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Hiob 3 vo 42

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Hiob 3 vo 42

 

3 De ersch fing Hiob a z rede u dr Tag vo sire Geburt z verflueche.

2 Hiob het gseit:

 3 "Dä Tag woni gebore bi söu usglöscht wärde,

und o d Nacht, wo öpper gseit het: "E Bueb isch zügt worde!"

 4 Dä Tag söll zu Finsternis werde.

Är söll Gott ir Höchi glichgültig si,

keis Liecht söll ne erlüchte.

 5 Tüüfsti Dunkelheit söll ne zrügfordere.

E Rägewulke söll ne bedecke.

Was immer der Tag verfinschteret söll ne i Schrecke versetze.

 6 Jene Nacht – Dunkelheit söll si packe.

Unger dä Täg vom Jahr söll si sech nid fröie,

ir Monate söu si nid uftouche.

 7 Ja, di Nacht söu unfruchtbar wärde.

Ke Freudeschrei söll i ihrer ghört werde.

 8 Diä Tag verflueched, sölleds mit emene Fluech belege,

ja die wo imstand si dr leviatan z wecke

 9 D Stärne vo ihrere Dämmerig söue sech verfinschtere.

Verglech söu si uf ds Liecht warte,

d strahle vo de morgeröte sölls nid gseh.

10 Wül si het der Leib vo mire Mueter nid verschlosseni

no ds unglück vor mine ouge verborge.

11 Warum bin ich nid bi de Geburt gstorbe?

Warum bin i nid umgekumme, wo i dr Muetterleib ha?

12 Warum sy da Chnü gsy wo mi ufnahme

u Brüscht wo mi schtigte?

13 Ungstört würi itz deliege.

I würd schlafe und rueh

14 zäme mit de Chönige vo dr Ärde u ihre Ratgäber,

di längst verfalleni Stätt für sech boute,

15 oder mit Fürschtä, d Gold bössä,

derä Hüser mit Silber gfüllt si gsi.

16 Oder warum bini nid wi ne verborgeni Fählgeburt gsi,

wie ching wo nie ds liecht gseh hei?

17 Dert rege sech sogar d Böse nümme uf.

Dert rueh di Erschöpfte.

18 Dert sy di Gfangene auesamt unbesorgt.

Si lose nid d Stimm vo ihrem Arbeitsatrieber.

19 Dert sy Chlii u Gross glych

un dr Sklave isch frei vu sinem Herr.

20 Warum schenkt Gott am Leidend Liecht

und dene wo bitteri Not liide, Läbe?

21 Werum chunt ihr Tod nid, we si sech doch när gseh?

Si grabed eifriger nachher als nach verborgene Schätze,

22 ja die, wo sech sehr freue,

die glücklech si, we si ds grab finge.

23 Warum schenkt Gott däm Maa, wo si Wäg nümme findet, Liecht,

däm Maa woner izeigt het?

24 Denn statt z ässe süüfli

un mi Schtöhn ergisst sich we Wasser.

25 Das, won i mi gförchtet ha isch über mi cho,

u das woni Angst gha ha, das het mi troffe.

26 I ha ke friede, ke rueh, ke erholig gha,

sondern d Problem göh immer witer."