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Sprüch 28 vo 31

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Sprüch 28 vo 31

 

28 D böse flüüge, ou we niemer se verfolgt, di grächte aber si zueversichtlech wine löwe.

 2 Wo s überträtig im land git folgt en herrscher uf de andere, doch mit de hilf vo eim mönsch wo unterscheidig¬vermöge und wüsse het blibt es herrscher lang ar macht.

 3 E arme Mönsch wo die Schwache betrügt isch wi ne Räge wo aui Nahrig wägschwemmt.

 4 Wo ds Gsetz nüm beachte, prise de Böse wo aber ds Gsetz halte si empört über si.

 5 Schlechti Mensche verstöh Grechtigkeit nid, aber wer Jehova suecht versteit alles.

 6 Besser ä Arme wo dr Wäg vor Integrität geit aus ä Riicher wo chrummi Wäg geit.

 7 E verständige Sohn befolgt ds Gsetz, wär jedoch mit Fressere Umgang het, macht sym Vater Schand.

 8 Wer sy Vermöge dür Zins u Wucher vermehrt, hüüfts für dä aa, wo guet zu de Arme isch.

 9 Wär nid uf ds Gsetz wott ghöre – sogar sis Gebet isch abscheulech.

10 Wer ufrichtigi Mönsche uf e schlächte Wäg füehrt, wird i sini eigeti Grube gheie, doch wär sech nüt laht lo zschulde, wird guets erbe.

11 E riiche Maa isch i sine eigene Ouge wiis, doch e arme Maa mit Ungerscheidigs¬vermöge düreluegt ne.

12 We di Grächte triumphiere isch d Herrlechkeit gross, doch we di Böse a d Macht chöme verstecke sech d Mönsche.

13 Wär sini überträtige zudeckt, wird ke erfolg ha,

doch wer se zuegit und si lat, däm wird Barmherzigkeit zeigt.

14 Glücklech isch dr Mönsch wo immer uf dr Huet isch, wär aber sis Härz verhärtet wird is Unglück schtürze.

15 Wi ne knurende Löwe und e herastürmende Bär isch e Böser wo über es hilfloses Volk herrscht.

16 E Führer ohni Unterscheidigs¬vermöge missbrucht sini Macht, doch wär unehrleche Gwünn hasst verlängeret sis Läbe.

17 Wer öpperem ds Läbe gno u Bluetschuld uf sech glade het, wird flüge bis zum Grab. Keine sött ihm hälfe.

18 Wer e tadellosi Läbenswandel füehrt, wird grettet, aber wär chrummi Wäg geit, chunt plötzlich zu Fall.

19 Wer sis Land bebaut wird e huufe Brot ha, wär jedoch Wertlosem nachjagt wird sech a Armuet satt ässe.

20 En treue Maa wird riich gsägnet, aber wer schnäu rich wott wärde wird nid unschuldig blibe.

21 Parteiliechkeit isch nid guet, doch mänge duet scho unrecht fürnes brot.

22 E niidische Mönsch begehrt Riichtum, er weiss aber nid dass ihn Armuet übercho wird.

23 Wär e Mönsch zrächtweist, wird hingerhär meh Anerkennig finge aus öpper wo mit sire Zunge schmeichlet.

24 Wer sy Vater u sy Mueter beroubt u seit: "Dran isch nüt verchehrt, tuet sech mit däm zäme, wo Verderbe bringt.

25 E gierige Mönsch schafft Uneinigkeit, doch wär sech uf Jehova verlaht, däm wirds guet ga.

26 Wär uf sys eigete Härz vertrout, isch dumm, wär aber si Wäg i Wiisheit geit, wird dervo cho.

27 Wer d Arme git, däm wird nigs fähle, sundern der, der sini Auge vor nene vuschlisst, wartet vieli Flüch.

28 Wenn di böse a d macht chöme versteckt sech e mönsch, aber wenn si umchöme wärde di grächte zahlriich.