Nehemia 9 vo 13
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Nehemia 9 vo 13
9 Am 24. Tag im gliche Monet hei sech d Israelite versammlet. Si hei z Sacktuech fascht und hei sech mit Stoub beworfe gha.
2 Die wo israelitische Abstammig si gsi, hei sech de vo aune Usländer trennt. Si si vor cho u hei ihri eigete Sünde bekannt u d'Vergehe vo ihrne Vorfahre.
3 Aschlüssend erhobe si sech an Ort un Stell un lege drei Stunde lang usem Gsetzbuech Jehovas, ihr Gottes, vor. Witeri dräi Stund lang hei si es Bekenntnis abgläge und vubiege sech drbi vor ihrem Gott Jehova.
4 Jeschua, Bani, Kadmiël, Schebanja, Bunni, Scherebja, Bani und Kenani si uf dr Bühni vor Levite gstande u hei lut zu ihrem Gott Jehova gschroue.
5 U d Levite Jeschua, Kadmiël, Bani, Haschabneja, Scherebja, Hodija, Schebanja un Pethachja gseit: "Steit uf u preisch öie Gott Jehova bis i alli Ewigkeit. Din herrliche Name – für dä kener Rüehme u Preise gross gnueg cha sy – söll geehrt wärde.
6 Du bisch Jehova, du elei Du hesch d Himmel gmacht, ja d Himmel dr Himmel samt ihrem ganze Heer, d Ärde u alles druf, d Meer u alles drin. Du erhaltisch alles am Läbe u d Heer vom Himmel verbugt sech vor dir.
7 Du bisch Jehova, de wahri Gott, de Abram usgwählt, ihn us Ur, de Stadt vo de Chaldäer, usegfüehrt und ihm de Name Abraham gä het.
8 Hesch gseh, das si Härz dir treu isch gsy u drum e Bund mit ihm gschlosse. Drby hesch nem un sy Nochkomme des Land dr Kanaaniter, dr Hethiter, dr Amoriter, dr Perisiter, dr Jebusiter un dr Girgaschiter zuegsichert. Und wöu du rächt bisch hesch dini Verspräche ghaute.
9 In Ägypte hesch ds Elend vo üsne Vorfahre gseh und du hesch ihri Schreie am rote Meer ghört.
10 Dr Pharao, alli syni Diener und sys ganze Volk hei sech ne gägenüber aamassend verhalte. Das isch dr nid entgange und du bisch wäg däm mit zeiche und wunder gäg si igschritte. drmit hesch du dir e name gmacht bis zu däm tag.
11 Du hesch ds Meer vor ihne teilt, sodass si uf trochne Bode hei chönne zur andere Site zieh und ihri Verfolger hesch i di Töfe gstürzt wi ne Stei i di riissende Fluete.
12 Tagsüber hesch se mitere Wulkesüu gführt u nachts mitere Füürsüu zum der Wäg z erhöue wo si söue gah.
13 Du bisch zum Berg Sinai acho u hesch vom Himmel us zu ihne gredt u ihne grächti Urteil, verlässlichi Gsetz u gueti Vorschrifte u Gebot gä.
14 Du hesch se glehrt di heilig Sabbat z haute u hesch ne dür dine Diener Moses Gebot, Vorschrifte u es Gsetz übermittlet.
15 Wo si hungrig si gsi, hesch ne Brot vom Himmel gäh u wo si dürschtig si gsi, hesch usem Felse Wasser ströme la. Und du hesch se ufgforderet, im Land wo ne mit emne Eid zuegsichert hesch gha izzieh u es i Bsitz z näh.
16 Doch sie, unseri Vorfahre, hän sich amassend verhalte un wäre stur un ghärt nit uf dini Gebot.
17 Sie hei nid wöue ghöre und hei nome ah das dänkt was du Usergwöhnlechs für si gmacht hesch, sondern si si si stur worde und hei e Afüerer bestimmt um uf Ägypte i d Sklaverei zrüggzchere. Doch du bisch e Gott wo gärn vergibt wo mitfüelend und barmherzig isch nid schnäu zornig wird und rich isch a loyaler Liebi. Du hesch se nid verloh.
18 Sälbscht wo si sech e Kalbsstatue us Metau hei gmacht und behouptet hei: 'Das isch di Gott, wo di us Ägypte usegfüehrt het', und wo si sech üsserscht reschpäktlos verhaute hei,
19 säuber de hesch se i dire grosse Barmherzigkeit ir Wildnis nid im Stich gloh. D Wulkesüüle, wo am Tag über ihne isch gsy und sie het gfüehrt, verschwunde nid – genauso wenig wie die Füürsüüle wo nachts dr Wäg erhäut het wo si söue ga.
20 Du hesch ne dine Geist gäh zum ihne Isicht zschänke. O di Manna hesch nid zrügghalte u wo si dürschtig si gsi, hesch ne Wasser gä.
21 40 Jahr lang hesch se i dr Wildnis mit Nahrig versorgt. Es het ne a nüt gfehlt. Ihri Kleidig het sech nid ab gnutzt u ihri Füess schwöue nid ah.
22 Hesch ne Königrichi u Vöuker übergäh, es Gebiet nach em angere hesch ne zuegwise, sodass si ds Land Sihons hei chönne iinäh, das heisst ds Land vom Heschbon, u o ds Land Ogs, vom König vo Baschan.
23 Vil Söhn hesch ne gschänkt – so zahlrich wi d Stärne vom Himmel. Denn hesch se im Land gführt dass du ihre Vorfahre hesch versproche gha demit si inezieh unds i Bsitz näh.
24 Ihri Söhn zoge auso i ds Land u hes i Bsitz nah. D Kanaaniter, wo dert hei gwohnt, hesch ungerworfe und i ihri Hand ä – sowou di Könige als o d Völker vom Land. Si hei mit ne chönne mache was si für richtig ghaute hei.
25 Si eroberte befeschtigti Schtädt u es fruchtbars Land u hei Hüüser gno, riich gfüllt mit Guetem, z Bsitz, usghaueni Zischtern, Wyigärte, Olivehaine u Obstböim z Hüll u Füll. Si ässe sech satt u dick u gnosse i volle Züg, dass du so guet bisch mit ne gsi.
26 Trotzdem ware sie unghorsam, rebelliert gege di un kähre di Gsetz d Rugge. Dini Prophete warte sie un wen sie zue dir zruckführe, aba sie bringe d Prophete um. Sie vuschtelle sich üsserscht respektlos.
27 Drum hesch se i d Hand vo ihrne Gägner gä, wo se när ständig bedrängge hei. I ihrer Not fange si jedes Mal aa, zu dir schreie und du hesch denn vom Himmel us ihre Hilferuf ghört. U wüu so überus barmherzig bisch, hesch ne jedes mau rätter gschickt, um se vo ihrne gegner z befreie.
28 Doch chuum hei si Rueh gha, hei si wieder gmacht, was i dine Ouge schlächt isch und du hesch se ihre Feind id Händ la gheie, wo se när unterdrückt hei. När si si wider zu dir zrüggkehrt u hei di um Hilf agfleit, u du hesch es vom Himmel us ghört u se i dire grosse Barmherzigkeit immer wider ufs Neui befreit.
29 Dü hesch se gwarnt, um se zu dim Gsetz zrügzfüehre, aber sie hei sich amassend verhalte und hei nid uf dini Gebot wölle ghöre. Sie hän sündigt, als sie gege dini Vorschrifte vuschten, de doch jedem, der sie folgt, Läbä bringe. Stur hei si dr Rugge gweigeret und sech hartnäckig gweigeret uf di zghöre.
30 Du hesch vieli Jahr lang Geduld gha mit dene und hesch se dür din Geischt gwarnt, durch dini Prophete, aber sie hei nid wölle ghöre. Schliesslich hesch se de Völker vo de Länder id Händ la gheie.
31 Doch in dinere grosse Barmherzigkeit hesch se nid usgrottet. Du hesch se nid im Stich gloh, denn du bisch e mitfüehlende und barmherzige Gott.
32 Un etze, o üse Gott, dü grosse, mächtiger un Ehrfurcht iflössende Gott, der zu sinem Bund steit un loyale Liebi zeigt het, lass es dir nit glichgültig si, was mir alles durchgmacht hei vor dr Ziit dr assyrische Kenig bis hüt, mir, unseri Könige, unseri füehrende Männa, unseri Prieschter, unseri Prophete, unseri Vorfahre un di ganzi Volk.
33 Bi allem, wo mir hei müesse düremache – du bisch immer grecht gsi, will du hesch di treu verhalte. Mir aber, mir hei schlächt ghandlet.
34 Üsi Könige, üsi füehrende Männer, üsi Priester u üsi Vorfahre hei dis Gsetz nid ghaute u weder dine Gebot no de Erinnerige wo vo dir chöme, Beachtig gschänkt.
35 Säubscht i ihrem Chönigrich, wo se mit guetem überschüttet hesch u se i däm wyte, fruchtbare Land hei läbt, dass du ihne gschänkt hesch, o da hei si dir nid dient u ihri schlechti Handligswiis nid ufgä.
36 U was si mer hüt? Sklaven, ja sklaven i dem land wo du üsne vorfahre hesch gä damit si sin ertrag ässe und all das guete chönd gnüsse was es lieferet.
37 Di riichi Ärnte geit itz a die Könige, wo du wäg üsne Sünde über üs gsetzt hesch, Si vrfüege über üsa u üses Vieh, wi's ne grad passt. Mir si ire verzwiflete Lag.
38 Wäge auem träffe mir jitz e bindendi schriftlechi Vereinbarig u lö si dür ds Siegel vo üsne füehrende Manne, üsne Levite u üse Priester bestätige.“