Nehemia 2 vo 13
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Nehemia 2 vo 13
2 Es isch im Monet Nisan gsi, im 20. Jahr vo König Artaxerxes. Wie gwöhnlich han i de Wy gno, wo für ihn bergstellt gsi isch, und ihm dem König gä. Da i aber no nie i sire Gägewart betrüebt bi gsy,
2 het er zu mir gseit: "Warum gsehsch du so betrüebt us obwohl du nid chrank bisch? Das cha nume vomene betrübte Härz cho." Da hani uf einisch schrecklichi Angst gha.
3 Ig ha antworte: "Lang lebe der König! Ig cha eifach nid angersch aus betrübt sy, wenn d Stadt, wo mini Vorfahre si begrabe, i Trümmer ligt und d Tore verbrennt sy.".
4 Dr Kenig het erwideret: "Was isch dini Bitte?" Sofort het i zum Gott vom Himmel betet.
5 Denn hani gseit "We du iverstande bisch, mi König, u du a mir, dim Diener, Gfalle hesch gfunde, de schicki bitte uf Juda, i d Stadt, wo mini Vorfahre begrabe lige, damit i se widr cha ufboue.".
6 Dr König, näb däm di königlechi Gemahlin sitzt, het itz vo mir wöue wüsse: "Wie lang wird dini Reis duure, u wenn chunnsch wider zrügg?" Es isch em Chönig aso rächt gsi, mi z löse, u i ha ihm e bestimmti Zyt kannt.
7 Witer hani gseit: "We du iverstande bisch, mi König, gib mer mer Briefe a d Statthalter im Gebiet westlech vom Euphrat, wo mer e sicheri Durchreis bis uf Juda gwährleischte.
8 Ig bitte o um nä Brief a Asap, dr Verwauter vom chöigä Waud, das er mir Bouhouz für d Tore vor Feschtig bim Tempu git sowie für d Stadtmüür und für ds Huus woni wird iizieh." Der Kenig het's ma gwährt, denn di gütig Hand vu minem Gott isch iba ma gsi.
9 Er het ma au Heerführer ge un Riiter mit. Schliesslich kummt i zue d Schtatthalter im Gebiet westlich vum Euphrat un gib ne d Brief vum Kenig.
10 Dr Horoniter Sanballat und dr ammonitisch Beamte Tobjap erfuare dervo. Es het ne sehr vermisst, dass öpper isch cho, zum öppis guets fürs Volk Israel z tue.
11 Schliesslech hani z Jerusalem iigfahre u bi dert drü Täg bliebe.
12 Bi Nacht brach i mit es paar Männer uf, het aber niemerem gseit, was mi Gott mir i ds Härz gä het, für Jerusalem ztue. Ich ha kei Tier drbi gha, üssa däm eina, uf däm i ritt.
13 I ha mi ir Nacht düre Talter usegstande, isch ar Quelle vor Grosse Schlange vrbi cho u ha bis zum Aschuufetor glanget, um di zerstörti Mauer Jerusalems u di verbrönnte Schtadttores z beguetache.
14 Denn isches witer gange bis zum Quelletort und zum Königsteich, aber für mis Riitier isch es dert z eng worde.
15 I ha jedoch mi Wäg bi Nacht z Talau uffe füre ghocket u ha drbi d Muur beguetet. När hani um dräit und dür ds Talter zrügg chehre.
16 Di Undervorsteher hei nid gwüsst, wohär i gange bi u was i ungernah ha, wöu i ha der Jude no nüt mitteilt – weder de Priester no de iiflussriiche Manne no de Undervorsteher no de andere am Wiederufbou Beteiligte.
17 Schliesslech hani zu nene gseit: "Dir gsehnd ja, i was fürne schlimme Lag mir sy, dass Jerusalem i Trümmer ligt und d Tore verbrennt sy. Chömed, lönd üs doch d Mauer Jerusalems wider ufboue zum dere Schand es Änd mache!"
18 Denn hani ne devo verzellt, wie di güetig Hand vo mim Gott über mir isch gsi u was dr König zu mir gseit het. Do hei si gseit: "Mache mir üs as Wärch u boue mir!" Und si hei sech gstärkt für d Arbeita
19 Aus der Horoniter Sanballat, der ammonitische Beamte Tobija un der Araber Gschem dervo ghört hei si üs verspottet, hei üs ihri Verachtig la gspüre und gseit: "Was machet Der da? Rebellieret Der öppe gäge de König?"
20 Doch i entgägnet: "Der Gott vom Himmel, är wird üs zum Erfolg verhälfe, und mir, sini Diener, wärde üs ad Arbet mache und boue. Ihr drgäge hei in Jerusalem nüt zsueche u hei hie weder rächtlechi no historischi Asprüch."