Jeremia 44 vo 52
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 44 vo 52
44 Folgendi Botschaft het d Jeremia für alli Jude, wo in Ägypte glebt hei, wo z Migdol, Tachpanhes, Nophad un im Land Pathrose gwohnt hei:
2 "Das sait Jehova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: "Ihr hän all des Unglück gsähne, was i vu Jerusalem un iba alli Schtädt Judas brocht ha. Hüt lige si i Trömere u si unbewohnt.
3 Es isch wäg dr schlechte Tate, wo si mi kränkt hei, wo si ga opfere und angerne Götter dient hei, wo si nid kennt hei, ja weder dir no öie Vorfahre.
4 Ständig het i alli mini Diener gschickt, d Prophete, zue äich, i ha se immer und immer wider gschickt, un ha säge: "Tue bitte nid so öppis Abscheulichs, denn i hasses."
5 Doch si hei nid ghört, no hei si mir ihres Ohr zuegwandet, süsch hätte si sech vo ihrere Schlächtigkeit abgwandt und nid angerne Götter gopferet.
6 Da hei sech mi Zorn u mini Verärgerig über d Schtädt Judas u d Strosse Jerusalems ergosse u dert wi Fiir brönne, so das alles zur Ruine un Einöde wore isch, we's hütt z'gseh isch.‘
7 Un etze sait Jehova, der Gott vu d Heere, der Gott Israels: "Warum den ihr äich so grosses Unglück a, sodass jeda, ob Maa, Frau, Kind odr Säugling, üs Juda besitigt wird – ohni Überrescht?
8 Warum wen ihr mi mit d Werke airer Händ kränke und in Ägypte, wo ihr zoge sin, andere Götter opfere? Ihr wäre üsglöscht un unda alle Velka dr Erde zue ebis Vufluechtem un zue d Schand wäre.
9 Hän ihr de schlechte Tate vu äire Vorfahre vrgässe, de schlechte Tate dr Kenig vu Juda un de ihrer Froue we o äiri eigene schlechte Taate un de äiri Fraue, wo im Land Juda un in d Strosse Jerusalem gschähe hän?
10 Bis hüt hei si sech nid demüetig, ke angst la erkenne u si mim gsetz u mine bestimmige nid gfougt, won ig öich u eue vorfahre ha gä.
11 Drum seit Jehova, dr Herr vo dr Heere, dr Gott Israels: 'Ich bi entschlosse, Unglück über euch z'bringe zum ganz Juda vernichte.
12 Und i wirde d Überrest Judas näh, alli wo entschlosse gsi si nach Ägypte z ga zum dert läbe, und si werde aui in Ägypte umcho. Sie wäre durch des Schwert gheie un vuhungere. Vom Kleinschte bis zum Greschte wäre sie durch Schwert un Hunger umkumme. Un sie wäre zum Fluech, zue nem Bild vum Grau, zue d Verwünschig un zue d Schand wäre.
13 Die in Ägypte wohne, werdi i beschtrafe, so wien i Jerusalem bestroft ha – mit Schwert, Hunger u Pescht.
14 U dr Überrest Judas, wo sech ufe Wäg gmacht het zum z Ägypte z wohne, wird nid entcho oder überläbe zum i ds Land Juda zrüggzchere. Er wird sech när zrüggzchere zum dert wohne, aber er wird nid zrüchere, bis uf einigi Entkommene.'
15 Alli Männer, wo gwüsst händ, dass ihri Fraue anderne Götter gopferet händ, und alli Fraue, wo dert gstande sind – es isch ä grossi Gruppe gsi – und alli, wo in Ägypte glebt händ, und zwar in Pathros, antwortet d Jeremia:
16 "Mir wärde nid uf d Botschaft lose wo du üs im Name Jehovas mitteilt hesch.
17 Stattdesse wärde mir mit Sicherheit jedes Wort usfüehre, wo über üsi Lippe cho isch: Mir wärde dr Himmelskönig opfere u für sie Trankepfer usgiesse, so wie mir, üsi Vorfahre, üsi Könige u üsi füerende Manne i de Städt Judas u i de Strosse Jerusalems hets tete, wo mir Brot zum Sattwärde hei gha u es üs guet gange isch u mir überhoupt kes Unglück gseh hei.
18 Vo dr Zyt aa, wo mir ufhört hei, dr Himmelskönigin z opfere u für si Trankopfer uszgisse, het's üs a auem gfäut u mir sy düre Schwärt u Hunger umchoo.“
19 D Froue hei derzue füegt: "Und wo mir dä Himmelskönigin opferet u für si Tranchopfer usgosse, hei mir da öppe ohni d Zuestimmig vo üsne Manne Opferchueche gmacht, wo gformt si wi die Göttin, u Trankepfer für si usgosse?"
20 Drufa het d Jeremia zum ganze Volk gseit, zu de Manne und Fraue und allne, wo mit ihm gredet:
21 "D Opfer, wo ihr, öiri Vorfahre, öiri Könige, öiri füerende Männer u ds Vouk vom Land i de Städt Judas u i de Strosse Jerusalem darbrocht hei: Jehova erinneret sech an si und er het si sech i Sinn gruefe!
22 Schliesslech het d Jehova öui schlechte Handlige und öii abscheuleche Tate nümm chönne verträge, und eues Land isch zumene verwüeschtete Ort worde, zumene Biud vom Grau und zu chli Verfluechtem, emene unbewohnte Ort, wies hüt dr Fau isch.
23 Grad wüu dir di Opfer da härebracht u wüu ihr gäge Jehova gsündet hei, ja wüu ihr nid uf d Stimm Jehovas ghört u sis Gsetz, sini Bestimmige u sini Erinnerige nid befolgt hei, isch da Unglück über euch cho, wies hüt z gseh isch.“
24 D Jeremia het witer zum ganze Volk gseit und zu allne Fraue: "Hört die Wort Jehovas, alli us Juda, wo ihr in Ägypte sin.
25 Do sait d Jehova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: "Was ihr un äich Froue mit däm Mul gschwätzt hän, des heit ihr mit de Händ usgführt, denn ihr hän gsait: "Mir wärde uf jede Fall unseri Gelübde erfülle un dr Himmelskönig opfere u für si Trankopfer usgisse." Ihr Fraue wärded mit Sicherheit Euri Gelübde erfülle u tue, was ihr fiirlech versproche heit.'
26 Drum ghört d Wort Jehovas, alli us Juda, wo ihr in Ägypte läbet: Ich schwör bi mym eigene Name", seit d Jehova, "dass kein Maa us Juda in ganz Ägypte mi Name imene Eid erwähne wird mit de Wort: "So wohr der Souverän Herr Jehova lebt!‘
27 Ig wachä nid zum guete über sie sondern um unglück über si zbringä. Aui us Juda, wo in Ägypte läbä, wärde dür Schwert un Hunger umchöme, bis keiner me am Läbä isch.
28 Nume es paar wenigi wärde däm Schwärt entcho und usem Land Ägypte i ds Land Juda zrüchere. Dann wird dr gsamt Überrest Judas, der nach Ägypte kummt, um dert z wohne, wüsse Wort iitroffe si: Mini oder ihri!
29 "Und das isch für Öich ds Zeiche", erklärt de Jehova, "dass i Nech a däm Ort bestrafe wärde, damit ihr erkenne, dass mini Wort, mit dene i euch Unglück aakündige, ganz bestimmt igreffe wärde.
30 Do seit d Jehova: "I gibe dr Pharao Hophra, dr König vo Ägypte, in d Hand vo sire Feinde, ind Hand vo däre, wo s uf sys Läbe hei abgseh, so win i dr König Zedekia vo Juda i d Hand König Näbukadnezars vo Babylon ha gä, wo sy Find isch gsy u s uf sys Läbe het abgsee.