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Der Hesekiel 33 vo 48

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Der Hesekiel 33 vo 48

 

33 Und i ha e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Mönschensohn, red mit de Buebe vo dim Volk und sägne:

"Agnoh, i bringe es Schwert über es Land u ds ganze Vouk vom Land nimmt e Maa u macht ne zu sym Wächter

3 un na sieht des Schwert iba des Land kumme un schtösst ins Horn un warnt des Volk.

4 Faus öpper dr Schall vom Horn ghört, d Warnig aber nid beachtet, u das Schwert chunnt und nimmt ihm ds Läbe, de isch är für si Tod säuber verantwortlech.

5 Är het dr Schall vom Horn ghört aber d Warnig nid beachtet. Är isch für si Tod selber verantwortlich. Het är d Warnig beachtet, hätt är sis Läbe grettet.

6 Doch we dr Wächter ds Schwärt kömme und nid i ds Horn schtöckt und ds Volk keni Warnig erhäut, und es Schwert chunnt und nimmt eim vo ihne ds Läbe, de wird dä für sys Vergah stärbe, aber sy Bluet wird i vom Wächter zrugfordere.‘

7 Dich, Menschensohn, dich hani als Wächter fürs Volk Israel igsetzt, u wenn du es Wort us mim Muul ghörsch muesch es i mim Name warne.

8 Wenn i zumene Böse säge: 'Du schlechte Mensch, du wirsch ganz bestimmt sterbe!', aber du forderisch ne nid i aller dütlechkeit uf, si Kurs z ändere, de wird er als schlechte Mönsch stärbe wäg sim eigete Vergehens, aber sis Bluet wird i vo dir zrugfordere.

9 Wennd aber e Böse warnisch damit er vo sim Wäg umchehrt, är aber si Kurs nid änderet, de wird er für sis Vergehe stärbe, doch dis eigete Läbe wirsch ganz bestimmt rette.

10 Menschensohn, teil em Huus Israel mit: "Ihr heit gseit: "Eusi Uuflehnige und üsi Sünde lönd schwer uf üs und löh üs dahinsieche. Wi söue mir da am Läbe blibe?

11 Richti ihne us: '"So wahr i läbe!", erklärt dr Souveräne Herr Jehova. "I ha kes Gfalle am Tod vom Böse, sondern dra dass e Böser sy Kurs änderet u am Läbe blibt. Kehrt um, kehrt um vu äire schlächte Wäg, denn warum sollt ihr schterbe, Volk Israel?

12 Menschensohn, sag zu de Bueb vo dim Volk: 'D Grechtigkeit vom grechte Mönsch wird nä nid rette, wen er sich uflehnt, u d Schlächtigkeit vom schlächte Mönsch wird ihn nid i d Stolper bringe, wen er sich vo sinere Schlächtigkeit abwändet, und e grechte Mönsch wird dür sini Grechtigkeit nid chöne am Läbe blibe a däm Tag won er sündigt.

13 Weni zu däm Grechte säge: "Dü wirsch ganz bestimmt am Läbe blibe", u är vertrout uf sini eigeti Grächtigkeit u handlet verchehrt, de wird me sech a keini vo sire grächte Tate erinnere, sondern er wird für sis verchehrte Handele stärbe.

14 U wen i zu däm Böse säge: "Dü wirsch ganz bestimmt sterbe", u är wändet sech vo sinere Sünde ab und handlet nach Rächt u Gerechtigkeit, 15 u dr Bös het das gnomene Pfand wider us, zaut ds Groubte zrü u fougt de Beschtimmige, wo zum Läbe füere, idem er nid vercheert handelt, de wird er ganz bestimmt am Läbe bliibe. Er wird nid sterbe.

16 Kei vo de Sünde woner agfange het, wird ihm vorghalte wärde Wil er nach Recht und Grechtigkeit ghandlet het, wird er ganz bestimmt am Läbe bliebe.'

17 Diis Volk hed jedoch gseit: 'Der Weg Jehovas isch unrecht', debii isch ihre Wäg ungrächt.

18 Git e Gerächter sini Gerächtigkeit uf und handlet verkehrt, de muess är drfür stärbe.

19 Doch we sech e schlächte Mönsch vo sire Schlächtigkeit abwändet und nach Rächt u Gerechtigkeit handlet, wird är wäge däm am Läbe bliebe.

20 Ihr heit jedoch gseit: 'Der Weg Jehovas ist unrecht.' I wirde über jede vo euch so urteile, wies sin Wäg entspricht, o Huus Israel."

21 Im 12. Jahr, am 5. Tag vom 10. Monet üse Gfangeschaft, isch schliesslech e Entkommeer us Jerusalem zu mir cho u het gseit: "D Schtadt isch gfalle!

22 Am Obe vor em Itreffe vom Gflohe isch d'Hand Jehovas über mi cho. Bevor der Maa am Morge zu mir cho isch, het Gott mis Mul göffnet gha. Mini Zunge isch auso glöst gsi u i bi nüm stumm gsi.

23 Aschlüssend hani e Botschaft vo Jehova becho. Si het glutet:

24 "Menschensohn, d Bewohner vo de Ruine dert säge über ds Land Israel: "Abraham isch nume e einzelne Maa gsy u doch het er ds Land i Bsitz gno. Mir drgäge si viu, auso ghört üs das Land ersch rächt.'

25 Drum sage zue nene: "Das sy d Wort vom Souveräne Herr Jehova: "Ihr ässet Fleisch, wo nid usbluetet isch, un luegt zue eire widrige Götze uf un vergisst ständig Bluet. Werum auso sött öich das Land ghöre?

26 Ihr heit Nech uf öiem Schwärt verlah, verübt abscheulichi Praktike u jede vo euch het d'Frou vo sim Mitmönsche verunreinigt. Werum auso sött öich das Land ghöre?

27 Seit zu ihne: "Das sy d Wort vom Souverän Herr Jehova: "So wahr i läbe: D Bewohner vo de Ruine wärde dür ds Schwärt gheie. Die uf däm offene Gländ wäre i d wildä Tier zum Fross ibaloh un de in d Feschtige un Höhle wäre a nem Krankheit schterbe.

28 I wirde das Land zunere völlig verlassene Ihöde mache und si arrogante Stolz wird es Ändi ha und d Berge Israels wärde trostlos si sodass niemer dürrezieht.

29 Und si werde müesse erkenne, dasi Jehova bin, wenni das Land zunere völlig verlassene Ihöde mache wäge all de Abscheulichkeite wo si verübt hei."'

30 mönschensohn, dis volk redt über di a de muure u i ihgäng vo de hüser. Si sage zueenand, jede zu sym Brueda: "Chummt un len uns d Wort lose, d Jehova übermittelt."

31 Si wärde herbeiströme um als mis Volk vor dir z hocke u si wärde dini Wort ghöre aber nid dernoh handle. Denn mit ihrem Mul schmeichle sie dir, aba ihr Herz git nohch unehrlich erworbnem Gwünn.

32 Sieh nume! du bisch für sie wiene romantischs Liebeslied, mit schöne Stimm gsunge u mitemene Saiteninstrumänt het gschpiut. Si wärde dini Wort ghöre, aber niemer wird när handle.

33 We's de wohr wird – u s wird wohr wärde – wärde si müesse erkenne, dass e Prophet unger nä isch gsi.