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2. Könige 7 vo 25

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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2. Könige 7 vo 25

 

7 Elisa het jetzt erchlärt: "Hört auf die Wort Jehovas! Das seit Jehova: 'Morge um die Zyt wird im Tora von Samariia es Sea Feinmehl en Schekel wert sy und 2 Sea Gerste en Schekel.'"

2 Der Adjutant, wo der Kenig vertraute het, het zum Maa vom wahre Gott gsait: "Sälbscht we Jehova die Schleusen vom Himmel würd öffne – wi sött da müglech sy?" Druf erwiderte Elisa: "Du wirsch es mit eigete Ouge gseh, aber du wirsch nüt dervo ässe."

3 Am Igang vom Stadttor hei ghocket vier Ussätzigi wo zunenang gseit hei: "Warum sitzemer da, bis mer stärbe?

4 Wenn mir üs entschlüsse, i d Stadt z gah, jetzt wo Hungersnot isch, de stärbe mir dert. U wemer hie sitze blibe, stärbe mir ou. Gömer doch zum Lager vo de Syrer. Wenn si üs am Läbe löh, läbe mer. U wenn si üs umbringe, de stärbe mir ebe."

5 Z Obe wo's dunku isch gsy, hei si sech ufgmacht und schleche zum Lager vo de Syrer. Wo si am Rand vom Lager hei acho, isch kene da gsy.

6 Jehova het nämlech d Syrer im Lager dr Lärm vo Chriegswage gha u Pferde lose, dr Lärm vomene riesige Heer. Do hei si zunenang gsait: "Der König vo Israel het sech mit de Könige vo de Hethiter und de Könige vo Ägypte zämetah! Si gryfe is a!"

7 Ir Obenddämmerig hei si denn d Flucht ergriffe. Si len des ganze Lager mit d Zelt, Pferde un Esle so zrugg, we s war, un lege um ihres Läbä.

8 Wo die Ussätzige am Rand vom Lager acho sy, sy si i eis vo de Zält gange und ässe und trinke. Si hei vo dert Silber gno, Gold und Chleidig mitgnoh und hei aues vrschteckt. De sy si nomou häre u hei useme angere Zält Sache wäg treit u hei si äbefaus vrsteckt.

9 Schliesslech hei si zenand gseit: "Wa mer mache, isch nid richtig. Hüt isch e Tag mit guete Nochrichte! We mer zögeret u bis zum Morge warte mache mer üs schuldig. Chum jitz, gäbe mer im Huus vom Chönig Bescheid!"

10 Auso si si zur Stadt gange u grüefe de Torwächter zue: "Mir sy im Lager vo de Syrer gsy aber es isch leer gsi – mir hei ke Mönsche ghört. Nume d Ross und d Esel si aabunde da gsi. D Zelte si eifach verlah gsi."

11 Sofort hei d'Torwächter d'Neuigkeit usgruefe und me het's im Huus vom König brichtet.

12 Obwohl es Nacht isch gsi, isch dr König sofort uf gschtange u het zu sine Lüt gseit: "Lönd mi bitte erkläre, was d Syrer vorhär hei: Si wüsse das mir hungere. Deswäge hei si ds Lager verlah und sech im Gländ versteckt. Si säge: 'Wenn si us dr Stadt chöme griife mir se läbig u dringe id Stadt ih.'

13 Eine vo sine Lüt isch de vor: "Lah bitte paar Männer fünf vo de letschte Ross i de Stadt näh. Letschtändlech wird's ne genauso gah wie all de Israelite wo da blibe. Sie werdet genauso ändet wie all die Israelite wo umcho sind. Schickemer se los und gsehnd was passiert."

14 Da hei si zwöi Waage mit Pferde gno u dr Kenig het se zum Lager vo de Syrer use gschickt. "Göh u luege", befail er ne.

15 Si hei de Syrer bis zum Jordan gfolgt. Uf dr ganze Strecki hei Chleider und Gegeständ vrschtreut, wo die fliehende Syrer i ihrer Panik hei wäggworfe. D Manne sy zum Chönig zru cho und erschtatteti Bricht.

16 Denn hei d lüt zum Lager vo de Syrer useglofe und sies usbroche. So isch es cho, dass es Sea Feinmehl schliesslich e Schecher wärt isch gsi u 2 Sea Gerschte e Schekel, so wie Jehova es gseit het.

17 Dr König het em Adjutante gha, sim Vertrouensma, wo Ufsicht über ds Tor übertreit. Doch er isch im Tor tod tramplet worde, so we dr Ma vum wahre Gottes gsait het, als dr Kenig zue nem kumme war.

18 Es isch eso cho, wi der Maa vom wahre Gott s em König aakündigt het: "Morge um die Zyt wärde 2 Sea Gerste im Tor vo Samariia e Schekle wärt sy und e Meer Fymehl e Schekle.".

19 Aber dr Adjutant het zu däm Maa vom wahre Gott gseit: "Säubscht we Jehova d Schleusen vom Himmel würd öffne – wi sött so öppis müglech sy?" Druf het Elisa erwideret: "Du wirsch es mit eignete Ouge gseh, aber du wirsch nüt devo ässe."

20 Genau das isch mit ihm gsi: Är isch im Tor vo de Lüt zu Tode tromplet worde.