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1 Chünige 17 vo 22

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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1 Chünige 17 vo 22

 

17 Elia us Tischbe, e Iwohner vo Gilead, het etze zue Ahab gsait: "So wohr Jehova, der Gott Israels, däm i diene, läbt: I de nächschte Jahr wird's ken Tau ge u nid rägne bis i s säge!"

2 Elia het denn vo Jehova folgende Botschaft übercho:

3 "Gang vo hie weg i richtig Oste und versteck di im Tala Kerith östlich vom Jordan.

4 Trink dert usem Bach, und i wirde derfür sorge dass dir Rabe öppis z'esse bringed."

5 Elia het sech sofort ufe Wäg gmacht u tuet, was d Jehova ihm gseit het. Är het sech bim Tala Kerith östlech vom Jordan ufghaute.

6 Morge u Znacht hei d Rabe ihm Brot u Fleisch bracht, u är het us em Bach gno.

7 Doch wüus im Land nid grägnet het, het dr Bach nach einige Täg us trochnet.

8 Da het d Elia vo Jehova d Botschaft übercho:

9 "Mach di ufe Wäg nach Zarephath im Gebiet vo Sidon u blib dert. i wird e Witwe säge si söu di mit Ässe versorge.".

10 Also het er sech ufe Wäg uf Zarephath gmacht. Am Igang zu de Stadt het e Witwe Holz sammlet. Elia het ihr zue gruefe: "Hol mir bitte chli Wasser zum Trinke."

11 Wo si's het welle hole, het er ihre no gruefe: "Bring mir bitte ou es Stück Brot mit.

12 Sie het antwortet: "So wohr di Gott Jehova läbt: Ich ha kei Brot meh, nume no e handvoll Mehl im grosse Chrug und chli Öl im chline Chrug. Ich sammle hie grad es paar stück Holz zäme. Denn gang ich ine und mach für mi und min Sohn öppis z ässe. Das wird üsi letschte Mahlziit si u de werdemer stärbe."

13 "Ha ke Angst", het d Elia sie beruhiget. "Gang hei u tu was du gseit hesch. Aber back zersch us dem wo de no hesch, es chlises Brot für mi u bringes mir. Hingerhär chasch für di u din Sohn öppis mache.

14 Denn das seit Jehova, dr Gott Israels: 'Der grossi Mehlkrug u der chliini Ölkrug wärde nid leer – bis zum Tag, a däm Jehovas s uf d Erdoberflächi rägne loht.‘“

15 D Witwe het gmacht, was de Elia zu ihre gseit het. So hei si gha, der Elia u di angere i ihrem Huus viu Täg lang öppis z'esse

16 Dr grossi Mehlchrug u dr chlini Ölkrug si nid läär worde, wi Jehova s dür Elia aakündigt het.

17 Eis Tag isch der Sohn vor Huusherrin chrank worde – so chrank, dass er schliesslech nümme atmet het.

18 Da het sie zur Elia gseit: "Mann des wahre Gottes, warum hast du mir das antah? Bisch du hie zum mich a mi Schuld z erinnere und mi Sohn umbringe?"

19 "Gib mir di Sohn", het se der Elia uf forderet. Denn het er ihre de Junge us de Arme gnoh, het ne is Dachzimmer treit, won er gwohnt het u het ne uf sys Bett gleit.

20 Er het zue Jehova grüeft: "Ach Jehova, mein Gott, bringsch jetzt ou Unglück über d Witwe woni wohne und loht ihre Sohn stärbe?"

21 De het är sech drümal über's Chind buecht u het lut zu Jehova bätet: "Ach Jehova, mein Gott, bitte loh das Chind wider läbe.

22 Jehova het Elias Bitte erfüllt. Es isch wieder Läbe i das Chind cho und es het gläbt.

23 Elia het denn der Jungi gno u het ne vom Dachzimmer unde is Huus bracht. Er het ihm sy Mueter gäh u het gsait: "Lueg doch, di Sohn läbt!"

24 Do het d Frou zu Elia gseit: "Jitz weis i, dass du würklech e Maa Gottes bisch u dass aues, wo Jehova düre di seit, wahr isch."