2. Könige 6 vo 25
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
-
Zugriffe: 452
2. Könige 6 vo 25
6 Die Söhne der Propheten sagten zu Elịsa: „Wie du siehst, ist der Raum, wo wir mit dir zusammen sind, zu eng.
2 Lass uns bitte zum Jordan gehen. Dort kann jeder von uns einen Baumstamm nehmen, und dann bauen wir uns da etwas, wo wir bleiben können.“ „Geht“, meinte Elịsa.
3 Einer von ihnen sagte: „Mein Herr, kommst du bitte mit?“, worauf er antwortete: „Ich komme mit.“
4 Also ging er mit ihnen an den Jordan, und sie fingen an, Bäume zu fällen.
5 Dabei fiel einem die Klinge der Axt ins Wasser. Er schrie: „Ach, mein Herr, sie war ausgeliehen!“
6 „Wo ist sie hingefallen?“, wollte der Mann des wahren Gottes wissen. Er zeigte ihm die Stelle. Da schnitt Elịsa ein Stück Holz ab, warf es dorthin und brachte die Klinge zum Schwimmen.
7 Er sagte: „Hol sie heraus.“ Der Mann griff danach und holte sie heraus.
8 Der König von Syrien zog nun gegen Israel in den Krieg. Er beriet sich mit seinen Leuten und sagte, wo er mit ihnen lagern wollte.
9 Da ließ der Mann des wahren Gottes dem König von Israel ausrichten: „Zieh nicht an diesem Ort vorbei, denn da kommen die Syrer herunter.“
10 Also informierte der König von Israel die Leute an dem Ort, vor dem der Mann des wahren Gottes ihn gewarnt hatte. Der König wurde immer wieder gewarnt und hielt sich von solchen Orten fern. Das passierte mehrere Male.
11 Der König von Syrien wurde deshalb wütend und rief seine Leute zu sich. Er fragte: „Wer steht denn hier auf der Seite des Königs von Israel? Redet!“
12 Da sagte einer seiner Diener: „Niemand, mein Herr und König! Elịsa, der Prophet in Israel, teilt dem König von Israel mit, was du in deinem Schlafzimmer sagst.“
13 „Geht und findet heraus, wo er ist“, befahl der König. „Dann schicke ich Männer hin und lasse ihn gefangen nehmen.“ Später kam die Meldung: „Er ist in Dọthan.“
14 Sofort schickte er ein großes Heer mit Pferden und Kriegswagen dorthin. Sie kamen in der Nacht und umstellten die Stadt.
15 Als der Diener des Mannes des wahren Gottes frühmorgens aufstand und hinausging, sah er, dass die Stadt von einem Heer mit Pferden und Kriegswagen umzingelt war. Da rief er: „Ach, mein Herr! Was sollen wir nur machen?“
16 Elịsa beruhigte ihn: „Hab keine Angst! Auf unserer Seite sind mehr als auf ihrer Seite.“
17 Dann betete Elịsa: „O Jehova, öffne ihm bitte die Augen, damit er sieht.“ Auf der Stelle öffnete Jehova dem Diener die Augen. Und da! Die Berge rings um Elịsa waren voll von Pferden und Kriegswagen aus Feuer.
18 Als die Syrer zu Elịsa herunterkamen, betete er zu Jehova: „Schlag diese Leute bitte mit Blindheit.“ Da schlug er sie mit Blindheit, wie Elịsa ihn gebeten hatte.
19 Elịsa sagte nun zu ihnen: „Ihr seid auf dem falschen Weg und das ist die falsche Stadt. Folgt mir, ich werde euch zu dem Mann bringen, den ihr sucht.“ Er führte sie jedoch nach Samạria.
20 Als sie in Samạria ankamen, sagte Elịsa: „O Jehova, öffne ihnen die Augen, damit sie sehen.“ Da öffnete Jehova ihnen die Augen, und sie stellten fest, dass sie mitten in Samạria waren.
21 Als der König von Israel sie sah, fragte er Elịsa: „Soll ich sie töten, mein Vater? Soll ich sie töten?“
22 „Töte sie nicht“, erwiderte Elịsa. „Tötest du etwa die, die du mit deinem Schwert und deinem Bogen gefangen genommen hast? Gib ihnen Brot und Wasser. Lass sie essen und trinken und zu ihrem Herrn zurückgehen.“
23 Da veranstaltete er ein großes Festessen für sie und sie aßen und tranken. Anschließend schickte er sie weg und sie gingen zu ihrem Herrn zurück. Nie wieder fielen die Plünderertrupps der Syrern ins Gebiet von Israel ein.
24 Danach versammelte der syrische König Ben-Hạdad sein ganzes Heer, zog nach Samạria und belagerte es.
25 Dadurch kam es zu einer großen Hungersnot in Samạria. Es wurde belagert, bis ein Eselskopf 80 Silberstücke kostete und ein viertel Kaba Taubenmist 5 Silberstücke.
26 Als der König von Israel einmal auf der Mauer entlangging, rief ihm eine Frau zu: „Mein Herr und König, hilf mir!“
27 Er erwiderte: „Wenn Jehova dir nicht hilft, wie soll ich dir helfen? Vielleicht mit etwas vom Dreschplatz, von der Weinkelter oder der Ölpresse?“
28 Dann fragte der König: „Was ist passiert?“ Sie antwortete: „Diese Frau hat zu mir gesagt: ‚Gib deinen Sohn her. Wir werden ihn heute essen und morgen essen wir meinen Sohn.‘
29 Da haben wir meinen Sohn gekocht und gegessen. Am nächsten Tag habe ich zu ihr gesagt: ‚Gib deinen Sohn her, damit wir ihn essen können.‘ Aber sie hat ihn versteckt.“
30 Als der König hörte, was die Frau sagte, zerriss er seine Kleider. Während er auf der Mauer entlangging, sah das Volk, dass er unter seiner Kleidung Sacktuch trug.
31 Dann schwor er: „Gott soll es mir doppelt zurückzahlen, wenn ich Elịsa, dem Sohn Schạphats, heute nicht den Kopf abschlagen lasse!“
32 Elịsa saß gerade mit den Ältesten in seinem Haus, als der König einen Boten vor sich her schickte. Noch bevor der Bote ankam, sagte Elịsa zu den Ältesten: „Habt ihr gesehen, dass dieser Sohn eines Mörders jemand losgeschickt hat, der mir den Kopf abschlagen soll? Passt auf, wenn er kommt. Schließt die Tür und stemmt euch dagegen. Hört ihr nicht schon die Schritte seines Herrn hinter ihm?“
33 Während Elịsa noch mit ihnen redete, traf der Bote ein, und der König sagte: „Dieses Unglück kommt von Jehova. Warum soll ich noch länger auf Jehova warten?“
- König 6 vo 25
6 D Buebä vu d Prophete sage zue Elisa: "Wie dü siehsch, isch dr Ruum, wo mir mit dir zämme si, z äng.
2 Lö üs bitte zum Jordan gah. Dert cha jede vo eus e Baumstamm näh u när boue mir üs da öppis, wo mir chöi blibe." "Goht" het d Elisa gmeint
3 Eine vo dene het gseit: "My Herr, chunnsch bitte mit?" woruf er antwortet het: "I chume mit.
4 Auso isch är mit ne an Jordan gange u se föue a Böim fäu.
5 Derby isch eim d Klinge vo de Axt is Wasser gfalle. Er het gschroue: "Ach, mi Herr, si isch usglieche gsi!"
6 "Wo isch si anegfalle?", het dr Maa vum wahre Gott wölle wüsse. Er zeigt ihm d Schtell. Da schnitt d Elisa es Stück Holz ab, isch's dert häre gworfe und het d Klinge zum Schwümme bracht.
7 Är het gseit: "Hol si use". Der Maa grifft när u het si usegholt.
8 Dr König vo Syrie het jetzt gäge Israel in Krieg zoge. Er het sich mit syne Lüt bereitet und gseit wo er het welle mit ne lagere.
9 Do losst dr Ma vum wahre Gott däm Kenig vu Israel usrichte: "Zieh nit a däm Platz, denn do kumme d Syrer abe."
10 So het dr Kenig vo Israel d Lit a däm Ort informiert, vor däm dr Ma vum wahre Gott ne gwarnt het. Dr König isch immer wider gwarnt worde u het sech vo settige Orte färn ghaute. Ds isch mehreri Mau passiert.
11 Dr König vo Syrie isch drum hässig worde und het sini Lüt zu sich grüefe. Er het gfragt: "Wer steht denn hier auf der Siite des König vo Israel? Redet!"
12 Do het eina vu sinene Diener gsait: "Niemer, mi Herr un Kenig! Elisa, dr Prophet in Israel, teilt em Kenig vu Israel mit, was du i dim Schlofzimmer seisch."
13 "Göht u findet use, wo er isch", bfahl der König. "Denn schick i Manne her u lohne gfange." Spöter isch d Mäldig cho: "Er isch z Dothan."
14 Sofort het er es grosses Heer mit Pferde und Kriegswage dörthi gschickt. Si si i de Nacht cho und hei d Stadt umstellt.
15 Wo dr Diener vom Maa vom wahre Gott früechmorge ufgstande isch und usegange isch, het er gseh, das d Schtadt vomene Heer mit Pferde u Chriegswage umzinglet isch gsy. Da het er gheisse: "Ach, mi Herr! Was söllemer nume mache?"
16 Elisa het nä beruhigt: "Ha ke Angscht! Uf üsere Site si meh aus uf ihrere Site.".
17 Denn bätet d Elisa: "O Jehova, tuet ihm bitte d Auge uf, damit er sie sieht." Uf dr Stell het Jehova em Diener d Auge göffnet. Und do! D Berge rings um d Elisa sy voll vo Pferde und Kriegswaage us Füür gsy.
18 Wo d Syrer z Elisa abegschlosse sy, het er zum Jehova bätte: "Schlag di Lüt bitte mit Blindheit." Do het er se mit Blindheit gschlage, wien d Elisa ne bätte het.
- d Elisa het etze zue nene gsait: "Ihr sin uf däm falsche Wäg un das isch di falschi Schtadt. Folge ma, i wär äich zum Maa bringe, den ihr sueche." Är het se aber uf Samaria gfüehrt.
20 Wo si z Samarien aacho hei, het d Elisa gseit: "O Jehova, tuen d Auge uf, damit si gsehnd." Do het Jehova ne de Auge ufdoe, un sie schtelle fescht, dass sie zmittzt in Samarien ware.
21 Wo der König vo Israel sie sieht, het er Elisa gfrogt: "Söll i se umbringe, mi Vater? Söll i se umbringe?"
22 "Töte se nid", het Elisa erwideret. "Tötisch du öppe die, wo du mit dim Schwert u dim Boge hesch gfange? Gib ne Brot u Wasser. Löh si ässe u trinke u zu ihrem Herrn zrügzgah."
23 Do het da ä grosses Feschta fir sie vuschalte un sie ässä un trinke. Schliessend het da sie wägg gschickt un sie geh zue ihrem Herrn zruck. Nie fange d Plünderertrupps vo de Syrer is Gebiet vo Israel ii.
24 Nähr het dr syrisch König Ben-Hadad sy ganz Heer vrsammlet, zoge uf Samaria u het's belageret.
25 Dür das isch es zunere grosse Hungersnot z Samaria cho. Es isch belageret worde, bis e Eselschopf 80 Silberstück koschtet het und e viertel Kaba Taubenmischt 5 Silberstück.
26 Wo der König vo Israel einisch uf der Muur entlang isch, het ihm e Frou zue gruefe: "My Herr und König, hilf mir!"
27 Är het erwyderet: "We Jehova dir nid hiuft, wie söui dir häufe? Vilicht mit öppisem vom Deschplatz, vor Wykelter oder der Ölpräss?"
28 De het dr König gfragt: "Was isch passiert?" Si het antwortet: "Di Frou het zu mir gseit: 'Gib di Sohn her. Mir wärde ne hütt esse u morn ässe mir min Sohn.'
29 Da heimer mi Sohn kocht u gässä. Am nächschte Tag hani zu ihre gseit: 'Gib di Sohn her, damit mer ne chöi esse.' Aber si het ne versteckt.
30 Wo der König ghört het, was d Frou gseit het, zerriss er syni Chleider. Während er uf der Muur entlang isch, het s'Volk gseh, das er under syre Chleidig Sackduech het treit.
31 Denn schwor er: "Gott söll mir dopplet zrü zahle wenn ig Elisa, em Sohn Schaphats, hüt nid der Chopf la abschlage!"
32 Elisa grad mit de Älteschte i sim Huus ghocket, wo dr König ä Bot vor sich het häär gschickt. No bevor der Boot aacho isch, het der Elisa zu de Älteschte gseit: "Heit Der gseh, dass dä Sohn vomene Mörder öpper losgschickt het, wo mir der Chopf söu abschlage? Passet uf, wenn er kummt. Schlüssed d Türe und stecked euch degäge. Höred Der nid scho d Schritte vo sim Herr hinter ihm?"
33 Während Elisa no mit nene gschwätzt het, het dr Bote iigroffe, u dr Kenig gsait: "Des Unglück kummt von Jehova. Warum soll i no lenger uf Jehova warte?"