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Jesaia 6 von 66

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 6 vo 66

6 Im Todesjahr vom König Usija hani d Jehova uf em ne höche gseh u erhabene Thron u dr Saum vo sim Gwand het d Tempel gfüllt.

2 Seraphim gschtande iba nem, alli hän sechs Flügel gha. Jeda vu nene bedeckt si Gsicht un sini Fess mit je zwei Flügel, un mit zwei Flügel flege sie umenand.

 3 Und eine rief em andere zue: "Heilig, heilig, heilig isch d Jehova, dr Herr vo dr Heere. Di ganzi Ärde isch vo sinere Herrlichkeit erfüllt."

4 D Türpföschte hei bim luute Ruef zitteret u ds Huus het sech mit Rouch gfüut.

 5 "Wehe mir!", hani gseit. "I bi so guet wi tod denn i bi e Maa mit unreine Lippe und läbe zmitzt undere Volk mit unreine Lippe, und mini Ouge hei der König gseh, Jehova, der Herr der Heere, höchstpersönlech!"

6 druf isch eine vo de Seraphim zu mir gfloge, u i sire Hand isch e glüehendi Chole gsy, won er mit ere Zänge vom Altar gno het.

7 Er het mis Mul berüehrt u het gseit: "Lueg nume! Das het dini Lippe berüehrt. Dini Schuld isch bsitigt, dini Sünde gsühnt.

8 Nochane hani d Schtimm Jehovas kört: "wän söll i schicke u wär wird für üs gö?", uf was i ha gseit "Hier bin i! Sänd mi!"

 9 Er het erwideret: "Gang und säg zu däm Volk: 'Ihr werdet immer wider ghöre, aber nit verstah. Ihr werdet immer wider gseh, aber kei Erkenntnis erhalte.'

10 Mach des Härz vu däne Lüüt unempfänglich, vuschlies ne d Ohre un vukleb ne d Auge, so dass sie mit ihrne Auge nit sähn un mit ihrne Ohre nit härä, so dass ihr Herz nit vuschtoht un sie nit umkähre un gheilt wäre.“

11 Da hani gfragt "Wie lang, o Jehova?", und er het antwortet: "Bis d Schtädt z Trümmerhuufe zämestürze und unbewohnt sy und d Hüser mönscheleer sy und ds Land verwüschtet und einsam isch,

12 bis Jehova d Mönsche wyt wäggschafft u d Verödig vom Land gwautigi Usmasse animmt.

13 Aber es wird no ä Zääntu drin sy, u es wird wider wider vrbrennt wärde wi ne grosse Baum un ä Eiche, wo nach em Umhaue ä Schtumpf übrig bliebt. Dä Schtumpf devo wird e heilige Samen sy."

 

 

Jesaia 6 von 66

 

6 Im Todesjahr von König Usịja sah ich Jehova auf einem hohen und erhabenen Thron und der Saum seines Gewandes füllte den Tempel.

2 Sẹraphim standen über ihm, alle hatten sechs Flügel. Jeder von ihnen bedeckte sein Gesicht und seine Füße mit je zwei Flügeln, und mit zwei Flügeln flogen sie umher.

 3 Und einer rief dem anderen zu: „Heilig, heilig, heilig ist Jehova, der Herr der Heere. Die ganze Erde ist von seiner Herrlichkeit erfüllt.“

4 Die Türpfosten zitterten bei dem lauten Ruf und das Haus füllte sich mit Rauch.

 5 „Wehe mir!“, sagte ich. „Ich bin so gut wie tot, denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und lebe mitten unter einem Volk mit unreinen Lippen, und meine Augen haben den König gesehen, Jehova, den Herrn der Heere, höchstpersönlich!“

6 Darauf flog einer der Sẹraphim zu mir, und in seiner Hand war eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte.

7 Er berührte meinen Mund und sagte: „Sieh nur! Das hat deine Lippen berührt. Deine Schuld ist beseitigt, deine Sünde gesühnt.“

8 Danach hörte ich die Stimme Jehovas sagen: „Wen soll ich senden und wer wird für uns gehen?“, worauf ich sagte: „Hier bin ich! Sende mich!“

 9 Er erwiderte: „Geh und sag zu diesem Volk: ‚Ihr werdet immer wieder hören, aber nicht verstehen. Ihr werdet immer wieder sehen, aber keine Erkenntnis erhalten.‘

10 Mach das Herz dieser Leute unempfänglich, verschließ ihnen die Ohren und verkleb ihnen die Augen, so dass sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, so dass ihr Herz nicht versteht und sie nicht umkehren und geheilt werden.“

11 Da fragte ich: „Wie lange, o Jehova?“, und er antwortete: „Bis die Städte zu Trümmerhaufen zusammenstürzen und unbewohnt sind und die Häuser menschenleer sind und das Land verwüstet und einsam ist,

12 bis Jehova die Menschen weit wegschafft und die Verödung des Landes gewaltige Ausmaße annimmt.

13 Aber es wird noch ein Zehntel darin sein, und es wird erneut verbrannt werden wie ein großer Baum und eine Eiche, von denen nach dem Umhauen ein Stumpf übrig bleibt. Der Stumpf davon wird ein heiliger Samen sein.“