Markus 3 vo 16
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Markus 3 vo 16
3 Wo er widr mau ine Synagoge isch gange, isch dert ä Maa mitere verkümmerte Hand gsy.
2 Si hei genau beobachtet, ob er dr Maa am Sabbat heile würd, damit si ne hei chönne aaklage.
3 Er het zum Maa mit dr verkümmerte Hand gseit: "Stah uf und chum i d Mitti."
4 Denn het er se gfragt: "Was isch am Sabbat erlaubt? Guets z'tue oder schade aazrichte? Es Läbe z'rette oder umbringe?" Si schwiege.
5 Nachdäm het er i d Rundi gluegt, tieftruurig über sys gfühlte Härz, het er zu däm Maa gseit: "Streck dini Hand us!", woruuf er d Hand usgstreckt het u se wiederhär-gstellt worde isch.
6 Da si d Pharisäer usegange u hei sech sofort mit de Parteianhänger vom Herodes beriete, wie me ne chönnt umbringe.
7 Doch Jesus het sich mit syne Jüngere ufe Wäg zum See gmacht un e grossi Mängi us Galiläa un Judäa het ihm gfolgt.
8 Sogar us Jerusalem, us Idumä, vor angere Jordanseite u us dr Umgäbig vo Tyrus u Sidon si ganz viu zu ihm cho wo si ghört hei was er alles gmacht het.
9 Är beuftrait het sini Jünger, es chlises Boot für ne bereitet, damit ne d Lüt nid zu sehr iigne.
10 Da er so viu heilt, hei ne aui umringä, wo schwär chrank si gsi, und hei ne versuecht azfasse.
11 Sälbscht di böse Geischter werfe sech vor em ufe Bode, we si geng hei gseh, u schreie: "Du bisch de Sohn Gottes!"
12 Doch är bföu ne mehrmous usdrücklech, angerne nüt vo ihm mitzteile.
13 Er isch uf e Bärg gstige, het die zäme grüeft, wo er bi sich het welle ha u si si si zu ihm cho.
14 Är het ä Gruppe vo zwölf bildet, woner o aus Aposchtel bezeichnet het, si sötte ne begleite und är würd se zum Predige usende,
15i und si sötte drzue berechtigt si Dämone usztribe.
16 D Gruppe vu dr Zwölf, de er bildet het, isch vum Simon gschtande, däm er au d Name Petrus git,
17 Jakobus, em Sohn vom Zebedäus, u Johannes, em Brüeder vom Jakobus (ihne het er o der Name Boanerges gä, was "Donnersöhn" bedütet),
18 Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, däm Bue vum Alphäus, Thaddäus, Simon, däm Kanananäer,
19er u dr Judas Iskariot, wo ne speter vrriet.
Denn isch er ines Huus gange,
20 und wider strömte d Lüt zäme, sodass nid mau Zyt zum Ässe bliebe isch.
21 Wo syni Verwandte dervo ghört hei, hei si ne mit Gwalt wöue wäghole. Si hei nämlech gseit: "Är het der Verstand verlore!"
22 Und d Schrift¬glehrte, wo vo Jerusalem herabcho sy, behauptet: "Er isch vom Beelzebueb bsesse und cha di Dämone nume dür de Herrscher vo de Dämone ustrybe."
23 Nochdem er se zu sech grüeft het, het er uf Biuder zue nene gschwätzt: "Wie cha der Satan der Satan ustrybe?
24 We es riich i sich gspaute isch cha das rich nid bestah blibe.
25 Und we e Familie i sech gspalte isch, cha die Familie nid bestah blibe.
26 So o bim Satan: Wenn är sech gäg sech sälber erhebt u gspalte isch, cha er nid bestah bliibe, sondern stüürt uf sis End zue.
27 Niemer cha ds Huus vomene starche Maa beträtte und uusrube, ohni ihn vorher z fessle. Ersch denn cha er ds Huus usruume.
28 I versichere Öich: De Mönschensöhn wird alles vergä – weli Sünd si o immer begöh u weli Läschterig se o immer vo sich gäbe.
29 Aba wer gege d heilig Geischt läschtert, däm wird niemols vergäh, sundern er isch ewiger Sinde schuldig."
30 Das hetter gseit wüu si behouptet hei: "Er isch vomene böse Geist bsesse."
31 Etze kumme sini Muetter un sini Brüeder. Sie sin drusse un schickte jemads inä, um nen z ruefe.
32 Do ä Menschmängi um nen umeghockt, het ma zue nem gsait: "Dert drusse sin dini Muetter un dini Brüeder un froge nohch dir."
33 Er het jedoch erwideret: "Wer isch mini Mueter u wär si mini Brüedere?"
34 Druf het är d Mönsche aagluegt, wo im Chreis um ne umeghocket hei, u het gsait: "Das hie sy mini Muetter u mini Brüedere!
35 Wer ds tuet, was Gott möcht, dä isch mi Brüeder, mini Schwöster u mini Muetter."