1. Timotheus 6 vo 6
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Timotheus 6 vo 6
6 Die wo ds Joch vor Sklaverei trage, söue ihre Bsitzer witer aui Ehre entgägebringe, drmit vom Name Gottes u dr Lehr nie abfällig gredt wird.
2 Usserdem söue Sklave wo Bsitzer gläubig si, nid respektlos si zu ihne wöu si Brüedere si. Si sötte viel meh mit no grössere Bereitschaft diene, da die, wo ihr guete Dienst vo Nutze isch, gläubig si u gliebt wärde. Das söllsch witer lehre u drzue söusch ermahne.
3 Wenn jemads ä anderi Lehr lehrt un dr gsunde Ableitig, de vu unsrem Herrn Jesus Chrischtus kummt, so we dr Lehr, de dr Gottesgäbeheit entspricht, nit zueschtimmt,
4 denn isch er vor stolz ufblase und verstoht nüt. är isch bsesse vo usenander¬setzige und diskussione über wort. Das füehrt zu Neid, Striit, Verleumdige, böse Verdächtigunge,
5 ständige Striitereiie über Chliinigkeite, usglöst vo Mönsche, wo im Dänke verdorbe und dr Wahrheit beroubt si, wo gloube, dass me mit Gottergäbeheit Gwünn cha erzyle.
6 Natürlech bringt Gotttergäbäheit grossi Gwünn we si mit Zuefriedeheit verbunde isch.
7 Denn mir hei nüt i d Wäut iebracht u mir chöi oh nüt us dr Wäut mit usnäh.
8 Wenn mir also nahrig u chleidig hei wärde mr drmit zfride sii.
9 Die aber wo unbedingt wei rich wärde, grate i Versuechig u ine Schlingu u erliege viune unsinnige u schädleche Wünsche, die Mönsche i d Vernichtig u i ds Verderbe stürze.
10 Denn d Liebi zum Gäld isch ä Wurzle vu allne mögliche schädleche Dinge, un will einigi ihr nahgeh hei, sin si vom Glaube abgirrt un hei sech überau vili Schmärze zuegfüegt.
11 Dü aba, Mensch Gottes, flieh vor allem. Jag aba nohch Grechtigkeit, Gotttergäbeheit, Glaube, Liebi, Usharre und Milde.
12 Kämpf dr guete Kampf vom Glaube. Ergriife ds ewige Läbe mit feschtem Griff. Derzue bisch bruefe worde und derfür hesch vor vilne züg die gueti öffentlichi erklärig abgäh.
13 Vor Gott, der alles am Läbä erhaltet, un vor Chrischtus Jesus, der als Ziign vor Pontius Pilatus di gueti öffentlichi Erklärig abä het, gib i dir d Awisig:
14 Chum däm wo dir ufträit worde isch, bis zum Offebarwärde vo üsem Herr Jesus Christus uf vorbildlechi, tadellosi Wys nache.
15 Zu drfür feschtgleitet wird der glücklech und einzig Machthaber sech zeige. Är isch dr König vo dene, wo aus König regiere, u Herr vo dere, wo aus Herre herrsche, 16 dr ällei Unsterblichkeit het, wo imene unzugängliche Liecht wohnt und wo ke Mönsch gseh het oder gseh ka.u Ihm gebühre Ehri und ewigi Macht. Amen.
17 Gib dene wo im gägewärtige Wältystem riich si, d Awisig nid hochmüetig z si und ihri Hoffnig nid uf unsichere Riichtum z setze, sondern uf Gott wo üs mit allem riichlech versorgt, was üs Freud macht.
18 Si söue guets tue, ja rich a guete Tate si, si söue frigiebig si und parat z teile.
19 So sammle si für sich sicheri Schätz aus gueti Grundlag für d Zuekunft, damit si ds würkleche Läbe chöi fescht ergriffe.
20 Timotheus, gib acht uf das wo me dir avertraut het. Wände di vo däm lääre Grede ab, wo verletzt, was heilig isch, und vo de Widersprüch däm, wo me fälschlech "Erkenntnis" nennt. 21 Einigi, wo sone Erkenntnis zur Schau gstellt hei, sy vom Gloube abcho.
Die Unverdiente Güte söu nech begleite.