Aposchtelgschicht 24 vo 28
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Aposchtelgschicht 24 vo 28
24 Füf Täg schpeter isch dr Hohe Priester Ananasa mit einige Ältischte und emene öffentleche Redner namens Tertullus abe cho. Sie hän bim Schtatthalta ihri Klag gege Paulus vorbrocht.
2 Wo Tertullus isch grüeft worde, het er sy Aazeig mit de Wort agfange: "Dinetwäge gnüüsse mir grossi Friede u wäg dim Wyblick wärde i däm Volk Reforme duregfüert.
3 Das erkenne mir jederziit u überall mit gröschte Dankbarkeit a, Exzellänz Felix.
4 Um di aber nid witer ufzhaute bitte ig di üs fründlecher¬wiis churz azlose.
5 Mir hei nämmlech feschtgsteut, dass dä Maa e Plag isch, denn sietwäge chunnts unter allne Jude uf dr ganze bewonte Erde z Ustände, u är isch e Afüerer vo de Sekte vo de Nazareener.
6 Au het er probiert dr Tempel z entwiie, werum mir ne feschtgno hei.
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8 Wenn ne verhörsch chasch der über aui die Azeigpünkt selber Klarheit verschaffe."
9 Druf beteiligt hei sech oh d Jude a däm Agriff beteiligt und bhoupte es würd aues dr Wahrheit entspräche.
10 Wo der Schtatthalter mit emene Kopfnicke Paulus zum Rede ufforderet het, het da gsait: "Do i weiss, dass du scho syt vieli Johr Richta iba des Volk bisch, will i gern ebis zu minere Vuschteidigung sage.
11 Wie de sälber chasch nahprüefe, isch es nid lenger aus zwöi Täg här, dassi zur Aabetig nach Jerusalem ufegange bi.
12 Me het mi weder im Tempel bim diskutiere mit öpperem gseh no drbi, dass i e Ufruhr verursacht hätt, weder i de Synagoge no irgendwo ir Stadt.
13 Ou chöi si der ke Bewiis für d Azeige gäg mi vorlege.
14 I gib dir gegenüber jedoch zue, dass i gmäss dr Glaubensrichtig, wo sie als Sekte bezeichne, für dr Gott mi Vorfahre heilige Dienscht vrichte, denn i gloube alles, was im Gsetz dargleit isch un in de Schrifte vu de Prophete steit.
15 Ig setze mini Hoffnig uf Gott - und die Manne hei die gliiche Hoffnig - dass es e Uuferstehig vo de Grecht u de Ungrecht wird gä.
16 Deswege bemühe i mi geng, vor Gott u de Mönsche es reins Gwüsse z ha.
17 I bin nach ere Reihe vo Jahre cho um mim Volk Schpände z bringe und z opfere.
18 Während ig mi um das aues kümmeret ha, hei si mi rituell greinigt im Tempu gseh, doch weder mitre Mönschemängi no aus Unruhestifter. Allerdings sy da einigi Jude us der Provinz Asie gsy,
19 wo eigentlich vor dir müessted ahwesend sii zum Aklag gäge mi erhebe, wenn si würklich öppis gäg mi vorzbringe hei.
20 Oder lah d Manne hie seuber säge, weles Unrächt si mir hei chönne nachwiise woni vor em Sanhedrin bi gstande.
21 Da isch nume die einti Sach gsy, nämmlech das i i ir Mitti grüeft ha: 'Wäge der Uuferschtehig vo de Tote stahni hütt hie vor Gricht!'
22 Felix, wo über dä Wäg zimmli gnau Bscheid het gwüsst, het dä Fall jedoch mit de Wort vertäit: "Sobald der Militär-befählshaber Lysias abechunnt, werdi i öirer Sach entscheide."
23 Und är bpfohlt am Offizier, dr Maa in Haft z bhaute. Mä sött ihm aber ä gwüssi Freiheit irümä und sine Lüt erloube, sech um sini Bedürfnis z kümmere.
24 Ä baar Däg schpäter isch Felix mit sinere Frau Dusilla kumme, einere Jüdin. Er het Paulus holt un het sich ghärt, was sa iba d Glaube an Chrischtus Jesus z sage het.
25 Wo Paulus aber über Gerechtigkeit, Sälbscht¬beherrschig und ds kommende Gricht het gredt, het Felix Angst übercho und het gantwortet: "Gang jetzt. I wirde di zu Gägener Zyt wider lo hole."
26 Glichzitig het er aber ghofft, das Paulus ihm Geld ge würd. Drum het er nen no hüfiger ruefe lo un un ungerhaltet sich mit nem.
27 Als aba zwei Johr vergange ware, kummt Porcius Festus vu d Nochfolger vum Felix, un wel Felix d Gunscht vu d Jude gwinne het, het da Paulus in Haft zruck glo.