1 Könige 3 vo 22
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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1 Könige 3 vo 22
3 Salomo het sech dür Hüürat mit em Pharao verbündet, em König vo Ägypte. Er het d Dochta vum Pharao ghirotet un het sie in d Schtadt David brocht, bis sa si Hus un des Hus Jehovas, so we de Mur um Jerusalem fertig baut het.
2 Ds Volk het damals no ufe Höchi opferet, denn me het bis dahin no kes Huus zur Ehre vom Name Jehovas bout gha.
3 Salomo liebt Jehova un het d Beschtimmige vu sinem Vater David bfolgt. Allerdings het er uf d Höchi opferet un het dert Opfergabe in Rauch ufgoh lo.
4 Der König isch uf Gibeon zum dert opfere, denn das isch die bedütendschti Höchi gsi. Salomo opferet ufem Altar det 1000 Brandopfer.
5 In Gibeon erschine Jehova Salomo nachts imene Traum. Gott het ne gfragt: "Was wünschisch du dir? Was soll ich dir geben?"
6 Druf het dr Salomo gseit: "Du hesch mi Vater, dim Diena David, grossi loyali Liebi zeigt, wel er in Treui, Grechtigkeit un vu Herze kommende Uferrichtigkeit si Wäg vor dir gange isch. Di grossi loyali Liebi hesch ihm bis hütt zeigt, denn du hesch ihm e Sohn aus Thronfolger gä.
7 Min Gott Jehova, etz hesch mi din Diener anstatt mi Vater David zum König gmacht, obwohl i no jung und unerfahre bi.
8 Din Diener regiert über dis Volk wo du usgwählt hesch, es Volk wo so gross isch, dass mers nid cha zelle oder berächne.
9 Gib daher dim Diener es ghorsams Härz, damits für dis Volk Rächt rede und zwüsche Guet und Bös unterscheide cha. Wüu wär cha für das grossi Vouch, wo dir ghört, Rächt redä?"
10 Jehova fröit sech über Salomos Bitte.
11 Gott het denn zu ihm gseit: "Wöu du nid um es langes Läbe oder Riichtum oder de Tod vo dinere Gäind bätte hesch, sondern um Verstand zum Rechtsfäll entscheide,
12 drum wirdi dini Bitte erfülle. I wirde dr es wiises u verständigs Härz schenke. Es wird nie meh öpper wie Dich gäh, so wies o vorhär nie öpper wie di gä het.
13 Usserdem chunsch vo mir worum du nid bätte hesch, nämlich Riichtum und Herrlichkeit, sodass es dis ganze Läbe lang ke König wie di wird gä.
14 U we du wie di Vater David uf mi wäge geisch, während du di a myni Vorschrifte u Gebot hebsch, wirde ig dir drzue no es langs Läbe schänke.
15 Wo Salomo ufwachet het, het er gmerkt dass es e Troum isch gsy. Denn isch er nach Jerusalem gange, het sech vor d Bundeslade Jehovas gsteut, het Brandopfer und Gmeinschafts-opfer opferet und es Feschtässe für aui syni Diener verastaltet.
16 Damals si zwöi Prostituierti zum König cho u si vor ne zogä.
17 "Bitte, mi Herr", het die einti gseit, "di Frou wohnt mit mir im glyche Huus. Si isch im Huus gsi woni es Chind becho ha.
18 Am dritte Tag nach dr Geburt het o si es Chind zur Wält bracht. Mir beidi si elei im Huus gsi, süsch isch niemer da gsi.
19 Dr Sohn vo dere Frou isch ir Nacht gstorbe, wüu si sech uf ne gleit het.
20 Da isch sie zmitzt i de Nacht ufgstande u het mi Sohn näbe mir weg gno, während ig, dini Sklavin, isch gschlafe u het ne näbe sich gleit. Ihren tote Sohn het sie zu mir gleit.
21 Woni morn ufstand ha wele u mi Sohn stille hani gmerkt dasr tot isch. I ha ne genau aagluegt u ha gseh das er gar nid mi Sohn isch gsi, woni gebore ha."
22 Di anderi Frau aber het gseit: "Nei, mi Sohn läbt, u di Sohn isch tot!" Di erschti Frou widersprach: "Nei, di Bueb isch tot, u mi läbt!" So stritte si sech vor em König.
23 Schliesslech het der König gseit: "Das Frou hie behouptet: 'Das läbige Chind isch mi Bueb, u di Sohn isch tot!', u di ander seit: 'Nei, di Sohn isch tot, u mi läbt!'
24 Da befählt der König: "Bringt mir es Schwert!", u me het ihm eis bracht.
25 "Teilt ds läbige Chind i zwöi Teil und git jedi Frou e Häufti", het der König gseit.
26 D Frou, dere Sohn het gläbt, het starchi Muettergfüeu gha u het der Chünig aaglehnt: "Bitte, mi Herr! Gäbet Der ds läbige Chind! Dir dörft's uf ke Fall umbringe!" Di anderi Frou degäge het gseit: "Es söll weder mir no dir ghöre! Si sölle's i zwöi Stück teile!"
27 Druf bfaut der König: "Gäbe ds läbige Chind vor erschte Frou! Tötets uf ke Fall! Si isch sini Mueter."
28 Ganz Israel het vu däm Urteil vum König ghärt, un des Volk het grosse Reschpekt vor däm Kenig gha, denn s het gsäh, dass Gott ihm Wisheit ge het, sodass er grechti Entscheidige het chönne fälle.