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Aposchtelgschicht 28 vo 28

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Aposchtelgschicht 28 vo 28

 

28 Nachdem mir üs i Sicherheit brocht hei, erfahre mir das d Insle Malta het gheisse.

2 D Inslebewohner si usserordentlich fründlech zu üs gsi. Als es aagfange het u chalt war, zündä sie es Fiir a u alli üs fründlech uf.

3 Wo Paulus ä Bündel Riisig zämegroffä het und ufs Füür leit het, isch wäge dr Hitz e Otter usecho und bisse a sire Hand fescht.

4 Bim Ablick vom giftige Tier wo a syre Hand hei aagfange d Insläbewohner zunenang säge: "Der Mensch ist bestimmt ein Mörder. Är het sech zwar usem Meer chönne z Sicherheit bringe, aber d Grechtigkeit het er nid zuegloh, dass er am Läbe bliebt."

5 Doch är het ds Tier i ds Füür ab gschüttlet und ke Schade erlitte.

6 Si hei itz erwartet, dass ä Schwellig bi ihm ufträtte oder er plötzlech tot würd umgheie. Nachdem sie e ganzi Zit lang gwartet hei u gseh, das ihm nüt schlimms passiert isch, ändere si ihri Meinig u fange säge er syg ä Gott.

7 Ir Nöchi vo däm Ort hei Ländereie gha, wo Publius hei ghört, em füehrende Manna vor Insle. Är het üs willkomme gheisse u erwies üs drei Tag Gastfründschaft.

8 Dr Vater vo Publius het zue dr Ziit mit Fieber un Ruhr im Bett gläge. Paulus isch zue nem ine gangä, bätet, het ihm d Händ uf un het nen gsund gmacht.

9 Druufhin hei o di angere Chranke uf der Insle zu ihm afa cho und si gheilt worde.

10 Si hei üs o mit viu Gschänkli grächnet und bi dr Abfahrt hei si üs mit allem bepackt wo mir bruucht.

11 Drü Mönet spöter hei mer mit em ne Schiff abegseit, wo us Alexandria isch cho und uf der Insle überwintert het gha. Es het als Galionsfigur d "Söhn vo Zeus" gha.

12 Mir si im Hafe vo Syrakus iigloffe u si drü Täg dert blibe. 13 Denn simmer witer bis Rhegion gfahre. Tag druff isch es Südwind uf cho und mir hei am zwöite Tag Puteoli erreicht.

14 Hie hei mir Brüetsch troffe, wo üs idringlech batte hei siebe Täg bi ihne z bliebe. Und so isches witer gange in richtig Rom.

15 D Brüeder dert hän vu uns ghärt un kumme uns bis zum Marktplatz vum Appius un zue d dräi Schenke entgege. Als Paulus sieht, dankt er Gott un kummt näji Muet.

16 Nachdem mr in Rom acho sin, het Paulus dörfe mit däm Soldate, wo nä bewacht het, fir sich bliebe.

17 Drü Täg schpäter het er denn di füehrende Manne vo de Jude zämegruefe. Wo si sech versammlet hei, het er zu ne gseit: "Männer, Brüedere! Obwou i nüüt gäge ds Volk oder d Brüch vo üsne Vorfahre ha ta, bin i aus Gfängner vo Jerusalem i d Händ vo de Römer usgliferet worde.

18 Nachdäm die mi verhört hei, hei si mi wöue freilah, denn es isch nüt vor gsi, werum si mi hätte chönne umbringe.

19 D Jude erhobe jedoch Iispruch drgäge und so han i mi zwunge, bi de Cäsar Bruefig izlege – aber nid zum mis Volk wäge irgendöppis aaklage.

20 Deswege han i drum bätte euch z gseh u z rede de wiu weg dr Hoffnig Israels umgit mi di chetti."

21 Si hei zu ihm gsait: "Mir hei us Judäa ke Brief über di übercho, u es het o kene de Brüedere, de vo dert si cho, öppis Schlächts über di brichtet oder gseit.

22 Mir haute's aber für abrocht, z ghöre was du dänksch, denn tatsächlech isch üs vo dere Sekte bekannt, dass Der überall widersproche wird."

23 Si hei de e Tag verabredet, wo si sech mit ihm hei wöue träffe, u si si no grössere Zahl zu ihm i sini Ungerkunft kumme. Vu morn bis am Abe het er ne d Sach erchlärt, indem er des Kenigrich Gottes gründlich beziigt het. Er het vusuecht, sie sowohl anhand vum Gsetz vum Moses als au de Prophete in Bezug uf Jesus z ibazüge. 24 Einigi fange zglaube, was är gseit het, angeri gloube nid.

25 Als sie sich nid einig ware, sin sie wäg gange, während Paulus noh Folgendes bemerkt het: "Treffend het dr heilig Geischt durch d Prophete Jesaja zue äire Vorfahre gsait:

26 'Gang zu däm Volk u säg: "Ihr werdet zwar ghöre aber keinesfalls verstah, Dir werdet zwar luege, aber keinesfalls gseh.

27 Denn ds Härz vo dene Lüt isch unempfänglich worde. Si hei zwar mit irne Ohre ghört, aber nid reagiert, und si hei ihri Ouge verschlosse – sodass si nid öppe mit irne Ouge gseh u mit ihrne Ohre lose u mit ihrem Härz vrschtah u umchereere und i se heilig.“‘

28 Drum sollt ihr wüsse, dass die Rettig, wo vu Gott kummt, de andere Völker verkündet wird. Sie werde bestimmt druf ghöre."

29 ––

30 Er isch zwöi ganzi Jahr dert i sim eigete gmietete Huus bliebe u het aui fründlech ufgnumme, wo zu ihm si cho.

31 Er predigt ne vum Kenigrich Gottes un lehrt sie unghindert un mit allem Offeheit de Dinge, de d Herrn Jesus Chrischtus betroffe sin.