1. Moses 1 vo 50
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Moses 1 vo 50
DS ERSCHTE BUECH MOSE (GENESIS)
1 Am Afang erschuf Gott Himmel u Erde.
2 D'Erde isch jetzt formlos und öde gsi. Überem tüüfe Wasser isch Dunkelheit und Gottes aktivi Chraft bewegt sech über dr Wasseroberflächi hin und här.
3 Gott het gseit: "Es söll Liecht erschine." Da erschiinet Liecht.
4 När het Gott gseh, dass ds Liecht guet isch gsi, u är het ds Liecht vor Dunkuheit afa trenne.
5 Gott het des Lecht Dag vurisst, d Dunkelheit aba het da Nacht gheisst. S isch Obend un s isch Morge worde: dr erscht Dag.
6 Wyter het Gott gseit: "Zwüsche däm Wasser söu ä Usdehnig entstah u ds Wasser söu trennt wärde."
7 Da het gott d'Usdehnig gmacht u het s'Wasser ungerhalb vor Usdehnig vo em Wasser oberhalb vor Usdehnig trennt. U so isch es gange.
8 Gott het d Uusdehnig Himmel gnennt. S isch Obe worde und es isch Morge worde: dr zweite Tag.
9 Wyter het Gott gseit: "S Wasser underem Himmel söll sich amene Ort sammle und s trochene Land söll erschiine." Un so isch es gange.
10 Gott kennt des trochene Land Erde, de Wassaasammlige aba het er Meer gheisst. Un Gott het gsähne, dass ses guet isch.
11 Denn het Gott gseit: "Uf dr Erde söll Gras wachse. Es sölled Pflanze und Bäum nach ihrne Arte wachse mit Same und Same tragende Frücht." Und so isch es gange.
12 D Ärde het Gras füre brocht, Same trägendi Pflanze u Bäum, wo Frücht mit Same treit hei – nach ihrne Arte. Denn het Gott gseh, dass es guet isch gsi.
13 Es isch Zobig worde u es isch Morge worde: dr dritt Tag.
14 Wyter het Gott gseit: "In der Ausdehnung des Himmels sollen Lechta sein, der Tag un Nacht vonenand trenne. Sie sollen Ziite, Täg un Jahre azeige.
15 Si söue aus Liechtli ir Himmususdahnig uf d'Ärde schiine." Und so isch es glaah.
16 Gott het denn di beide groosse Liecht gmacht: Ds gröschte Liecht sött dr Tag beherrsche und ds chlinere d Nacht. O het är d Stärne gmacht.
17 Gott het se i d Himmelsusdahnig gsetzt, damit si uf d Erde schiine,
18 Tag u Nacht beherrsche u ds Liecht vor Dunkuheit trenne. Denn het Gott gseh, dass es guet isch gsi.
19 Es isch Zobig worde u es isch Morge worde: dr vierti Tag.
20 Wyter het Gott gseit: "Im Wasser soll's von Läbewesen wimmeln und fliegende Tier sollen über der Erde in der Himmelsusdehnung fliegen."
21 Un Gott erschuf di grosse Meereschter un alli Läbewäse, de sich im Wasser bewege un vu däne s dert wimmlet, nohch ihre Arte un jedes Tier, des Flügel het un fliege ka, nohch sinere Art. Un Gott sieht, dass ses guet war.
22 Druf segnet Gott sie un het gsait: "Sin fruchtbar, vermehrt äich un fillt des Wasser vum Meer. Au di fliegende Tier solle sich uf dr Erde vrmehre."
23 Es isch Zobig worde u es isch Morge worde: dr füfti Tag.
24 Witer het Gott gsait: "D Erde soll Läbäwäse nohch ihre Arte hervorbringe: Husdier, kriechendi Tier un Wildtier dr Erde nohch ihre Arte." Un so isch's gange.
25 Gott het denn d Wildtier vor Erde nach ihrene Arte und d Hustier nach ihrene Arte gmacht und alli kriechende Tier vom Erdbode nach ihrne Arte. Und Gott het gseh, dass es guet isch gsi.
26 Wyter het Gott gseit: "Mir wei Mönsche mache in üsem Bild, wo üs ähnlich sin. Si solle iba d Fisch vum Meer, de flegende Tier vum Himmel un d Hustiir herrsche, iba di ganz Erde un iba jedes kriechende Tier, wo sich uf d Erde bewegt."
27 De erschuf Gott de Mönsche i sim Biud, z Gottes Biud erschuf er ihn. Als Maa u Frou het er si verschuufet.
28 Au segnet sie Gott un sait zue nene: Sin fruchtbar un vusehre äich, bevölkere d Erde un nähmä sie in Bsitz. Ihr sollt iba de Fisch vum Meer herrsche, iba de flegende Tier vum Himmel un iba jedes Läbäwese, des sich uf d Erde bwegt.
29 Denn het Gott gseit: "I gibe öich alli Samen tragen Pflanzen uf dr ganze Erde und jede Baum mit Samen tragende Frücht. Sie solle äich als Nahrig diene.
30 De Wildtier vo de Erde, de flüügende Tier vom Himmel u allem, wo sech uf der Erde bewegt u worin Läbe isch, gibi aui grüene Pflanze aus Nahrig."Und eso isch es gange.
31 Nochher het Gott sieht, dass alles, was er gmacht het, sehr guet isch gsi. S isch Obe worde und es isch Morge worde: dr sechsti Tag.