4. Moses 5 vo 36
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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4. Moses 5 vo 36
5 Jehova het witer zu Moses gseit:
2 "Wis d Israelite ah, jede wo Ussatz oder e Usfluss het oder durch e Tote unrein worde isch us em Lager schicke.
3 Öb männlech oder wiiblech, schicket se usse. Schicket se usem Lager damit si d Lager vo derä, i derä Mitti wohne, nid astecke."
4 D Israelite hei das gmacht u hei d Beträffende usem Lager gschickt. Si heis genau so gmacht, wi Jehova es Moses gseit het.
5 Wiiter het Jehova zu Moses gseit:
6 "Teili de Israelite mit: 'Wenn a Ma oder a Frou irgend eini vo de Sünde vo de Mönsche begoht und Jehova gegenüber untreu handlet, macht sech dr Beträffende schuldig.
7 Är söll d Sünde, wo erb begange het, bekenne u em Gschädigte dr vou Betrag plus e Füfteu vom Wärt aus Entschädigung für sy Schuld zrügg gä.
8 Het z Opfer aber ke nah Verwandte, wo d Entschädigung chönnt entgägä, söu si Jehova gäh u em Priester ghöre – mit Usnahm vom Sühnhafbock, wo für de Schuldig Sühni gleischtet wird.
9 Jede heilig Biitrag vo Israelite, wo zum Priester bracht wird, söll ihm ghöre.
10 S Heilige vo jedem wird sis Eigetum bliibe. Was jede em Priester git söll em Priester ghöre'"
11 Jehova het wiiter zu Moses gseit:
12 "Red mit de Israelite und teile ne mit: 'Folgendes söll gmacht werde we e Ehefrau uf Abwege grät und ihrem Maa untreu wird
13 und e andere ma sexuelli beziehige mit ihre het ohni dass der Ehemaa s weiss oder s ufdeckt wird wenns sech auso verunreinigt het unds ke züg git und si nid ertappt worde isch:
14 We dr Maa iifersüchtig wird u sy Frou der Untrue verdächtigt – öb si sech etz vrunreinigt het oder nid –
15 söll er syni Frou mit em ne zähnte Epha Gerschtemehl als Opfergabe für se zum Priester bringe. Er darf kei Öl drübergiesse no Wiehruuch druflege, denn s isch ä Getreideopfa vu dr Eifersucht, e Getreideopfa, wo Schuld in Erinnerig bringt.
16 Der Priester soll d Frau herbringe und sie vor Jehova trätte lo.
17 Der Priester soll e Tongefäss mit heiligem Wasser näh u chli Staub vom Bode vo de Stiftshütte i ds Wasser streue.
18 Der Priester soll d Frau vor Jehova träte lo, ihres Hoor löse und ihr z Erinnerigsgetreideopfer, das heisst ds Getreideopfer vor Eifersucht, id Händ lege. Är söll das bittere, Fluech bringendi Wasser ir Hand halte.
19 De söu dr Priester d'Frou schwöre la und zu ihre säge: "We ke angere Ma sexuelli Beziehige mit dir gha het, während du unger dr Autorität vo dim Maa gstande hesch, we du auso nid uf Abwäg grate bisch und di nid verunreinigt hesch, söusch vo dr Würkig vo däm bittere, Fluech bringende Wasser frei sy.
20 Faus aber uf Abwäg grote bisch während unger dr Autorität vo dim Ehemann hesch gstange u di vrunreinigt hesch u mit emne angere Ma sexuelle Beziehige gha hesch.
21 Dr Priester söu d'Frou de eid la schwöre, wo mit em ne Fluech verbunde isch, u zu dir säge: "Jehova söu di i dim Volk zumene abschreckende Bispiu mache, wo me i Flüch u Schwüre erwähnt, idem Jehova dini Hüfte ifalle u di Unterliib laht la aaschwelle.
22 Das Fluech bringend Wasser wird i dini innere Organ iidringe, es wird din Ungerleib aaschwelle und dini Hüfte lah ifalle."Druf sött d Frou säge: "Amen! Amen!"
23 Der Priester söll die Flüch denn i ds Buech schribe und se mit em bittere Wasser abwäsche.
24 Är söu d'Frou das bittere, Fluech bringendi Wasser la trinke u es söu i se iidringe u Bitterheit fürerufe.
25 Der Priester soll ds Getreideopfer der Eifersucht us der Hand vor Frou näh, es vor Jehova hin- u häreschwinge und s zum Altar bringe.
26 Vo dem Getreideopfer söll der Priester e Handvoll als symbolischs Opfer näh und es uf em Altar in Rauch la ufgaa. Nähr söu er d Frou ds Wasser trinke la.
27 Faus si sech verunreinigt het u ihrem Maa untreu isch gsi, söu ds Fluech bringendi Wasser wo dr Priester si lat la trinke i se idringe u ire zu öppis bitterem wärde. Ihr Unterläib söll aschwelle un ihri Hüft ifalle, un d Frau wird in ihrem Volk es abschreckends Bischpil wärde, wo me z Flüch erwähnt.
28 Het sech d Frou jedoch nid verunreinigt und isch rein, de söu si ke söttigi Strof träffe. Si wird schwanger werde und Chind chönne übercho.
29 Das isch ds Gsetz über Eifersucht, we e Frou uf Abwäg grät und sech verunreinigt, während si unger dr Outorität vo ihrem Maa steit,
30 oder falls ein Maa iversüchtig wird und sini Frou der Untreue verdächtigt. Er söll sini Frau vor Jehova träte lo un dr Priester soll das ganze Gsetz uf sie awände.
31 Der Maa söu vo Schuld frei sy, doch sini Frou wird sech für iri Schuld verantworte.