Richter 18 vo 21
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Richter 18 vo 21
18 Zu dr Zyt hets ke König gä z Israel. Dr Stamm Dan isch damals uf der Suechi nach me Gebiet gsi, wo er sech het chönne aasiedle, denn bis da ane hei d Daniter unter de Stämm Israels kes Erbe übercho.
2 D D Daniter hei füf Männer us ihrer Familie los gschickt, fähigi Männer us Zora und Eschtaol wo das Land sötte usspioniere und erkunde. Si sage zue nene: "Göhö, erkundet das Land. Als si im Bergland vu Ephraim zum Michas Hus kumme, hän si dert übernacht.
3 Ir nöchi vom Michas Huus hei si d Stimm vom junge Levite erkannt. Si si zu ihm gange u hei gfragt: "Wär het di daherbrocht? Was machsch du do? Was haltet di a däm Ort?"
4 Er het ne verzellt, was dr Micha für ne het gmacht u het gsait: "Er het mi aus si Priester ihgsteut."
5 Da hends ihn batte: "Bitte frag Gott ob eusi Reis erfolgrich wird si."
6 "Göht z friede", het der Priester zu ihne gseit. "Jehova isch mit öich uf eue reis."
7 Auso si di füf Manne witer gange und si nach Lajisch cho. Si hei gseh das d Mönsche dert eigeständig gläbt hei wie d Sidonier. Si si ruhig u sorglos gsi. Es het ke Eroberer im Land gäh, wo se unterdrückt het und ne zuesetzt het. Si si wit wäg vo de Sidonier gsi u hei o süsch mit niemerem öppis ztüe gha.
8 Wo d Manne zu irne Brüedere uf Zora u d Eschtaol zrü cho sind, hei si gfragt: "Wie isch es gsi?"
9 Sie hend antwortet: "Lönd üs loszieh und geg sie kämpfe. Mir hend gseh, dass es es sehr guets Land isch. Was wartet dir? Machet nech sofort uf u nämet ds Land i.
10 We Der dert häre chömet, wärde ihr es sorgigs Volk vorfinde, u das Land bietet vil Platz. Gott het's i euri Hand geh. Es isch es Gägend wo's a überhaupt nüt fählt."
11 Denn hei 600 zum Kampf grüschteti Männer us dr Familie vo dr Daniter vo Zora und Esstaol ufbracht.
12 Si hei uf Kirjath-Jearimm z Juda ufezoge u hei dert lageret. Drum nennt me dä Ort westlich vo Kirjath-Jearim bis hütt Mahane-Dana.
13 Vo dört hei si zum Bärgland vo Ephraim zoge u si zu Michaso Huus cho.
14 Di füf Männer, wo sech ufgmacht hei, zum d Gägend vo Lajisch uszspioniere, hei de zu irne Brüedere gseit: "Heit der gwüsst, dass es i dene Hüser es Ephod, Teraphim-Statue, e gschnitzti Figur und e Metallstatue git? Überleit, was Der wet mache."
15 Do hei si dert haut gmacht, u di foif Manne si zum Huus vom junge Levite bim Michas Huus u hei gfragt, wies ihm geit.
16 Di ganzi Zyt über si di 600 zum Kampf grüschtete Männer vo Dans am Iigang vom Tor gstange.
17 Die füf Männer, wo das Land hei usgspioniert, si inne um di gschnitzti Figur, ds Ephod, d Teraphim-Statue und d Metaufigur z hole. (Währenddesse isch dr Priester mit de 600 zum Kampf grüschtete Manne am Toreingang gstande.)
18 Si sy z Michas Huus gange u hei di gschnitzti Figur, ds Ephod, d Teraphim-Statue und d Metallfigur gno. Der Priester het zue nene gsait: "Was machet Der do?"
19 "Sig still! Säg nüüt!", hei si antwortä. "Chum mit u werde üses Beroter u Priester. Was isch besser für di: Priester im Huus vomene einzige Maa z sy oder für e Stamm u e Familie z Israel?"
20 Dem Priester het das gfunge. Är het ds Ephod gno, d Teraphim-Statue sowie die gschnitzti Figura gno u isch mit de Lüt mitgange.
21 Si hei umdreiht u hei sech wieder ufe Wäg gmacht – voreweg d Chind, ds Vieh u was si a Wärtvollem bsaesse.
22 Nachdem sech d Daniter es Stück vom Michas Huus entfernt hei, hei sech d Manne us Michas Nochberschaft sammlet u hei si i ghaute.
23 Wo si de Danitär zrügheie, hei sech die zu ne z träte u hei sech dr Micha gfrogt: "Was isch los? Werum het me nech zämegholt?"
24 Er het antwortet: "Ihr heit d Götter mitgno woni mir gmacht ha u dr Priester isch o mit öich wäggange. Was bliibt da no für mich? Wie chönd ihr da frage: 'Was isch los mit dir?'?'
25 D D Daniter hei ne warte: "Red nid i däm Ton mit üs, süsch gheie hässig Manne über di her, u das würd di u dini Hus¬gmeinschaft ds Läbe choste."
26 Denn hocke d Daniter ihre Wäg vor, un dr Micha, der sieht, dass sie stärcher gsi sin als er, het umkehrt un isch zrügg gange.
27 D Daniter hei d Götter gno, wo Micha gmacht het, u o si Priester mit u zoge nach Lajisch, wo d Mönsche ruhig u sorglos gläbt hei. Si tötte mit em Schwert u brönnt d Stadt nieder.
28 Keine isch dr Schtadt z Hilf cho, denn si het wyt vom Sidon entfernt i dr Talbene, wo zu Beth-Rehobd ghärt het, und ihri Bewohner hei mit niemerem süsch öppis z'tüe gha. D Daniter hei d Schtadt wider ufbout und si sech dert aagseit.
29 Si hei si Dane – nach ihrem Vater Dan, em Sohn Israels. Vorhär het d Stadt Lajisch gheisse.
30 Nähr hei d Daniter di gschnitzti Figur für sech uftue, u dr Jonathan, dr Sohn vo Gerschom, em Sohn vom Moses, u sini Söhn si Priester für e Stamm Dan – bis zu däm Tag, wo d Bewohner vom Land verschleppt worde sy.
31 Si hei di gschnitzti Figur ufgschteut, wo Micha gmacht het, u si isch dert blibe, solang s Hus vum wahre Gott in Silo gsi isch.