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Matthäus 20 vo 28

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Matthäus 20 vo 28

 

20 Mit em Chünigriich vom Himmel isch es nämlech wi mit em ne Guetsbsitzer, wo früehmorge losgange isch um Büezer für si Wyberg izstelle.

2 Nachdem är mit de Arbeiter e Tagelohn vomene Dennar vereinbar het gha, het är se i si Wiberg gschickt.

3 Wo er um die 3. Stund nomal losgange, het er ufem Marktplatz wiiteri Manne gseh wo ke Arbet hei gha.

4 Är het zu ne gseit: 'Göhnd ou dir in Wiberg, i zahli öich es fairs Lohn'

5 Da hei si sech ufe Wäg gmacht. Um die 6. und um die 9. Stund isch er wieder losgange und het witeri Arbeiter ihgsteut.

6 Wo er sech um die 11. Stund z letscht mau ufmacht het, het er wider Manne gseh dastah. Er het si gfragt: 'Warum hender der ganz Tag hie gstande und nix gschaffet?'

7 Si hei antworte: 'Wi üs niemer iigstellt het.' Da het er gseit: 'Göht doch o i mi Wybärg'

8 Am Abe het dr Guetsbsitzer zu sim Vrwalter gseit: 'Rüef d'Arbeiter und zahl ne ihre Lohn. Fang bi de letschte a u los bi de erschte uf.'

9 Wo die vo dr 11. Stund cho si, het jede vo ne Dennar übercho.

10 Schliesslech si di erschte u schlussfougerte cho, dass si meh würe becho. Doch o si hei je ä Denar übercho.

11 Da beschwäre si sech über de Guetsbsitzer.

12 Si hei gseit: 'Di z'letscht si cho, hei nume ä Stund gschaffet, u trotzdäm steusch se üs glych. Derby hei mer der ganz Tag hert düre gschaffet, u di glüehendi Hitz ertrage!'

13 Als Reaktion druf het er zu eim vo ihne gseit: 'Fründ, i bi nid unfair zu dir. Hei mir üs nid ufene Dennar geinigt gha?

14 Nimm di Lohn u gang. I wett em letschte Arbeiter genauso viu gäh wi dir.

15 Mit däm wo mir ghört darfi doch äuä mache wasi wott. Oder isch dis Oug öppe niidisch wüu ig grosszügig bi?'

16 So wärde di Letschte Erschte sy u di Erschte Letschti."

17 Ufem Wäg ufe nach Jerusalem nimmt Jesus di zwöelf Jinger ällei mit un het gsait zue nene:

18 "Mir gö ufe uf Jerusalem und dert wird der Menschsohn de Oberpriester und Schrift¬glehrte usgliferet. Si wärde ne zum Tod verurteile

19 u Mönsche angerne Völker übergä, damit er verspottet, usgpeitschtet u amne Pfahl hingerrichtet wird. U am dritte Tag wird er uferweckt."

20 Danach isch d Muetter vo de Söhn vom Zebedäus mit ihrne Söhn zu Jesus gange, het sech vor ihm verbugt u het ne um öppis wöue bitte.

21 Er het si gfragt: "Was möchtisch?" woruf si het gseit: "Gib mir di Wort, dass di beide Söhn vo mir i dim Königrich rächts u lins vo dir dörfe sitze.

22 Do het Jesus zue nene gsait: "Ihr wüsset nit, worum ihr bitte. Chönne ihr dr Bächer trinke, wo i bald trinke wär? Sie antworte: "Ja das chöi mir."

23 Druf het er gseit: "Mi Becher wärded ihr trinke, aber d Plätz rächts und links vo mir hani nid z vergäh. Si stöh dene zue, wo mi Vater defür vorgseh het.

24 Wo d zähne angere das hei ghört, hei si sech über die beide Brüedere ergänze.

25 Da het Jesus se alli zu sich gruefe und gseit: "Ihr wüssed ja, dass sech d Herrscher vo de Völker als Herre ufspile und dass d Mächtige ds Volk ihri Macht löh la gspüre.

26 unda äich darf des aba nit so si, sundern wer unda äich gross si will, der soll aicha Diena si,

27 u wär unger euch a erster Steu wett stah, söu eue Sklave si,

28 genauso wi der Menschesohn nid isch cho zum bedient werde, sondern um z diene und sis Läbe als Lösegäld für vili z gäh."

29 Wo si vom Jericho wäg isch, het ihm e grossi Mängi folgt.

30 Plötzlech hei zwöi Blindi ghärt, wo am Schtrosserand gsässe hei, dass Jesus verbii isch, un si refe: "Herr, ha Erbarme mit üs, Bueb David!"

31 D Lüt hei ne ärgerlech gseit, si söue stiu si, aber si breue nume no lüter: "Herr, ha Erbarme mit üs, Sohn David!" 32 Do bliebt Jesus schtoh, het sie gruefe und gfrogt: "Was wette ihr? Was soll i für euch tue?"

33 "Herr, öffne üsi Ouge" bätte sy ne.

34 Vu defe Mitgfühl ergriffe het Jesus ihri Auge berihrt, un im gliiche Momänt hän sie ihri Sehchraft zrugg ghalte un sin nem folgt.