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1. Moses 27 vo 50

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Moses 27 vo 50

 

27 Als Isaak alt isch gsy u syni Ouge z schwach gsy zum z gseh, het er sy ältere Bue Esou zu sich gschruefe. "My Bue!", het er zu ihm gseit. "Hier bin i!", het Esau gantwortet.

2 "Ich bin jetzt alt", isch Isaak furt gfahre, "und i weiss nöd, weni sterbe wirde.

3 Nimm itz bitte dini Waffe, dine Chöcher u din Bööög, u gang ufs Fäud u jage Wild für mi.

4 Brite mr drvo es guets Gricht zue, so wini's gärn mag, u brings mr. de wirdis ässe, damit ig di cha säge bevor ig stärbe."

5 Rebekka het zueglost, während Isaak mit sim Sohn Esau gredt het. Wo Esau ufs Fäud gange isch zum Wild jage unds hei bringe,

6 saage Rebekka zu ihrem Sohn Jakob: "Ich ha äbe ghört, wi di Vater zu dim Brüeder Esau gseit het:

7 'Bring mir Wild und bereit mir es guets Gricht zue. denn lahs mi esse damit ig di cha vor Jehova signne, ehe ig stärbe.'

8 Hör mir itz guet zue, mi Sohn, und tue was i dir säge:

9 Gang bitte zur Herde u hol mer zwe vo de beschte junge Geiss. I mach dim Vater drvo es guets Gricht, so wi ers gärn mag.

10 Das bringsch denn dim Vater zum Ässe, damit är di vor sim Tod segnet."

11 "Aber mi brüeder Esau isch doch behaart und mini Hut isch glatt", het Jakob zu sinere Mueter Rebekka gseit.

12 "Was isch we mi Vater aafasst? de dänkt är bestimmt, dasi mi über ihn lustig mache wott, u ig wirde ke Säge, sondern e Fluech über mi bringe."

13 Sini Mueter het erwideret: "Dä für di bestimmti Fluch söll mi träffe min Bue. Tuesch eifach was i dir sag. Gang u hol mer d Geiss."

14 Da het er se gholt, het si sini Muetter brocht u si het es guets Gricht gmacht, wie si Vater si gärn het.

15 Rebekka het de di beschte Chleider vo ihrem ältere Sohn Esou, wo si im Huus het gha, u het si ihrem jüngere Sohn Jakob aagleit.

16 Über syni Händ u dr glatte Beriich sym Hals het si d Fäu vo de junge Geiss gleit.

17 Denn het's ihrem Sohn Jakob s guete Gricht u das Brot, wo's het gäh.

18 Är isch zu sym Vater iegange u het gseit: "My Vater!" Dä het antwortet: "Hie bin i! Wär bisch du, mi Bue?"

19 "Ich bin Esau, dein Erstgeborener", het Jakob zu sim Vater gseit. "I ha ta, was du gseit hesch. Hock di bitte uf u iss öppis vo mim Wild, damit du mi chasch sägne."

20 Isaak het si Bue gfragt: "Wie hesch ds Wild so schnäu gfunge, mi Bue?" Er antwortet: "Jehova, di Gott, hets zu mir bracht."

21 Drufa het Isaak zu Jakob gseit: "Chum bitte her, mi Bueb, damit i di cha aafasse. I möcht wüsse ob du würklech mi Bue Esau bisch."

22 Do isch Jakob zu sim Vater Isaak hin gange und Isaak het nen betaschtet. Er het gseit: "D Schtimm isch d Jakob, aber d Händ si d vo Esau."

23 Är het Jakob nid erkennt, wüu sini Händ so behaart si wie si si Brüeder Esau gsy. So segnet er ne.

24 Nachher het er gfragt: "Bisch du würklech mi Sohn Esau?" "Ja", het Jakob antwortet.

25 Dann hat er gesagt: "Bring ma etwas von däm Wild, mein Bueb, dann will i di segna." Druf bracht Jakob s nem un Isaak ässä. Dazu het er nem Wii un er trunkt.

26 Si Vater Isaak het zu ihm gseit: "Chum bitte her, mi Bueb, un küss mi."

27 Er isch zue nem gange un het nen küsst, un Isaak het d Gruch vu sinere Kleider chönne schmöcke. Dann het er nen gegnet un het gsait: Mi Bue schmöckt we das Feld, wo Jehova gsegnet het.

28 Der wahre Gott git dir d Dau vum Himmelscht un d fruchtbare Bode dr Erde sowie Getreide un nöie Wy im Überfluss.

29 Völker söue dir diene u Natione def vor dir verbiege. Du sellsch dr Herr über dini Brüeder si und d Böhn vo dinere Muetter söue sech def vor dir verneige. Wer dich vufluecht, der soll selbscht vufluecht si, un wer dich segnet, soll selbscht gsegnet si."

30 Kuum het Jakob si Vater Isaak verlah, nachdem der ne gsegnet het, do isch si Brueda Esau vo dr Jagd zrugg cho.

31 Esau het sym Vater ebefalls es guets Gricht zuegsproche u het's ihm bracht. "Richt dich auf, mein Vater", het er gseit. "Iss öppis vom Wild vo dim Sohn, damit di mi chasch sägne."

32 "Wer bisch du?" het ne si Vater Isaak gfragt. "Ich bin di Bue, din Erstgeborener, Esau" het er gantwortet.

33 Da fing Isaak starch zittere u het gseit: "Es het doch scho öpper Wild gjagt u es mir bracht. Wer isch das denn gsi? I has gässe, bevor du cho bisch. Denn han i ne gsägnet - u dr Säge isch ihm sicher."

34 Wo em Esou d Wort vo sym Vater het ghört, het er sehr lut afa u bitterlech z schreie u het sy Vater aafange: "Sägnet mi, my Vater, signe o mi!"

35 Isaak erwideret jedoch: "Din Brüeder isch mit Lischt cho um de Säge z übercho, wo für dich bestimmt gsi isch."

36 Ufä het dr Esau gseit: "Är het sy Name Jakob z Rächt. Jitz het er mi scho zwöi Mal verdrängt! Ersch het er mir mis Erschtgeburtsrächt gno u jitz o my Säge!" De het er gfragt: "Hesch nid o no e Säge für mi übrig?"

37 Doch Isaak het Esau gantwortet: "I ha ne zu dim Herrn gmacht u ihm alli sini Brüedere aus Diener gä. I ha ne mit Getreide u nöie Wy für sy Ungerhaut versorgt. Was chani da no für di tue, min sohn?"

38 Drufa het Esau zu sym Vater gseit: "Hesch de nume e einzige Säge, mi Vater? Rägne mi, mi Vater, signe o mi!" Esou het lut gschribe u het z Träne usbroche.

39 Da het ihm sy Vater Isaak zur Antwort gä:

"Wyt wäg vom früchtbare Bode der Erde wirsch wohne u wyt wäg vom Himmu obe.

40 Vo dim Schwärt wirsch läbe u du wirsch dim Brüeder diene. Doch we rastlos wirsch, wirsch sis Joch uf dim Hals zerbräche."

41 Esau het feindlechi Gfüeu gäge Jakob, wüu dä vo sim Vater gsägnet isch worde. Är het sech immer wider gseit: "D Zyt der Truurer um my Vater chunt nööcher. Nächhär wird i mi Brüeder Jakob umbringe."

42 Als Rebekka brichtet worde isch, was ihre ältere Bue Esau plante, het si sofort ihre jüngere Bue Jakob zu sich ko und het zue nem gsait: Pass uf! Di Brueda Esau het vor, sich an dir z räche, un will dich umbringe.

43 Min Sohn, tue jetzt was i dir säge: Mach di uf u louf wäg zu mim Brüeder Laban nach Haran.

44 Blib e Zyt lang bi ihm, bis sech d Wuet vo dim Brüeder leit,

45 bis sy Zorn nachelaht und är vergässe het, was du ihm ataa hesch. I wirde di denn vo dert lo hole. Warum sött i euch beidi am ne Tag verlüre?"

46 Nachhär het Rebekka widerholt zum Isaak: "Mis Läbe widert mi a wäge der Töchter vo Heth. We sech Jakob jemols eini vo de Töchter Heths zur Frou nimmt wi di Töchter vom Land, was ha i da no vom Läbe?"