2. Korinther 12 vo 13
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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2. Korinther 12 vo 13
12 I muess mi rüehre, es isch zwar nid nützlech aber i chume itz uf übernatürlechi Visione und Offebarige vom Herrn z rede.
2 I kenne e Mönsch wo mit Christus verbunde isch. Er isch vor 14 Jahr zum dritte Himmel entruckt worde – öb im Körper oder usserhalb vom Körper, weis i nid, Gott weiss's.
3 Ja i kenn so e mönsch wo ob im körper oder trennt vom körper weissi nid gott weiss es
4 is Paradies entrückt worde und Wort ghört wo nid dörfe usgsproche wärde und wo e Mönsch nid darf säge.
5 Über so a Mänsch wirdi stolz rede, aber mi sälber wirdi nid rüeh – nume mini Schwachheite.
6 U seubscht weni mi ha welle rüehre wär ig nid unvernünftig wüu ig würd d wohrheit säge. Doch halt i mi devo zrü, damit mir niemer me zschribt als was er a mir gseht oder vo mir ghört,
7 nume wüu i settig ussergwöhnleche offebarige ha gha. Damit i nid überheblich wirde, hani e Dorn is Fleisch becho, e Satansegle, damit er mi immer wider schloht, sodass i nid überheblich wirde.
8 Ig ha dr Herr drü mau gflegt, mi drvo z befreie.
9 Doch är het zu mir gseit: "Mini unverdienti Güte söu der gnüge wüu mini Chraft wird i Schwachheit voukomme gmacht. Drum will i am liebschte mit miene Schwachheite prahle, damit d Kraft vum Chrischtus we ä Zelt iba ma bliebt.
10 I finde also Gfalle a Schwachheite, a Beleidigunge, a Notlage, a Verfolgige u Schwierigkeite für Christus. Weu i schwach bi, de hani Chraft.
11 Ig bi unvernünftig worde. Ihr heit mi drzue zwunge. Eigentlich hätt i vo euch müesse empfohle wärde. I ha euchne superfine Apostel nämlech i absolut nüt nachegstande, o wenni nüt bi.
12 Ja dr hei d Merkmau vomne Apschteu a mir chönne erkenne: au ds Usharre, Zeiche u Wunder u di mächtige Tate.
13 Welche Nachteil hender denn gegeüber de andere Versammlige gha ussert das i eu ned zur Lascht gfalle bi? Verzellt mir das Unrecht.
14 Luegt! Etze bi i zum dritte Mol parat, äich z kumme, un i wär äich nit zur Lascht flege. Denn s goht ma nit um aicha Bsitz, sundern um äich. Schliesslech söue nid d Chind öppis für ihri Eltere zrügglege, sondern d Eltere für ihri Chind.
15 Ig minersiits möcht mi sehr gärn für Öich verusgabe und mi völlig ufopfere. Wenn ig euch so viu meh liebe sölli da weniger gliebt wärde?
16 Wi däm o syg, i bi öich nid zur Last gheit. Trotzdem säget Der, i sig "schlau" gsy u hätti öich "mit Lischt" gfange.
17 Ig ha öich doch nid öppe dür irgendöpper wo ig zu euch gschickt ha usgnützt?
18 I ha Titus zuegredet u dr Brüeder mit ihm gschickt. Titus het euch doch nid öppe usgnützt? Hämmer nid der gliche Geist zeigt? Simer nid i gliche Spure gange?
19 Hän ihr di ganz Ziit dänkt, ma wen uns vor äich vuteidige? Mir schwätze vor Gott als Mensche, de mit Chrischtus verbunde sin. Aber mir düe alles, um Nech ufboue ihr Liebe.
20 Ig befürchte, das ig euch bi mire Akunft nid so fürefinde wi ig's mir wünsche, und ig nid so bi, wi ihr's euch wünscht, sondern dass es stattdesse Striit git, Eifersucht, Wuetusbrüch, Uneinigkeit, üble Nachred, Gschwätz, stolzi Ufbloseheit und Unordnig.
21 Es chönt si das mi gott vor öich demüetigt wenni widr chume, und i über vieli vo dene mues truure, wo früecher sündiget hei, wo aber ihres dreists Verhalte, ihri Unreinheit u ihri sexuelle Unmoral wo sie triebe hei nid bereut.