Aposchtelgschicht 17 vo 28
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Aposchtelgschicht 17 vo 28
17 Etze hän sie durch Amphipolis un Apollonia zoge un sin uf Thessalonich kumme, wo`s e Synagoge vu d Jude git.
2 Paulus isch wie gwohnt zu ne inä u het a drü Sabbat mit ne gredt, wobi er anhand vo de Schrifte argumänt het.
3 Er het vuherrlicht un bwies durch Vuwis uf d Schrift, dass dr Chrischtus liedend un vu d Dote het muess ufschtoh un sait: "De Jesus, den i äich vukindige, des isch dr Chrischtus."
4 Drufhin wäre ä baar vu nene gläubig un schlosse sich Paulus un Silas a, ebeso ä grossi Mängi Grieche, de Gott abäte hän, un ä baar prominänti Wieba.
5 D Jude aber wo iifersüchtig worde si, hei paar üble Männer zäme gholt wo sech ufem Marktplatz umetribe. Sie bildete ä Mob un vusammle d Schtadt in Ufruhr. Sie schtürme ins Hus vum Jason, um Paulus un Silas zum Mob usezbringe.
6 Wo die nid ds finde gsi si, hei si Jason und einigi vo de Brüedere zu de Stadtvorschtehere gschleppt und breue: "Di Manne, wo di bewohnti Erde hei ufghetzt, sy o hie awesend,
7 un Jason het sie als Gäscht bi sich ufgnoh. Sie vuschtosse alli gege d Verordnige Cäsars, denn sie sage, dass e andere Kenig isch, nämlich Jesus.
8 Wo d Möngi und d Stadtvorsteher das hei ghört, sy si beunruhigt gsy.
9 Nachdem si sech vo Jason und de angere e usriichendi Bürgschaft hei la gäh, hei si se la gah.
10 Sobald s Nacht isch, hän d Brüder sowohl Paulus als au Silas nohch Beröa wäggschickt. Dert sin sie in d Synagoge vu d Jude aacho.
11 Die hei ä elteri Ischtellig gha als die in Thessalonich, denn sie hei des Wort Gottes üsserscht paratwillig ufgnumme un hän täglich sorgfältig in de Schrifte gforscht, ob das, wo si ghärt hän, isch gstumme.
12 Drum sy vil vo dene gläubig, äbeso etlichi agsehni griechischi Froue sowie einigi vo de Manne worde.
13 Als d Jude vu Thessalonich jedoch erfahre hän, dass Paulus au in Beröa des Wort Gottes vukindigt het, kumme sie dert ane, um de Lit in Unrueh z vusetze un ufzhetze.
14 Drufhin hei d Brüeder Paulus sofort zum Meer gschickt, doch sowohl Silas als o Timotheus hei dert zrügg bliebe.
15 Paulus isch vu sinene Begleiter bis nach Athen brocht worde. Nachdem er ihne d Aawisig het gä, dass Silas und Timotheus so schnäu wi müglech söttige nachecho, reischte si ab.
16 Während Paulus in Athen uf sie het gwartet, isch er ganz ufbracht gsi, wo er het gseh, dass d Stadt voll Götze gsi isch.
17 Aso het är ir Synagoge mit de Jude und de andere Lüt aagfange, wo Gott aabätet hei z rede und z argumentiere. Das het är o jede Tag uf em Märtplatz mit dene gmacht wo grad da sy gsy.
18 Sowohl einigi vo de epikureische als o vo de stoische Philosophe fange jedoch aa, mit ihm z diskutiere, und manche meine: "Was wott dä Schwätzer de säge?" Anderi wieda: Er schiint usländischi Gottheite z vukündige. Sie hän des gsait, wel er di gueti Botschaft vu Jesus un d Uferschtehig bekannt het.
19 Da ergriffe si ne u hei ne zum Areopag füehrt. Si hei gseit: "Chöi mir erfahre, was das für e nöiji Lehr isch wo du redsch?
20 Du füersch hie Sache ih wo i üsne Ohre frömd töned und mir möchte wüsse wases damit uf sich het."
21 Tatsächlech hei aui Athäner und d Usländer verbracht, wo sech dert ufghaute, ihri Freizyt gwöhnlech mit nüt angers aus nöis z verzeue oder z ghöre.
22 Paulus etze schtoht in dr Middi vum Areopag un sait:
"Männer vo Athen! We i gseh, schynt Der i jeder Hinsicht me Ehrfurcht vor Gottheite z ha als anderi.
23 Won i zum Byschpil bim Umegoo ufmerksam d Gägeständ betrachtet ha, won ere verehrt, han i o e Altar mit der Inschrift gfunde: 'Für e unbekannte Gott'. Was ihr etze unwissentlich abäte den, des vukindig i äich.
24 Dr Gott, der d Welt un alles drin gmacht het, er, dr Herr vum Himmel un dr Erde wohnt nit in Temple, de vu Menschehand gmacht sin.
25 O wird är nid vo Mönschehänd bedient, so aus ob er öppis würd bruche, schliesslich git är säuber aune Mönsche Läbe u Atem u alles.
26 Er het us emene Mensch alli Völker gmacht und si uf der ganze Erdoberflächi wohne lo. Und är het di feschtgleitte Zyte und di feschtgsetzte Gränze bestimmt, wo d Mönsche wohne sötte.
27 Si söttä Gott sueche, damits ne ertaste u würklech finge chönnte. U tatsächlech isch er eim jede vo üs nid färn.
28 Denn dur ihn hei mir Läbe u bewege üs und existiere. Es hei ja o einigi vo öire Dichter gseit: 'Denn mir si o sini Ching.'
29 Da ma etze Gottes Kinda sin, solle ma nit denke, das göttliche Wese isch we Gold odr Silber odr Schtei, we öppis wo d Kunscht un dr Iifallsreichtum vum Mensche hervorbracht het.
30 Gott het über di Ziite settigi Unwüsseheit hinwäggseh, doch itz laht er allne Mönsche überall verkünde dass si se müesse bereue.
31 Denn er het ä Tag feschtgsetzt, wo er ä rächte Urteil iba di bewonti Erde schwätze wird durch ne Maa, won er derzue bestimmt het. Und är het aune Mönsche e Garantie derfür gä in däm er ne vo de Tote uferweckt het."
32 Wo si etze vonere Uferschtehig vo de Tote ghöre hei, hei es paar agfange spotte. Anderi hei gseit: "Deüber wei mir es anders Mal meh vo dir ghöre.
33 Da isch dr Paulus wäggange,
34 doch einigi Männer hei ihm a gschlosse u si gläubig worde. Unger ihne si Dionysius, ä Richter vom Areopag, u ä Frou mit Name Damaris und angeri.