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Matthäus 19 vo 28

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Matthäus 19 vo 28

 

  1. Wo Jesus syni Red beändet het, het er vo Galiläa ufbrocht u isch vo dr andere Jordanseite us a d Gränze Judäa choo.

2 grossi Menschemänge hei ihm gfolgt und är het si dert gheilt.

3 Es si nun Pharisäer zu ihm cho, wo nen uf d Prob hei welle stelle. Si hei gfragt: "Dörf sich ein Maa aus jedem beliebigen Grund von seiner Frau scheiden lassen?"

4 Er het zur Antwort geh: "Hend Dir nid gläse, dass dr Schöpfer d Mönsche vo Afang ah als Maa und Frau gmacht het

5i und het gseit: 'Drum wird ä Ma si Vater un sini Muetter vulo un fescht zu sinere Frau halte un di beide wärde eis si',

6 damit si nümme zwoi si sondern eis? Was Gott also verbunde het, das söll kei Mensch usenandbringe."

7 Si hei entgägnet: "Aber warum het Moses de vorgschribe, e Scheidigsurkunde uszstelle, um sech vo sinere Frou z schyde?"

8 Er het antwortet: "Wüu dir so hartherzig sit, het dr Moses öich ds Zugeständnis gmacht, dass dir euch vo öine Froue chöit la scheide, aber afang isch das nid so dänkt gsi.

9 I säg nech: Wär sech vo sinere Frou laht la scheide – ussert wäge sexuelle Unmoral – und ä anderi hürote, begoht Ehebruch."

10 D Jünger hei derzue gmeint: "We's sech für ne Maa ir Ehe so verhautet, sött me lieber gar nid ersch hürate."

11 Er het erwiteret: "Nöd jede entscheidet sich für das, sondern nume dä wos gäh isch.

12 Mängi sy vo Geburt a Eunuche, anderi wärde vo Mönsche derzue gmacht u wider angeri mache sech wägem Königrich vom Himmu säuber z'etue. Wär sech drfür cha entscheide sött das due."

13 D Lüüt hei etz Chind zu ihm bracht, damit er ihne d Händ ufleit het u bätet, aber d Jünger wiese si ab.

14 Jesus het jedoch gseit: "Löh doch d Kinda! Hinderet sie nit dra, zu ma z kumme, denn s Kenigrich vum Himmel ghört solchi Mänsche.

15 Er het de Chind also d Händ uufgleit und het vo det wiiter zoge.

16 Plötzlech isch öpper uf ihn zue cho und het gfragt: "Lehrer, was muesi Guets tue zum ewigs Läbe z becho?"

17 Er het erwideret: "Warum frogsch mi was guet isch? Nur eine isch guet. Doch we wosch Läbe ha, de heb di immer ad Gebot.".

18 "A wellä?", het dä Maa welle wüsse, woruf Jesus gseit het: "Du söllsch nid morn", 'Du söllsch nid d Ehe bräche', 'Du söllsch nid stähle', 'Du sollsch kei falschi Zügnussage mache',

19  "Ehr di Vater u dini Mueter' u  "Du söllsch dine Mitmensche liebe wi di seuber"

20 Da het dä jung Maa gseit: "An all das han i mi ghalte. Was fählt mir no?"

21 Jesus antwortet: "We du vollkomme wosch si, de gang u verchauf di Bsitz u gib das Gäld de Arme, u du wirsch e Schatz im Himmel ha.w Und chum, folg mer noche!"

22 Wo der jung Maa das ghärt het, isch er trurig weggange, denn er het viel bsesse.

23 Nochher het Jesus zue sinene Jinger gsait: "I versichere äich: Fir ä Ryche wird's schwirig si, i ds Kenigrich vum Himmel z kumme.

24 I säge Nech no einisch: Für es Kamel isch es liechter, dür nes Nadlöhr z ga, als fürnes Ryche, i Gottes Chünigrich z cho."

25 Druffabe hei d Jünger fassigslos gfragt: "Wär cha de überhoupt grettet wärde?"

26 Jesus het ne fescht i d Auge gsäh un het gsait: "Für d Mensche isch das unmöglich, aber für Gott isch alles möglech."

27 Aus Reaktion druf het dr Petrus gseit: "Lueg mau, mir hei aues ufgä u si dr gfougt. Was wird üs das eigentlech bringe?"

28 Jesus git zantwort: "I versichere euch: In dr Wieder erschaffig, wenn sech dr Menschebue uf si herrliche Thron setze, wäre ihr, wo ihr mir gfolgt sin, uf zwöelf Throne hocke un Richter iba di zwöelf Stämm Israels si.

29 U jede wo wäg mim Name Hüser oder Brüedere oder Schwöschter oder Vater oder Muetter oder Chind oder Fälder verloh het wird 100-mal so vil übercho u ewigs Läbe erbe.

30 Doch viu, wo Erschti si, wärde Letschti si u di Letschte erschte.