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Offebarig 14 vo 22

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Offebarig 14 vo 22

 

14 U da! I ha das Lamm uf em Berg Zion gseh schtah u bi ihm 144 000, wo sy Name u dr Name vo sim Vater uf ihrere Stirn hei treit.

2 I ha es Grüsch usem Himmel ghört wie ds Rause grossi Wassermasse u wi ds Grüsch lute Donners. Un dr Klang, den i ghärt ha, war we vu Sänger, de sich uf ihre Harfe begleite.

3 U si singe öppis, wo wi nes nöis Lied tönt, vor em Thron, em vier läbige Gschöpf u de Älteschte, un niemer het das Lied meischtere usser de 144 000, wo vor Erde sy freigchouft worde.

4 Es si die wo sech nid mit fraue verunreinigt hei, ja, si si si jungfrülech. Es si die wo em Lamm ständig fouge, wohärs o geit. Si si aus Erschtling unger de Mönsche für Gott u für's Lamm freigchouft worde

5er u i ihrem Muul het sech nüt betrügerischs gfunge. Si si fakellos.

6 U i ha e angere Ängeli gseh am Himmel flüge, u är het e ewigi gueti Botschaft bekannt z mache für d Bewohner vor Ärde, für jedi Nation, jede Stamm, jedi Sprach u jedes Volk.

7 Är het mit luter Schtimm gseit: "Heit Ehrfurcht vor Gott un git nem d Ehr, denn für nen isch d Schtund kumme, Gricht z halte. Bätet also der a, der der der der der Himmel, d Erde, s Meer un d Wasserquelle gmacht het."

8  En andere, e zweite Engel isch folgt. Är het gseit: "Sie isch gfalle! Babylon di Gross isch gfalle, si wo aui Völker veralasse het, vo dem Wyy ihrere liideschaftliche sexuelle Unmoral z trinke!"

9  Ein andera Ängel, ein dritter, het ne gfolgt. Er sait mit luta Schtimm: "Wer des wilde Tier un si Gbbild abätet un es Kennzeiche uf dr Schtirn odr uf dr Hand gregt,

 10 wird au vum Zorn Wy Gottes trinke, der unverdünnt in d Becher vu sinem Zorn iigschänkt worde isch, un er wird vor d Auge vu dr heilige Engel un vor d Auge vum Lamm mit Fiir un Schwefel quält wäre.

 11 Und dr Rauch vo ihrne Qual stigt uf für immer und ewig. Dag un Nacht hei si kei Rueh, de des wilde Tier un sys Abbild abäte, un wär immer ds Kennzeiche vu sym Name erhaltet.

 12 Hie chunts für di Heilige uf Usharre a, für die wo Gottes Gebot befolge un a däm Glaube an Jesus feschthebe."

 13 Un i ha ghärt ä Schtimm üs däm Himmel sage: "Schreibe: Glücklich sin di Dote, de vu derä Ziit a vereint mit däm Herrn schterbe. Ja, so sait dr Geischt, sie solle vu ihrere herte Arbet ruehe, denn alles, was sie doe hän, begleitet sie."

 14 Un do! Ich ha ä weissi Wolke gsähne, un uf ihr sähn jemads, der we ä Menschesohn usgseh het. Er het ä goldigi Krone uf em Grind un ä scharfi Sichle in dr Hand.

 15 Ä anderä Engel kunnt üs däm Tempelheiligetum un reft mit luter Schtimm däm zue, der uf dr Wolke hockt: "Lass dini Sichle schniide und ernte, denn d Stund zum Ernte isch cho. D Ernte vo dr Erde isch usgriffe."

 16 Un der uf d Wolke hockt, loss si Sichle uf d Erde schniide, un d Erde wird abgehnet.

 17 Und no ä angere Ängel isch usem Tempelheiligtum wo im Himmel isch. Au är het e scharfi Sichle gha.

 18 Und no ä angere Ängeli isch vom Altar cho, u är het Macht gha über ds Füür. Mit luter Schtimm het er däm zue gruefe, wo di scharfi Sichle het: "La dini scharfi Sichle schniide und sammle d Trube vom Wyschtock dr Erde ii, denn syni Beeri sy riif worde.

 19 Dr Engel het sini Sichle uf dr Erde la schniide un het d Wyschtock vo dr Erde ab erntet. Er het nen i di grossi Kelter vom Zorn Gott gschluderet.

 20 D Chelter isch usserhalb vo dr Stadt träte worde, u Bluet floss us dr Chelter bis a d Zäum vo dr Ross, 1600 Stadiä wit.