1. Moses 3 vo 50
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Moses 3 vo 50
3 Die Schlange itz isch ds vorsichtigschte vo aune Wildtier vom Land gsi, wo Jehova Gott gmacht het. Si het zur Frou gseit: "Het Gott würklech gseit, dass dir nid vo jedem Baum im Garte dörfet ässe?"
2 Drufabe het d Frou vo de Schlange antwortet: "Mir dörfet d Frücht vo de Bäum im Garte ässe.
3 Aber über d'Frücht a dem Baum i de Mitti vom Garte het Gott gseit: 'Davon dörft ihr nid esse, nei, ihr dörfe si nid mau alange, süsch wärdeder sterbe.'
4 Da het d Schlange zur Frau gseit: "Ihr werdet ganz bestimmt nöd sterbe.
5 Gott weiss, dass äich am Dag, an däm ihr dervo ässet, d Auge ufdoe wäre. Ihr den, we Gott si un erkenne, was guet un bös isch."
6 Da het d Frau gseh, dass de Baum gueti Frücht gha het. Es isch e verlockende Abblick gsi, jo dr Baum isch schön aazluege gsi. Auso het si vo de Frücht gno und gheisse. Wo ihre Maa denn bi ihre isch gsy, het si ihm o öppis dervo gä, u er het äbefalls aa ässe.
7 Uf druuf sy de beide d Ouge uufgange, und ne isch bewusst worde, dass si nackt gsy. Drum hei si Fygeblätter zäme gno und hei sech Ländeschurzi gmacht.
8 Schpäter hei der Maa u sy Frou d Schtimm vom Jehova Gott ghört, wo um di Tageszyt, wo e liechte Wind weht, durch d Garte isch. Da hei si sech vor Jehova Gott zwüsche de Bäum im Garte vrschteckt.
9 Jehova Gott het widerholt nach em Maa: "Wo bisch du?"
10 Schliesslech het dä: "I ha dini Schtimm im Garte ghört, aber wöu i nackt bi gsi, hani Angst gha u ha mi vrschteckt."
11 "Wär het dir gseit das du nackt bisch?", het Gott gfragt. "Hesch du vo däm Baum gesse, woni usdrücklech ha gseit dass nid dervo darfsch ässe?"
12 Der Maa het erwideret: "D Frou, wo du mer a d Site gäh hesch, si het mer e Frucht vo däm Baum gäh. Deswege han i gässe."
13 Jehova Gott het denn d Frau gfrogt: "Was hesch do do gmacht?" D Frau het zur Antwortet: "Die Schlange het mi tüüscht. Deswege han i gesse."
14 Jehova Gott het denn zur Schlange gseit: "Wüu das gmacht hesch, söusch unter aune Huustier und Wildtier vom Land verfluecht si. Du wirsch uf em Buuch krieche u Staub frässe, solang d läbsch.
15 U i lah Fiindschaft herrsche zwüsche dir u dr Frou u zwüsche dine Nachkomme u ihrem Nachkomme. Är wird dr dr dr dr Chopf zermaume u du wirsch ne ar Färse verwundendet."
16 Zur Frou het är gseit: "Ich wirde dini Schwangerschaft vil beschwerlicher wärde la und unter Geburtsschmerze wirsch Ching übercho. Du wirsch di nach dim Maa sehne und är wird über dich herrsche."
17 Zu Adam het är gseit: "Du hesch uf d Stimm vo dire Frou ghört u vo däm Baum gesse, obwou ig dir usdrücklech gseit ha: 'Davon darfsch nid ässe.' Drum isch dr Erdbode dinetwäge verfluecht. Dis ganze Läbe wirsch dich abmüeh zum vo sim Ertrag z ässe.
18 Dorne und Distle wärde uf ihm wachse und du muesch d Pflanze vom Fäld ässe.
19 Im Schwyzer vo dim Gsicht wirsch Brot ässe bis zum Erdbode zruggchehrsch wod gno worde bisch. Denn Staub bisch du und zum Staub wirsch zruggchehre."
20 Nochane het dr Adam sire Frou dr Name Evaa gäh, wüu sy d Mueter vo aune Läbige sött wärde.
21 Jehova Gott het für Adam u sini Frou aus Bekleidig langi Gwänder us Fell.
22 Dänn het d Jehova Gott gseit: "Nun isch der Mensch im Erkennen von Gut und Bös wie eine vo eus worde. Damit er itz nid d Hand usstreckt und o e Frucht vom Baum vom Läbe nimmt u isst u ewig läbt …"
23 Druf vrtribe het d Jehova Gott en us em Garte Eden. Är sött dr Erdbode boue, vo däm er gnoh worde isch.
24 So het er de Mönsche use tribe, u um de Wäg zum Baum vom Läbe z bewache, het er im Oschte vom Garte Eden d Cherubim und es sech ständig drihends, flammends Schwärt uufgsteut.