Sprüch 21 vo 31
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch 21 vo 31
21 Ds Härz vomene Chünig glicht Wasserläuf in Jehovas Hand.
Är länkt's, wohin är o wott.
2 Der Mensch haltet alli si Wäg für richtig,
doch Jehova prüeft d'Härze.
3 Richtigi u grächti Tate
freue Jehova meh als es Opfer.
4 Hochmüetigi Ouge und es arrogants Härz,
d Lüüchte vo de Böse, sy Sünde.
5 D Plän vom Fleissige füehre sicher zum Erfolg,
aber jede hastige wird bestimmt verarme.
6 Schätz, dur e verlognigi Zunge erworbe,
si wi ne verschwindende Dunst, e tödlichi Falle.
7 Di Böse wärde dür ihri eigeti Gwaut wäggfägt,
denn sie weigere sich, gerecht z handle.
8 Dr Wäg vomene Schuldige isch chrumm,
aber ds Tue vom Reine isch grad.
9 Besser isch es, ufere Dachi z wohne
aus mitere striitsüchtige Ehefrau im gliiche Huus.
10 Der bös Mensch verlangt nach Schlechtem.
Är het kes Mitleid mit sim Mitmönsche.
11 Wenn ä Spötter bestraft wird, wärde d Unerfahre wyser,
u we e wisse Mönsch Iisicht bechunt, gwünnt är Erkenntnis.
12 Der Grechte beobachtet ds Huus vom Böse,
är stürzt d böse i ihres unglück.
13 Wer sys Ohr vor em Hilf vom Schwache verschliesst,
wird selber rüefe und kei antwort übercho.
14 Es gheims Gschänk beschwichtigt Zorn
u ä heimlichi Bstechig heftigi Wuet.
15 Für de Grächte isch es e Freud, grächt z handle,
aber für die wo böses tüe isch es schrecklech.
16 Wär dr Wäg vor Iisicht verlaht,
wird ir Gmeinschaft vo de im Tod Chraftlose ruhe.
17 Wär Vergnüege liebt, wird verarme,
wär Wii u Öl liebt, wird nid riich.
18 Dr Bös isch es Lösegäld für d Grechte
un dr Treulose wird anstatt vum Ufrichtige gnoh.
19 Besser isch es ir Wildnis z wohne
aus zäme mitere striitsüchtige, reizbare ehefrau.
20 Im Huus vom Weise sy kostbari Schätz u Öl,
aber de dummi verschlüüderet waser het.
21 Wär nach Gerächtigkeit u loyaler Liebi strebt,
wird Läbe, Gerechtigkeit u Herrlichkeit finde.
22 E Wiiser cha d Stadt vo de Starke erobere
u d Chraft, wo se vertroue, breche.
23 Wär uf sy Mul u sy Zunge achtet,
haltet sech us schwierigkeite use.
24 Ei amassende, überhebliche Prahler nennt me dä,
dä mit rücksichtslose Arroganz vorgeit.
25 Was e Fuuler begehrt, wird ne umbringe,
denn sini Händ wei nid schaffe.
26 Dä ganz Tag verlangt är begierig,
der Grecht aber git und hebt nüt zru.
27 Ds Opfer vomene Böse isch abscheulich,
ersch rächt wen ers mit böse Absicht darbringt.
28 Es züg wo lügt, wird umcho,
doch wer zuelost wird mit Erfolg ussäge.
29 Der bös macht es unverschämts gsicht,
aber dr wäg vom ufrichtige isch sicher.
30 Git weder Wiisheit no Unterscheidigs¬vermöge no Rat im Widerstand gäge Jehova.
31 Ds Ross isch füre Tag vor Schlacht grüschtet,