bitte aramäischa, denn mir verstöh di Sprach. Aber rede vor d Lüt uf dr Muur nid i dr Sproch vo de Jude."
12 Dä Rabschake het antwortet: "Het mi Herr mi nume zu öich und öiem Herr gschickt zum das uusrichte? Es betrifft doch o d Manne uf dr Muur, wo zäme mit Öich ihre eigeti Kot ässe u ihre eigeti Urin trinke."
13 Dänn het d Rabschake lut i dr Schpraach vor Jude gschroue: "Hört die Wort vom grosse Kenig, vom Kenig vo Assyrie!
14 Dä König lässt euch sagen: 'Lönd euch vo Hiskia nid tüüsche. Är cha euch nid befreie.
15 U löt Nech vo Hiskia nid derzue bringe, uf Jehova z vertraue, ou wenn er seit "Jehova wird uns ganz bestimmt rette. Die Stadt wird em König vo Assyrie nid id Händ gheie."
16 Hört nid uf Hiskia, denn das seit dr König vo Assyrie: "Schlüsst Frieden mit mir und ergebed euch. Denn wird jede vo sym eigene Wystock u sym eigete Fiegebaum ässe u Wasser us sire eigete Zischterne trinke,
17 bis i chume u Nech i es Land bringe, wo wie eues eigete Land isch – wo's Getreide u nöie Wy, Brot u Wygärte git.
18 Lönd nech vo Hiskia nüt vormache, wenn är seit: 'Jehova wird uns rette.' Het o nume e einzige vo de Götter vor Völker sys Land us der Hand vom König vo Assyrie befreit?
19 Wo si de d Götter vo Hamath und Arpad, wo si d Götter vom Sepharwajim? Hends d Samaria us mire Hand chönne befreie?
20 Kene vo dene Götter het sis Land us mire Hand befreit. Wie söu de jehova jerusalem rette?
21 Si aber schwiege. Kene erwideret es Wort, denn dr Kenig het befohle: "Ihr sollt ihm keine Antwort ge."
22 Der Palaschtverwalter Eljakim, Sohn vom Hilkija, der Sekretär Schäbnad und der Gschichtsschryber Joach, Sohn vom Aaph, si de mit zerrissene Chleider zu Hiskia gange und hei brichtet, was de Rabschake gseit het.