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Esther 2 vo 10

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Esther 2 vo 10

 

2 Nach emene Zyt – sis Zorn het sech inzwüsche gleit gha – erinneret sech König Ahasverus a Wöschtis Verhalte u dr Beschluss gäge si.

2 Da schlüüge sy pärsönleche Diener vor: "Für den König sollten Jungfraue, schöni jungi Froue, gesuecht werden.

3 Der König bestimmt i aune Provinzena vo sim Riich Beuftrait, wo aui die schöne Jungfroue zur Feschtig Susa i Harem söue bringe. Me übergit se Hegai, em Eunuche vom König wo für d Froue verantwortlech isch, und unterzieh si Schönheits¬behandligend.

4 Di jung Frou wo em König am beste gfaut söu de anstatt vom Wöschti Königin wärde." Dä Vorschlag het em König zue gseit und är het ne umegsickt.

5 Ir Feschtig Susag het sech e gwüsse Jude namens Mordechaih (Sohn vom Jair, Sohn vom Schimeï, Sohn vom Chisch, e Benjaminiter),

 6 vo de zäme mit em judäische König Jechonjaa und andere us Jerusalem deportiert worde isch. Dr babylonisch König Nebukadnezar het si damals verschleppt gha.

7 Mordechai isch dr Pflegevater vo sinere Cousine Hadassac gsy, o Esther gnennt. Nachem Tod vo ihrne Eltere het er se als Tochter agnoh. D Esther isch vo schöner Gstaut u sehr attraktiv gsy.

8 Wo ds Gsetz vom König verkündet isch worde und me viu jungi Froue i d Feschtig Susa het bracht u der Hegai übergäh wo für d Froue verantwortlech isch gsy, isch ou Esther i Palast vom König cho u isch Hegai avertraut worde.

9 Hegai isch vor junge Frou ataa gsy u si het sini Gunscht gwunne. Drum het er umgehend drfür gsorgt, dass si ihri Schönheits¬behandlige und e spezielli Ernährig bechoo. Är het ihr siebä usgwählti jungi Fraue us em Palascht vom Kenig zur Site gschtellt. O het er se un ihri junge Dienerinne an dr bescht Platz im Harm wechsle.

10 Esther het nüt über ihre Volk oder über ihri Verwandte gseit, denn Mordechai het ihre iigschärft gha niemerem öppis z verrate.

11 Jede Tag isch de Mordechai vor em Hof vom Harem entlang gange zum erfahre wie es Esther isch gange und was mit ihre gsi isch.

12 Nach Abschluss vo de vorgschribene zwölfmonatige Behandlig sy di junge Froue nachenand a d Reihe cho, vor König Ahasverus z erchine. D Schönheits-behandlig het so usgseh: sächs Mönet Massage mit Myrrrhenöl u sächs Mönet mit Balsamöl u andere Pflegemittel.

13 Aschliessend sind di junge Froue so wit gsi, vor em König z erschiine. We si vom Harem zum Palast vom König sy, hei si sech dörfe wünsche, was si immer hei wöue, und me het's ne gä.

14 Am Abe sy si inne gange u am Morge sy si de i zwöite Harm unger d Uufsicht vo Schaaschgas cho, em Eunuche vom Chönig, wo für d Näbefroue verantwortlech isch gsy. När sy si nid wider zum König gange, es syg denn, si sy ihm bsunders guet gfyge u är het sie nämlech la rüefe.

15 So isch o Mordechais Pflegetochter Esther cho, d Tochter vo sim Unkel Abhajil a d Reihe, vorem König z erschiine. Si wünscht sech aber nume das, wo der Eunuch Hegai, wo für d Froue verantwortlech isch gsy, ihre rietet. (Während dr ganz zit gwunne Esther d Sympathie aller wo si gseh hei.)

16 Im 7. Regierigsjahr vo König Ahasverus, im 10. Mönet (dem Monet Tebetha) isch si i si Palascht bracht worde.

17 Dr Kenig het d Esther schliesslech meh liebt als all di andere Froue. Si het bi ihm meh Gunscht und Anerkennig gfunde als jedi vo de andere Jungfroue. Drum het er ihre de königlech Chopfschmuck uufgsetzt und se anstatt vom Wöschti zur Königin gmacht.

18 Är het zue Esther es grosses Feschtässe für aui sini Fürschtä u sini Diener verastautet. O het er e Amneschtie für d Provinze verkündet u het mit künigliche Grosszügigkeit Gschänk verteilt.

19 Wo dert es zwöits Mal Jungfraue zämegruefe worde sy, het der Mordechai im Königstor ghockt.

20 d Esther het nüt über ihri Verwandte u über ihres Volk gseit, so wi Mordechai s ihres igschärft het. Si het wyter uf ne ghört, genau so wi zu dr Zyt, won er no für si gsoorgt het.

21 Damol, wo Mordechai im Königstor ghockt het, plante Bigthan u Teresch, zwöi Hofbeamte u Türwächter vom König, i ihrer Wuet e Aaschlag uf König Ahasverus.

22 Mordechai het drvo erfahre und hets sofort Königin Esther mit teilt, wos de i sym Name em König gmäldet het. 23 Nachere Untersuechig het sech die Sach bestätiget u die beide Manne sy a e Stamm ghänkt worde. Das alles het me in Aweseheit vom König gschribe