Lukas 15 vo 24
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Lukas 15 vo 24
15 Alli Stüürinehmer u Sünder hei sech immer wieder um Jesus sammlet wüu si ihm hei wöue zuelose.
2 Doch sowohl d Pharisäer als o d Schrift¬glehrte beschwertet hei sech: "De Maa empfangt Sünder mit offene Arme und isst mit ihne."
3 Drufhin het er folgende Vergliich bracht:
4 "Wer vo euch wo 100 Schoof het wird nid wener eis vo ihne verliert wo 99 ide Wildnis zruggloh und ds einte sueche bis ers gfunde het?
5 U wenn ers gfunde het legt er's uf sini Schultere u freut sech.
6 Sobald är de hei chunt, rüeft er sini Fründe u Nachbare zäme u seit zune: 'Freut nech mit mir, denn i ha mis verlorene Schaf widergfunde.'
7 Ech säge euch: Genauso gits im Himmel meh Fröid überene einzige Sünder wo bereut, als über 99 Grächti wo ke Roue nötig hei.
8 Oder aagno, ä Frou het 10 Drachme u verlüürt eini drvo. Wird se de nid e Lampe azünde, ihres Huus fege und alles genauer absueche bis si die Drachme findet?
9 Und sobald sie d Drachmus gfunde het, lütet sie ihri Fründe u Nachbare zäme u seit: 'Freut nech mit mir, denn i ha mini verloreni Drochm wider gfunde.'
10 I sag äich: Genauso freue sech d Engel Gottes über ei einzige Sünder, der bereut."
11 Denn het är witer verzellt: "E Maa het zwo Söhn gha.
12 Der jünger het eines Tages gseit: "Vater, gib mer der Teil vo de Erbschaft, wo mir zueschteit.'Druf het dr Vater sy Bsitz under de beide ufteilt.
13 Es paar Täg schpeter het dr jüngere Sohn aui sini Sache zämepackt u reist ines ferns Land. Dert het er es usschweifends Läbe gfihrt und het alles verschluderet, was er bassiert het.
14 Woner nüt me gha het, het im ganze Land e schweri Hungersnot usbrocht und er het in Not grüert.
15 Es isch sowit cho, dass er sech emene Bürger vom Land aaschlosse het, wo ne de zum Schweinehüte uf sini Fälder gschickt het.
16 Er het sech när gseh, sech a Johannisbrotschotte satt z'ässe, wo d'Schweine fresse, aber niemer het ihm öppis gäh.
17 Schliesslech isch är zur Bsinnig cho u het sech gseit: 'Wie vil Lohnarbeiter vo mym Vater hei meh aus gnue Brot u i stärbe hie vor Hunger!
18 I wirde mi zu mim Vater ufmache u zu ihm säge: "Vater, i ha gäge d Himmel u gäge di gsündiget.
19 I verdienes nimme, di Sohn gnennt z werde. Behandle mi wi eine vo dine Lohnarbeiter."'
20 Er het sech auso uf u isch zu sim Vater gange. Wo er no wyt wäg isch, het ihm si Vater entdeckt und töifs Mittgfüeu empfunde. Er het sim Bue entgäge rennt, isch ihm um d Hals gfloge u het ne liebevoll küsst.
21 Dr Sohn het zu ihm gseit: 'Vater, i ha gegä dä Himmel u gägä di gsündiget. Ich verdienes nümme, di Sohn gnennt z werde.'
22 Der Vater het jedoch zu syn Sklaven gseit: 'Schnell! Holt es langs Gwand, ds bescht, und chleidet ne drmit. Steckt ihm o a Ring a Finger u zieht ihm Sandale a.
23 U hout ds Mast Chalb, schlachet ne u löt üs esse u fiire,
24 denn mi Bueb isch dot gsi u isch widr am Läbe. Är isch verlore gsy u isch gfunde worde.' Und so hei si afa fyre.
25 Si äutere Sohn isch uf em Fäud gsy. Won er zru cho isch und sich am Huus nöcher het, het er Musig und Tanz ghört.
26 Er het e Diener zu sich grüeft und gfragt was da los isch.
27 Dr Diener het brichtet: 'Dy Brüeder isch cho, u wüu dy Vater ne wider gsund zrü het, het är ds Mast Chalb gschlachtet'.
28 Da isch är hässig worde u het nid wöue häre gah, woruf si Vater usecho isch u ihm guet zredet het.
29 Doch er wider het erwideret: 'I ha die vielne Jahr für di wi e Sklave gschaffet und mi kes einzigs Mal dine Aawisige widersetzt. Doch du hesch mir no nie e jungi Geiss geh damit ich mit mine Fründe cha fiire.
30 Aber chum isch dä sohn vo dir, wo di bsitz mit prostituierte verprasst het, wieder da, scho schlachtisch ds mast chalb fürne.'
31 Der Vater het zu ihm gseit: 'My Sohn, du bisch doch geng bi mir gsi, u aues, wo mir ghört, ghört o Dir.
32 Aber mir hei eifach müesse feschte u üs freue, wüu din Brüeder isch tot gsy u isch widr am Läbe. Er isch verlore gsi u isch gfunde worde.'"