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Esther 1 vo 10

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Esther 1 vo 10

 

ESTHER

1 Es isch zur Zyt vom Ahasverus gsi – em Ahasverus, wo vo Indie bis Äthiopie über 127 Provinze herrscht.

2 Damals regierti König Ahasverus vor Feschtig Susa us.

3. I sim 3 Regierigsjahr het är es Fäschtä für aui sini Fürschtä u sini Beamte verastautet. Erschiene sy di hochrangige Offiziere vo Persie u Medie gsy, d Adlige u d Schtatthalter vo de Provinze.

4 Er het ne vili Täg lang – 180 Täg – sy Pracht u Majestät u dr Rychtum vo sym herrleche Königrich zeigt.

5 Wo die Täg um sy gsy, het dr König für alli i dr Feschtig Susa Awesende, vom höchschte bis zum nidrigschte, es sibetägigs Feschtässe im Hof vom königleche Palaschtgarte gä.

6 Da sy Leine gsi, edele Baumwulle u blaue Stoff, feschtghalte mit Schnure us hochwärtigem Material, purroti Wulle z Silberringe, Marmorsüüle u Diwane us Gold u Silber ufemene Fuessbode us Porphyr, wysse u schwarzem Marmor u Perlmutt.

7 I goldene Chäle – kene glich em andere – isch dr königlech Wy serviert worde. Är floss i Ströme, so wi's sech numme dr König het chönne leischte.

8 Bim Trinke het d Regle: Uf niemer sött Zwang usgüebt wärde, wüu dr König het mit sine Hofbeamte abgsproche, dass es jede het chönne haute wien er het wöue.

9 Glichzitig verastalteti Königin Wöschtie es Feschtässe für d'Froue im Palast vo König Ahasverus.

10 Am sibte Tag, wo König Ahasverus dür e Wy i gueter Stimmig isch gsi, het er Mehuman beuftrait, Bistha, Harbona, Bigtha, Abagtha, Sethar und Karkas, die sibe Hofbeamte wo ihm persönlech z Dienscht hei gschtange,

11 Chünig Wöscht im königliche Chopfschmuck vor nä z bringä um dä Völker und dä Fürschtä ihri ussergwöhnlich Schönheit z zeigä.

12 Wo d Hofbeamte dr Befähl vom König überbrocht hei, het sech dr Königin Wöscht hartnäckig gwigeret. Dr König isch sehr erbost gsi und es het ne grossi Zorn packt.

13 Er het mit de wysse Manne gredt, wo sech mit Präzedänzfäu uskannt hei. Denn so kumme de Aglägeheite vum Kenig vor alli, de mit däm Gsetz un mit Rechtsfäll vutraut ware.

14 Am nächschte hei ihm Karscha, Schethar, Admatha, Tarschisch, Meres, Marsena u Memuchan gschtande, siebe Forschte vo Persie u Medie, wo Zuetritt zum Chönig hei gha u di höchschte Stellige im Chönigrich hei bekleidet.)

15 König Ahaasverus het wöue wüsse: "Königin Wöschti het sech mim Befähl widersetzt, woner d Hofbeamte überbracht hei. Was söu gemäss däm Gsetz mit ire gscheh?"

16 Druf het Memuchan vorem Chönig u de Fürschte gseit: "Königin Wöschti het sech nid nume gägenüber em Chönig fausch veraute, sondern o gägenüber aune Fürschte und aune Vöuker i aune Provinze vo König Ahasverus.

17 Denn alli Fraue wärde erfahre, was d Königin do het. Si wärde d Achtung vor irne Männer verlüre und säge: 'König Ahasverus het dr Königin Wöschti zu sich rüefe la, aber si het sech gweigeret z cho.'

18 Di Froue vo Persie u Medie, wo vom Verhalte vor Königin wüsse, wärde mit ihrne Manne hüt no drüber rede. U das wird zu nüt als Verachtig und Verärgerig füehre.

19 Sofern s em König guet erschiint, söu e vilechi Aordnig usegäh wärde, u es söu i de unabänderleche Gsetz vo Persie u Medie festghalte wärde, dass Wöschti nie wieder vor König Ahasverus darf erschiine. Ihri königliche Stellig sell ane Frou übergah wo besser isch als si.

20 We d Aaordnig vom König überall i sym grosse Riich bekannt wird, wärde alli Fraue – öb vornähm oder niedrig – ihrem Maa Reschpäkt erwiise."

21 Dä Vorschlag het em Chönig u dä Fürschtä gfaut u dä Chünig gmacht was Memuchan gseit het.

22 Är het i aune königleche Provinze Brief gschickt – i jedi Provinz i ihrer eigete Schrift u a jedem Volk i syre eigete Schpraach, drmit jede Ehema Herr i sym Huus isch u dert d Schpraach vo sym eigete Volk gredt wird.