Johannes 7 vo 21
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Johannes 7 vo 21
7 Well zu dem wo ihr gschribe händ: Es isch für en Maa besser, wänn er kei Frau brüehrt.
2 Doch wäg de wiitverbreitete sexuelle Unmoral söll jede Ma sini eigeni Frau ha und jedi Frau ihre eiget Maa.
3 De Maa söll sinere Frau das gä, wo ihr zuestönd, und genauso d Frau ihrem Maa.
4 Die Frau verfügt nöd über ihre eigene Körper, sondern ihre Maa. Genauso verfüegt au de Maa nöd über sin eigene Körper, sondern sini Frau.
5 Entzieht eu enand nöd, ussert mit gegesiitige Iwilligung für e festgleiti Ziit damit ihr am Gebet Ziit widme und den wieder chönd zämecho. So chan eui de Satan nöd ständig weg öiem Mangel a Selbst-beherrschig versueche.
6 Ich säg eui das aber als Zugeständnis und nöd als Aordnig.
7 Ich wünscht aber das alli Mensche so wäred wie ich. Doch jede het sini eigeni Gabe vo Gott, de eint die, de ander die.
8 Jetzt säg ich de Unverhürotete und de Witwe, dass es für sie besser isch, wenn sie so bliibed, wie ich's bi.
9 Händs aber kei Sälbst¬beherrschig, sölleds hürote, denn es isch besser z hürote als in Liideschaft entbrennt zsi.
10 De Verhürotete gib ich Aawisig – nöd ich, sondern de Herr – dass sich e Frau nöd sött vo ihrem Maa trenne.
11 Falls sie sich doch vo ihm trennt, söll sie unverhürotet bliibe oder sich mit ihrem Maa wieder versöhne. Und en Maa söll sini Frau nöd verlah.
12 De ander aber sägi, ja ich, nöd de Herr: Wänn irgend en Brüeder e ungläubigi Frau hät und sie iiverstande isch, bi ihm z'bliibe, dänn söll er si nöd verloh.
13 Und wänn e Frau en ungläubige Maa hät wo iiverstande isch bi ihre z'bliibe, dänn söll sie en nöd verloh.
14 Denn de ungläubig Maa isch in Verbindig mit sinere Frau gheiligt und die ungläubig Frau isch in Verbindig mit em Brüeder gheiligt. Suscht wäred äiri Chind unri, jetzt aber sinds heilig.
15 Wett jedoch de ungläubigi weg gah, mag er weg gah. En brüeder oder e schwöster isch unter so umständ nöd bunde, sondern gott het eu zum friede bruefe.j
16 Denn wie weisch du, Frau, ob du di Maa nöd rette wirsch? Oder wie weisch du, ob du dini Frau nöd rette wirsch?
17 Jede söll jedoch so läbe, wie de Jehova er ihm zueteilt het, so wie Gott ihn bruefe het. Und so ordn ich's in allne Versammlige aa.
18 Isch eine als Beschnitte bruef worde?m Er söll sini Beschneidig nöd rückgängig mache. Isch eine als unbeschnittener beruefe worde? Er söll sich nöd beschniide lah.
19 S chunt nöd druf aa, öb öper beschnitte oder unbeschnitte isch. S chunt drufa, d Gebot Gottes z halte.
20 Jede söll i dem Stand blibe wo er beruefe worde isch.q
21 Hesch brüefe wo en Sklave gsi bisch? Mach der deswege kei sorge. Doch wennd frei chasch werde, denn ergriff d glägeheit derzue.
22 Denn öppert, wo im Herrn bruef worde isch, wo er en Sklave gsi isch, isch en Freigelassener vom Herr. Un wer brueft worde isch, als er ä freie Mensch gsi isch, isch ä Sklave vom Christus.
23 Ihr sind für en priis freigchauft worde. werded nüme sklave vo mensche.
24 Brüeder, jede söll vor Gott in däm Stand bliebe wo na bruefe worde isch.
25 Was nun Jungfraue betrifft, hani kei Aaordnig vom Herr, aber ich üssere mini Meinig als öper, dem vom Herr d'Barmherzigkeit erwiese worde isch, vertrauenswürdig z'si.
26 Drum denk ich, das es agsichts vo de gägewärtige schwierige Lag für en Mänsch am Beste isch, so z'bliibe, wie er isch.
27 Bisch a frau bunde? Versuech nöd, dich vo ihre zlöse. Bisch nöd anere Frau bunde? Suech nöd nachere Frau.
28 Aber au wänd hürate würsch, würsch kei Sünde bega. Und wänn e Jungfrau wüürd hürote wär das kei Sünd. Wer hüroted, mues allerdings mit so mänge Schwirigkeite rechne. Ich versueche aber eui vor dem z bewahre.
29 Üssadem sag i äich, Brüeder: S bliebt nimi viel Ziit. Vu etze a solle de, de Ehefraue hän, so si, als hän sie keini,
30 die Wienende sölled wie die sii, wo nöd brüeled, und wo sich Freuende wie die, wo sich nöd freued, und d Chaufende wie die wo nöd bsitzed,
31 und die wo vo de Welt Gebruch mached, wie solchi, die nöd volle Gebruch vo ihre mached. Denn d Szene vo dere Welt wächslet.
32 Ich möcht würkli das ihr ohni Sorg sind. De Unverhüroteti isch um d Aglägeheite vom Herr bsorgt – wie er em Herr gfalle chan.
33 De Verhürotet aber isch um d Aglägeheite vo de Wält bsorgt – wie er sinere Frau gfalle chan –
34i und er isch teilt. Ebeso isch die Unverhürote wie au d Jungfrau um d Aglägeheite vom Herr bsorgt, damit sie sowohl in ihrem Körper als au in ihrem Geischt heilig sii chan. Die Verhüüratet degäge isch um d Aaglägeheite vo de Wält bsorgt – wie sie ihrem Maa gfalle chan.
35 Aber ich säg das zu euem persönliche Vorteil. Ich will eui demit nöd ischränke, sondern eu zumne aständige Verhalte bewege und zu ständige Higab an de Herr ohni Ablänkig.
36 Wänn aber äine dänkt, das er sich unpassend verhaltet, wän er unverhürotet bliibt, und er über die Blüet vo de Jugend use isch, dänn gilt: Er chan mache, was er wett. Er sündigt nöd. Si sölled hürote.
37 Falls öper aber im Herze fest entschlosse isch und kei Notwändigkeit verspürt sondern sich i de Gwalt het und im Herze entschiede het unverhürotet z'bliibe, dänn macht er's guet.
38 Also au wer hüroted machts guet aber wer nöd hüratet machts besser.
39 E Frau isch bunde, solang ihr Maa läbed. Wänn ihr Maa jedoch sterbe sött, isch sie frei, z'hürote wer sie wott – aber nur im Herrn.
40 Allerdings isch sie minere Meinig na glücklicher, wenn sie so bliebt wie sie isch. Und ich denke doch, das au ich Gottes Geist ha.