Aposchtelgschicht 5 vo 28
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Aposchtelgschicht 5 vo 28
5 E Maa mit Name Ananas het zäme mit sinere Frou Sapphira äbefaus es Stück Land verchouft.
2 Allerdings het er insgheim öppis vo dem Geld zru bhaltet, wovon au sini Frau gwüsst het. Er het nume ei Teil drvo bracht und het ne de Aposchtel z'Füess gleit.
3 Doch dr Petrus het ne gfragt: "Ananias, warum hesch di vom Satan so wit bringe la, dr heilig Geischt z belüge und heimlich öppis vom Erlös vom Feld zrüggzbhalte?
4 Bevors verchauft hesch, hets da nid dir ghört? Und nachdems verchauft hesch, hesch mitem geld nid chönne mache was hesch wöue? Wurum hesch du dir i dim Herz so öppis usdenkt? Du hesch gloge, aber du hesch kei Mensche beloge, sondern Gott."
5 Wo d Anania di Wort ghört het, het er zämme brocht und stirbt. Alli wo devo erfahre isch übercho grossi Frucht.
6 Di jüngere Manne si denn uf gstande, hei ne z Tüechli iigwecklet, hei ne usegleit und begrüesse.
7 Nach öppe drü Stund isch sini Frou inecho. Si het nid gwüsst, was gscheh isch.
8 Petrus het si gfragt: "Säg mer, heit Der beidi ds Fäud für so viu verchouft?" Si het antwortet: "Ja, für dä Betrag."
9 Do het Petrus zue ihr gsait: "Wurum hän ihr beidi druf geinigt, dr Geischt Jehovas uf d Prob z schtelle? Lueg doch! Die Manne, wo di Maa begrabe hei, stöh ar Tür, und si werde au di ache."
10 Im gliche Augeblick het si vor sine Füess zäme brocht u isch gschtorbe. Wo di junge Manne inegrischt hei, hei si se tod vorgfunde. Si hei usegleit u hei si näb ihrem Maa begrüesse.
11 Da isch di ganzi Versammlig übercho und alli wo vo däm Vorfall ghöre hei, grossi Furcht.
12 O dür d Händ vo dr Aposchtel wyter vil Zeiche und Wunder underem Volk. Un alli hän sich gwöhnlich in Salomos Süülehalle troffe.
13 Allerdings het kene vo de andere dr Muet gha, sech ne azschliesse. Trotzdem het ds Volk sehr guet vo dene gredet.
14 Meh no: Es sy geng meh derzue cho, wo a de Herr gloubt hei – e grossi Zahl vo Manne u Froue.
15 Si hei sogar d Kranke uf d Houptstrosse use bracht und hei si dört uf chlyni Bett und Matte leit, damit wenigschtens dr Schatte vom Petrus uf einigi vo nä würd gheie, wen er verbiichämi.
16 Ou si schtändig Schare vo Mänsche us de Schtädt um Jerusalem ume cho u hei Kranki oder Lüt, wo vo böse Geischter plagt si, un si wäre alli gheilt worde.
17 Dr Hohe Priester aber sowie alli, wo bi ihm si gsi – si hei zur Sekte vor Sadduzäer ghört – si ufgstande u si vouer Iifersucht gsy.
18 Sie hei d Aposchtel ergriffe und hei si is öffentliche Gfängnis bracht.
19 Ir Nacht het Jehovas Ängel jedoch d Tüüre vom Gfängniss öffnet, het si usegfüehrt und gsait:
20 "Gö, stellet Nech i Tempel u sprächet mit em Vouch wyter über di ganz Botschaft vo däm Läbe."
21 Nachdem si das hei ghört, si si bi Tagesabruch i Tempu und hei afo lehre.
Als drno dr Hohe Prieschter un de, de bi nem ware, akumme hän, refe sie d Sanhedrin zsämme un di ganzi Vusammlig vu d Älteschte dr Bue Israels gschickt hän Wache zum Gfängnis, um de Aposchtel z hole z lo.
22 Doch wo d Beamte zum Gfängnis si cho, si si nid ds finde. Also si zrugg und hei erschtatteti Bricht.
23 Si hei gseit: "Wir hei das Gfängnis verschlosse und abgsicheret voorgfunde und d Wachtpöschte si a de Türe gstande, aber wo mir ufmachet hei heimer niemer gfunde."
24 Wo der Houptmaa der Tempelwach und d Oberprieschter das ghört hei, hei si sech irritiert gfrogt, wo das no würd härefüehre.
25 Da isch aber öpper cho u het ne brichtet: "D Manne, wo Ihr is Gfängnis gsperrt hei, stöh im Tempel u lehre ds Volk!"
26 Dr Houptmaa isch denn mit syne Beamte losgange, um se z hole – aber nid mit Gwalt, denn si hei Angscht gha vom Volk gschtinigt z wärde.
27 Si hei se also bracht u hei si vor d Sanhedrin gschtellt, woruf der Hohe Priester si verhört het.
28 Är het gseit: "Mir hei Nech usdrücklech befohle, nümme wyter under Bruefig uf dä Name z lehre. U jitz gseht häre! Ihr hän ganz Jerusalem mit äire Lehr durchsetzt, un ihr wen uns fir d Dod vu däm Mensch verantwortlich mache.
29 Petrus u di angere Aposchtel erwiderete: "Wir müesse Gott als Herrscher ghorche statt Mensche.
30 Der Gott vo üsne Vorfahre het Jesus uferweckt, wo ihr umbrocht hei, indäm ihr ne a Stamm ghänkt heit.
31 Ihn het Gott als Hauptvermittler u Retter a sini rächti Site erhöht, damit Israel bereue u Vergebig vo de Sünde cha erlange.
32 Mir beziige das un genauso dr heilig Geischt, den Gott däne ge het, de nem als Herrscher ghorche.
33 Wo si das hei ghört, si si huere hässig worde und hei se wöue umbringe.
34 Doch e Pharisäer namens Gamaliel – e Gsetzeslehrer, wo bim ganze Volk gachted isch – isch im Sanhedrin ufgschtande u het aagschtellt, d Manne churz druss z bringe.
35 Denn het er gseit: "Männer vo Israel, überleged euch guet, was ihr mit dene Mönsche machet.
36 Zum Byschpil isch vor eire Zyt Theudas ufgange, wo sech für öppis Bsundrigs usgää het. Sy Partei het sech e Azahl vo Manne a – öppe 400 gschlosse. Er wird aba umbrocht, un sini Ahänger wäre vuschtreut un vuschwunde.
37 Noch ihm, zur Zyt vor Regischtrierig isch, isch Judas, dr Galiläer, uf u het d Lit hinger sich gschlage. Doch au er kummt, un sini Ahänger sin alli vuschtreut worde.
38 Also rate i Nech under de gäbige Umständ: Löh die Mönsche i rueh, löh si ga. Denn wenn hinda däm Vorhabe un däm Werk Mensche schtehn, wird's schiitere.
39 Schteit aba Gott drhinder, wäre ihr's nit zum Schiiter bringe kenne. Un ihr schtehn am End viellicht als solchi da, wo gege Gott kämpfe."
40 Da hei si si si Rot aagnoh. Si hei d Aposchtel iigrüeft, lö si uspeitsche und bfahle ne, nüm under Bruefig ufe Name Jesus z rede. De het me se la gah.
41 Druf hei si dr Sanhedrin – vou Fröid, wüu si für würdig befunde worde sy, wäg sym Name gmüetigt z wärde.
42 Un sie hän nit ufghert, jede Tag im Tempel un vu Hus z lehre un di gueti Botschaft über d Chrischtus, Jesus bekannt mache.