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2. Salomon 14 vo 24

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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2. Salomon 14 vo 24

 

14 Joab, dr Sohn vom Zeruja, isch erfahre, dass sech ds Härz vom König nach Absalom sehne het.

2 Drum het de Joab e schlaui Frou us Tekoa lo hole u si beuftrait: "Tue bitte so aus wärsch du in Truurer. Zieh Truerchleidig a u rieb di nid mit Öl ii. Nimm di wi ne Frou, wo scho lang um nä Verstorbenä truuret.

3 Gang de zum König ine u säge Folgendes zu ihm" woruuf Joab ihr die Wort is Mul gleit het.

4 D Frou us Tekoa isch vor em König erschine, isch nieder gworfe u het mit em Gsicht zur Ärde vor ihm gläge. Si het gseit: "Hilf mir, o König!"

5 "Was hesch denn?" het der König gfragt, und si het verzellt: "Ach! I bi e Witwe, mi Maa isch tot.

6 Ig, dini Dienerin, ha zwöi Söhn gha u si hei ufm Fäud mitenang kämpft. Es isch keine do gsi, wo sie trennt het, un am End het dr eint vu d andere abegschlage un umbrocht.

7 Itz het sech di ganzi Familie gäge mi, dini Dienerin, gsteut. Si verlange vo mir: 'Gib dä, wo sy Brüeder het verschlage, use, damit mer ne chöi umbringe, wül er sym Brüeder ds Läbe het gno – sälbscht we dadurch der Erbe besiitigt wird.Si wei di letschti glüehendi Chole, wo mer bliibt, uslösche u mim Maa weder e Name no e Überläbende uf der Oberflächi vo der Erde laa."

8 Dr König het zur Frou gseit: "Gang hei, i wird dinetwäge e Befähl erloh.

9 Druf het d Frou us Tekoa erwideret: "O mi Herr u König, d Schuld söu mi u ds Huus vo mim Vater träffe, während dr König u sy Thron unschuldig sy."

10 Da het dr König gseit: "We irgendöpper no öppis zu dir seit, de bring ne här, u är wird dir nie widr Schwirigkeite mache."

11 Si het jedoch entgägä: "My König, bitte dänk a di Gott Jehova, damit dr Blueträcher kes Unglück arichtet u mi Sohn umbrötet." Druf het er er erklärt: So wohr Jehova läbt: Dim Sohn wird kes einzigs Hoor krüzt.

12 D Frou het jitz gseit: "My Herr und König, dini Dienerin möcht dir no öppis säge." – "Sprich!"

13 Sie het agfange: "Warum hesch du dir de so öppis gäge ds Volk Gottes usdänkt? We du so redsch, mi König, sprichsch di sälber schuldig, wüu du di eiget Sohn nid us der Verbannig zrü holsch.

14 Mir wärde mit Sicherheit sterbe u si de wie Wasser wo uf d Erde gschüttet wird und nid wieder cha zrügg gholt wärde. Aber Gott löscht es Läbe nid us. Är zieht Grönd i Erwägig, werum dr Verbannte nid für immer us syre Nöchi söll verbannt bliibe.

15 Mi Herr und König, i bi zu dir cho um das ds vorztrage wüu ds Volk mir Angst gmacht het. Da hani denkt, dini Dienerin: 'I wird mit däm König rede. Guet möglich dass er ufd Bitte vo mir, sim Sklavin, iiga wird.

16 Vilicht wird dr König mi alose u sini Sklavin us dr Hand vom Maa befreie, wo mi u mi einzige Sohn usem Erbe wott uslösche, wo Gott üs gäh het.‘

17 Aus Dyni Dienerin han i mir de dänkt: 'Di Wort vo mim Herr und König müge mer doch bitte Erliechterig bringe!"Schliesslich isch mi Herr un Kenig so we ä Engel vum wahre Gott un ka zwische Guet un Bese vuscheide. Di Gott Jehova isch an dinere Siete."

18 Der König het der Frau erwideret: "Bitte verheimlech mer nüüt, was o immer i di jitz frage." Si het gseit: "Bitte red, mi Herr und König.

19 "Steckt Joab hinger der ganzen Sach?", het der König wele wüsse, woruf d Frau antwortet het: "So wohr du läbsch, o mi Herr und König: Es isch eso, wi mi Herr und König seit. Ja, di Diener Joab het mer Awisige gä u mer, diner Dienerin, all die Wort i ds Mul gleit.

20 Din Diener Joab isch so vorgange um d Sach anders darzstelle aber du, mi Herr, bsitzt Wiisheit we dr Engel vom wahre Gott und wüsset alles, was im Land passiert.“

21 Druf het der König zum Joab gseit: "Guet, das wird i mache. Gang u hol der jung Maa Absalom zrugg."

22 Da isch sech Joab ufe Bode gworfe, het sech verbüügt und het dr König priesst. Joab het gsait: "Hütt isch mir, di Diener, bewusst worde, o mi Herr und Kenig, dass i dini Anerkennig ha, denn du, mi Kenig, hesch d Bitte vo dim Dieners erfüllt."

23 Dann isch Joab ufgschtande, isch nach Gschur un bricht Absalom nohch Jerusalem.

24 Doch der Kenig het gseit: "Er söu i sis Huus zrügg, aber er darf mir nid unger d Ouge träte." Absalom isch also i sis eigete Huus gange u erschine nid vorem König.

25 In ganz Israel het's ke Maa gäh wo für sis Ussehe so bewunderet worde isch wie Absalom. Er isch vom Schiitel bis zur Sohle makelos gsi.

26 Wen är sech dr Chopf het la schere und sy Chopfhaar isch gwogä wordä, het ds Gwicht 200 Schekel nach em königleche Gwichtsstei betruggt. Er het sech immer müesse am Jahreesendi la schere, wüu ihm d Haar denn z schwär worde.

27 Absalom het drei Söhn und e Tochter namens Tamar gha. Si isch e bildhübschi Frau gsi.

28 Absalom het zwöi ganzi Jahr in Jerusalem gwohnt, ohni dr König z gseh.

29 Drum het dr Absalom Joab rüefe, um ne zum König z schicke, aber Joab het nid welle cho. Au nach dr zwöite Ufforderig het er sich weigeret.

30 Schliesslech het Absalom zu syne Diener gseit: "Joabs Stück Land liegt neb mym und es wachst dert Gerschte. Los, zündet's a!" Da hei's d Diener Absaloms z' Brand gsteckt.

31 Joab het sech sofort ufe Wäg gmacht, isch z Absalom hei gangä u het ne gfragt: "Wieso hei dini Diener mis Stück Land azündet?"

32 Absalom het Joab antwortet: "Sieh doch! I ha dir usrichte loh: 'Chum, lah mi di zum König schicke und ihn froge: "Wozu bin ich überhaupt von Geschur ko? I wär besser dert blibe. I möcht itz de König gsee, u wenni schuldig bi, de söll er mi umbringe."

33 Da isch Joab zum König gange u het ihm das usgrichtet. Absalom wird dann zum Kenig gruefe, un als er zue nem inekummt, wirft er sich aneko un legt sich mit däm Gsicht zue d Erde vor nen, worum dr Kenig nen küsst.