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1. Moses 44 vo 50

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Moses 44 vo 50

 

44 Später befahlt em Joseph sym Huusverwalter: "Füll so vil Getreide i d Säck vo de Manne, wi si chöi trage und leg jedem sy Gäut obe i Sack.

2 In d Sack vum Jinger legsch dü üssa däm Geld fir si Getreide au mi Bächer." Er het doe, was Josef nem gsait het.

3 Wo ds am Morge hell worde isch, het me d Manne mit ihrne Esle wäg gschickt.

4 Si sy no nid wyt gsy vor Stadt entfärnt, da het dr Joseph zu sym Verwalter gseit: "Mach di uf! Verfolg d Manne! Wenn se ygholt hesch, sägne zue: "Warum zahlet ihr Guetes mit Bösem zrü?

5 Warum heit der der Bächer mitgno wo mi Herr trinkt und woner benutzt zum Vorzeige gnau z düte? Dir heit da würklech öppis Schlächts do!'"

6 Dr Verwauter het se ygholt u het das zu ihne gseit.

7 Si aber antwortet ihm: "Warum seisch du so öppis, Herr? Es isch undenkbar, dass mir dini Diener, so öppis würded tue!

8 Mir hei dir doch z Gäud womer dobe i üsne Säck gfunge hei wieder usem Land Kanaan zrügbrocht. Wie chöi mir da Silber oder Gold usem Huus vo dim Herrn stähle?

9 Wennd de Bächer bi eim vo dinere Sklave findsch söll er stärbe und mir andere werde ebefalls Sklave vo mim Herrn werde."

10 "So söu es sy", het är gsäit. "Dä wo dr Bächer gfunge wird, söu mi Sklave wärde. Ihr andere aber sin unschuldig."

11 Schnell hei si alli ihri Säck ufe Bode gloh u hei si ufgmacht.

12 Är het si gründlech düregsuecht. Bim Älteschte het er aagfange u bim Jüngschte het er ufghört. Schliesslech isch der Becher z Benjamins Sack gfunde worde.

13 Da verrissed si ihri Chleider, belüüte ihri Esel wider u hei i d Stadt zrü kehrt.

14 Wo Juda un sini Brüeder in Josephs Hus kumme sin, isch er no dert gsi, un sie warfe sich vor ihm uf d Bode.

15 Joseph het zu ihne gseit: "Was heit dir da ta? Heit dir nid gwüsst, dass e Maa wie ig Vorzeige genau cha düte?"

16 Juda erwideret: "Herr, was söue mir säge? Üs fähle die Wort. Wie chöi mir üsi Unschuld bewiise? De wahre Gott het das Vergehe vo dinere Sklave usegfunde. Mir sind jetzt dini Sklave, Herr - mir und de, i däm Hand dr Bächer gfunde worde isch."

17 Är het aber gseit: "Es isch für mi undenkbar, so öppis z mache! Der Maa söll my Sklave wärde, i däre Hand der Bächer gfunde worde isch. Ihr andere chöi z Friede zu öiem Vater zrug gah."

18 Do isch Juda nöcher kumme u het gsait: "I fle di a, mi Herr, lass mi, di Sklave, bitte es Wort a di richte, u wirde nid zornig uf di Sklave, denn dü bisch wie dr Pharao säuber.

19 Mi Herr het is, syni Sklave, gfragt: "Händ Si e Vater oder e Brüeder?'

20 Da hei mer zu mym Herrn gseit: 'Ja mir hei e betagte Vater u no e Brüeder, der jüngscht. Är isch gebore worde wo üse Vater scho alt isch gsy. Sy Brüetsch isch dot. Är isch dr einzig no läbendi Bueb sinere Muetter un si Vater liebt nen.

21 Dänn hesch zu dine Sklave gseit: 'Bringt ihn her, i möcht ihn gseh.'

22 Mir aber hei min Herr gantwortet: 'Der Bueb cha sin Vater nid verlah, süsch würd si Vater bestimmt sterbe.'

23 Druf hesch du zu dine Sklave gseit: 'Ihr dörfed mir nüme unter d Auge trätte, we eue jüngste Brüeder nid mitchunnt'.

24 Mir si de zu dim Sklave min Vater gange u hei ihm verzellt was du Herr gseit hesch.

25 Später het üse Vater is ufgforderet: 'Göh no einisch ane u choufet üs chly Nahrig'.

26 Doch mir erwideret: "Mir chöi nid ga, ussert üse jüngscht Brüeder chunnt mit. Mir chöi däm Maa nid unger d Ouge träte, es syg de, üse jüngschte Brüeder isch derby.'

27 Dänn het di Sklave, mi Vater, zu üs gseit: 'Ihr wüssed ja, das mini Frou mir nume zwöi Söhn gebore het.

28 Eine vo nene het mi verlah u i ha gseit: "Er isch bestimmt i Stück grisse worde!" I ha ne bis jitz nümm gseh.

29 We Der mir dä angeri o no wägnäh u ihm öppis zuestöh, bringet dir bestimmt mis gruusige Hoor mit Chummer i ds Grab.'

30 Wenn ig zu dim Sklave, mim Vater ohni de Junge zrüchume woner doch so hängt,

31 u er gseht das dr Bueb nid da isch, de stirbt er, u mir dini Sklave, bringe das graue Haar vo dim Sklave, üse Vater, bestimmt mit Chummer i ds Grab.

32 I ha mi bi mim Vater für dä Buebe verbürgt u zu ihm gseit: 'Weni ne nid zu dir zrubringe, de wird i mi für immer a mim Vater versündet ha.‘

33 Bitte mi Herr, lami statt em Junge als Sklave bi dir blibe damit er mit sine Brüeder cha zrüchere.

34 Wie söu i ohni de Junge zu mim Vater zrügga? Chönnts nid mit aagluegt, we mi Vater sones Unglück trifft."