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Aposchtelgschicht 4 vo 28

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Aposchtelgschicht 4 vo 28

 

4 Während die beide zum Volk hei gredt, sy d Prieschter, dr Houptmaa vor Tempelwach und d Sadduzäer uf si zue cho.

2 Si si verarscht worde, wüu d Aposchtel ds Volk hei glehrt und d Uferstehig Jesus vo de Tote offe verchündet hei.

 

3 Auso si die beide ergriffe und hei se bis zum nächschte Tag z Haft gno, denn isch scho Obe gsi. 4 Doch viu vo dene wo der Red zueglost hei, si gläubig worde, u d Zahl vo de Manne isch uf öppe 5000 beliebt worde.e

5 Am nächschte Tag hei sech ihri Vorsteher, Ältischte u Schriftglehrte in Jerusalem versammlet,

6 au dr Oberpriester Annas sowie Kaiphas, Johannes, Alexander und alli Verwandte vom Oberpriester.

7 Si len Petrus un Johannes in ihri Middi bringe un afange z froge: "Durch welcha Kraft odr in wisse Name hän ihr des doe?

8 Druf het dr Petrus gseit, mit heiligem Geischt erfüllt, zu nene: "Ihr Vorsteher des Volk und ihr Älteschte!

9 Mir werded hüt wägere guete Tat amene glähmtä Mönsch verhört u dir wöit wüsse wer dä Maa gsund gmacht het.

10 Drum solle ihr alli un des ganze Volk Israel wüsse: Im Name Jesus Christus, däm Nazareener, den ihr an nem Pfahl higrichtet hän, den Gott aba vu d Dote uferweckt het, ja durch nen schteit der Ma hie gsund vor äich.

11 Er isch 'der Stei, wo vo öich Baulüt mit Vrachtig behandlet worde isch, wo aber zum Haupteckstei worde isch.

12 Üsserdem kummt durch kei andere Rettig, denn s git kei andere Name unda däm Himmel, der d Mensch ge worde isch, durch den ma grettet wäre solle.

13 Wo sie etze sähn, we offe Petrus un Johannes schwätze hän un gmerkt hän, dass sie gwöhnlichi Lüt ohni bsundrigi Bildig ware, wunderte sie sich. O erkennt sie, dass sie mit Jesus sy zäme gsy.

14 Da si dr gheilt Ma bi ihne stah hei si nid gwüsst was si druf söue antworte.

15 Drum hei si se usem Saal vom Sanhedrin usegschickt u si agfange, sich mitenang z berate.

16 Si hei gseit: "Was söue mir mit dene Lüt tue? Tatsach isch ja ds dür si es bemerkenswerts Zeiche gscheh isch wo für aui Iiwohner Jerusalems dütlech sichtbar isch und mir chöis nid lügne.

17 Damit sech das under em Volk nid wyter uusbreitet, müesse mir ne drohe u ne verbiete, mit irgendöpperem unter Bruefig uf dä Name z rede.

18 Druf me se grüeft und bezahlt ne uf ke Fall öppis unger Bruefig ufe Name Jesus z säge oder z lehre.

19 Petrus un Johannes erwiderte ne jedoch: "We s in d Auge Gottes richtig isch, uf äich zghöre statt uf Gott, das beurteilt säuber.

20 Mir aber chöi nid ufhöre über das z rede wo mer gseh und ghört hei."

21 Nochdem ma ne witer droht het, loss ma sie fräi, wel ma kei Grund findet, sie z vuestrafe, un wägä d Lit, denn alli vuherrlichtä Gott wägä däm Gschähne.

22 Immerhin isch dr Maa gsi, wo dür das Wunder gheilt worde isch, über 40 Jahr alt.

23 Nach ihrer Freilassig si si si zu de andere Jünger und hei brichtet was d Oberpriester und di Ältischte zu ihne gseit hei.

24 Wo si das ghört hei, bätte si vereint zu Gott und gseit:

"Souveräner Herr, du hesch der Himmel u d Ärde u ds Meer gmacht u aues wo derzue ghört,

25i u du hesch dür heilige Geischt dür ds Muul vo üsem Vorfahre David, dim Dieners, gseit: 'Warum sy d Natione i Ufruhr grote und hei d Völker über Lääres nachedänkt?

26 D Kenig vu dr Erde schtellt sich uf, un d Herrscher vereinte sich gege Jehova un gege sinene Galbte.

27 U tatsächlech hei sech sowohl Herodes aus o Pontius Pilatus in der Schtadt mit Mensche angeri Natione und mit Vöu Israels gäge dine heilige Diener Jesus, wo du gsalbt hesch, zämetah,

28 zum usfüere, was dür dini Macht u di Beschluss im Vorus festgleit worde isch.

29 Un etze, Jehova, het ihri Drohige beachte un gwährle üs, dine Sklave, wyter muetig un offe über di Wort z rede,

30 während du dini Hand zum Heile usstrecksch u dür de Name vo dim heilige Dieners Jesus Zeiche u Wunder gscheh.

31 Un als sie flechtig bäte hän, wird dr Platz, wo sie vusammelt ware, vusammelt ware, un sie wäre alli mit däm heilige Geischt erfillt un sage muetig un offe iba des Wort Gottes.

32 O di vile, wo hei gloubt, es Härz u e Seele. Kän einzige vo dene het irgendöppis vo sim Bsitz als sis Eigetum betrachtet, sondern si hei aues gmeinsam gha.

33 D Aposchtel hän wieda mit grossa Kraft d Uferschtehig vum Herrn Jesus beziigt un uf ne alle ruehte unverdiente Guet in hohem Mass.

34 Tatsächlech lit kene under ihne Not, denn alli wo Fälder oder Hüser bsesse hei, verchouft und hei d Erlös bracht

35 und leit ne de Aposchtel z'Füess. Druf het jede entsprechend sine Bedürfnis e Teil erhalte.

36 O Joseph, wo d Aposchtel Barnabas ghännt hei (was "Sohn des Trostes" bedeutet), e Levit, wo us Zypern gstammt het,

37 bässe es Stück Land. Er het's verkauft, het s'Geld zu de Aposchtel brocht un legt's ne z'Füess