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Jakobus 1 vo 5

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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DER BRIEF VO JAKOBUS

Jakobus 1 vo 5

 

1 Jakobus, ä Sklave Gottes un däm Herrn Jesus Christus, a de zwöelf Schtämm, wo überall vuschtreut sin:

I grüessech!

2 Gsehts aus luter fröid ah mini brüedere we der die verschidnige prüefige düremacht

3 da dir ja wüsset das eu uf echtheit prüefter Glaube Usharre bewürkt.

4 Doch löt das Usharre sin Zwäck erfülle, damit ihre vollständig u i jedere Hinsicht ohni Makel sit u nech a nüt fählt.

5 Wenn`s also jemads vu äich a Wisheit fählt, dann soll er Gott immer wieda drum bitte, un sie wird nem ge wäre, denn Gott git alle grosszügig un ohni Vorwürf.

6 Är söu aber ständig vou Gloube bitte, ohni irgendwie z zwyfle. Wer zwyflet, isch nämlech wi ne Meereswälle, wo vom Wind gjagt u hi u här tribe wird.

7 ja, so öpper darf nid erwarte das er vo Jehova irgendöppis bechunnt.

8 Er isch e unentschlossene Mensch, unbeständig uf allne sin Wäg.

9 Doch dr arm, unbedütendi Brüetsch söll sech fröie, wüu er itz i höchem Asehe steit,

10 u dr riiche wüu er gmüetigt worde isch, wüu wi ne blueme vom fäud wärde di riche vrgöh.

11 Ja, so wi d Sunne mit ihrere glüehende Hitz ufgeit u d Pflanze vertrochnet, sodass d Blüet abfaut und d Pflanze ihri Schönheit verlüürt, so wärde o di Riiche vergää, während si vou drmit beschäftigt si, ihri Ziu z erreiche.

12 Glücklech isch dä Maa, wo unger Prüefige dürehaut. Nachdem er sich bewährt het, wird er nämlich d Krone vom Läbe empfange, d Jehova dene vrsproche het, wo nen unufhörlich liebe.

13 In Prüefige soll keine sagen: "Ich wird vo Gott uf d Prob gstellt." Wüu me cha Gott nid mit Schlechtem uf d Prob steue no steue tuet er sälber irgendöpper uf d Prob.

14 Sondern jede wird uf d Prob gstellt, wener sech vo sim eigete Verlange fortziehe und köder loht.

15 Isch ds Verlange ersch mau befruchtet, de bringts Sünde zur Wäut. Und d Sünde bringt, we si agfange worde isch Tod füre.

16 Löt Nech nid tüüsche, mini liebe Brüedere. 17 Jedi gueti Gabe u jedes voukommnigi Gschänk chunnt vo obe, vom Vater der Himmelslechter, wo sech nid veränderet, wies wandere Schatte tüe.

18 Es isch sy Wille gsi, üs dur d Wort vor Wahrheit fürezbringe, damit mir under sine Gschöpf e Art Erschtling würded.

19 Ihr müesst wüsse, mini liebe Brüedere: Jede söll gschwind sy zum Höre, langsam zum Rede, langsam zum Zorn,

20 denn dr Zorn vomene Mönsch füehrt nid zu däm, was i Gottes Ouge grächt isch.

21 Leget drum aues schmutzige ab und jedi spur voa schlächtigkeit und löh euch demüetig ds wort gottes ipflanze, wo ir lag isch euch z rette.

22 Höred jedoch nid nume s Wort Gottes sondern läbed au danach, susch betrüged ihr eu dur falschi Überlegige selber.

23 Denn wenn jemads des Wort Gottes härt un nit dnoh läbt, isch er we ä Mensch, der si Gsicht im Schpiegel betrachtet.

24 Er betrachtet sech, geit wäg u vergisst grad wieder was fürne Mensch er isch.

25 Wär aber i ds voukommene Gsetz wo Freiheit bringt, ie luegt u drbi blibt isch ke Mönsch, wo öppis ghört u de wider vergisst, sondern eine, wo när läbt. U das woner macht, wird ne glücklech mache.

26 Wenn öpper sech für e Aabetracht Gottes haltet, aber sini Zunge nid züglet, betrügt er sis eigete Härz und sini Abetig isch sinnlos.

27 D Art Aabetig, wo vom Standpunkt vo üsem Gotts u Vater us ie u makelos isch, gseht eso us: nach Waisechinder u Witwe i ihrer Not z gseh u unbefleckt vor Wält z blybe.