Aposchtelgschicht 8 vo 28
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Aposchtelgschicht 8 vo 28
8 Saulus isch jetzt mit sinere Ermordig iiverstande gsi.
An däm Dag het ä heftigi Vufolgig dr Vusammlig in Jerusalem igsetzt. Alli usser de Aposchtel ware in d Gegende vu Judä un Samarien vuschtreut.
2 tüfgläubigi Manne hei der Stephanus zur Bestattig wäg treit und e grossi Toteklag für ihn abghaute.
3 Saulus het aber gäge d'Versammlig aagfange z'wütsche. Er het ines Huus nachem andere iigschleppt, het Manne und Froue furt gschleppt und het si is Gfängnis la rüere.
4 D Jinger aba, de vuschtreut wore ware, zoge durchs Land un vukindige de gueti Botschaft vum Wort Gottes.
5 Philippuse isch i d Schtadt Samariia abegange u het dert dr Chrischtus bekannt mache.
6 Scharä vo Mönsche schänkt däm, was dr Philippus gseit het, gschlosse Beachtig, während si ihm zueglost hei und die Zeiche beobachtet hei, woner voubracht het.
7 Viu si nämmlech vo böse Geischter bsässe gsy, wo aube lut ufschreie u us de Bsessene usfahre. Usserdäm sy vili Glähmti u Lahmi gheilt worde.
8 So isch es cho, dass i dere Stadt grossi Fröid herr isch.
9 Nun het sech ir Stadt o e Maa namens Simon befunde, wo vorhär Magie tribe het u ds Volk z Samaria z Stune versetzt het. Är het behauptet, är sig e Grosse.
10 Alli Lit, vum Kleinschte bis zum Greschte, hän nen beachtet un sage: Der Ma isch d Kraft Gottes, de ma di grossi nennt.
11 Si hei ihm Beachtig gschänkt, wüu är se scho ä ganzi Zyt dür sini Magie i Stuune versetzt het.
12 Dann glaube sie aba Philippus, der di gueti Botschaft vum Kenigrich Gottes un vum Name Jesus Chrischti vukündigt het, un sowohl Männa als au Froue len sich daufe.
13 Simon isch ebefalls gläubig worde, un nachdem er dauft worde isch, het er sich a Philippus ghalte. Er het gwunderet, wo er de Zeiche un grosse, mächtige Tade gschähe het.
14 Wo d Aposchtel in Jerusalem ghärt hän, dass d Mänsche in Samarien des Wort Gottes agnoh hän, hän si Petrus un Johannes zue nene gschickt.
15 Die si abe und bätte für si, damit si heilige Geischt empfinge.
16 Er isch nämli no uf keini vo dene abecho, sondern si si nume im Name vom Herr Jesus tauft worde.
17 Si hei ne d Händ ufm u vo da a empfigge si heilige Geischt.
18 Wo em Simon het gseh, dass Mönsche dr heilig Geischt empfige, wenn d Aposchtel ihne d Händ ufleit, bot er ihne Gäld aa.
19 Är het gseit "Gäbe mir di Macht, damit jede woni d Händ uflege, heilige Geist empfang.
20 Druf erwiderete Petrus: "Din Silber söll mit dir zugrunde gah, will du gmeint hesch, du chöntsch dir es Gschänk Gottes mit Geld chaufe.
21 Du hesch weder Ateil a dere Sach no e Arecht druf, denn dis Herz isch nid ufrichtig vor Gott.
22 Bereue auso die Schlächtigkeit, und flege zu Jehova, dass dir, wenns müglech isch, di bös Absicht vo dim Härz vergä wird.
23 Ig gsehnä nämlech: Du bisch e bitteres Gift und e Sklave vor Ungrechtigkeit."
24 Simon het zur Antwort gäh: "Fleht für mich zu Jehova, dass mich nichts von dem trifft wo ihr gseit hend."
25 Wo si drno es gründlechs Zügnis abgleit und über ds Wort Jehovas gschwätzt hei, hei si sech ufe Rückweg uf Jerusalem gmacht. Si hei di guet Botschaft i vilne Dörfer vo de Samariter verchündet.
26 Jehovas Engel aba sait zue Philippus: "Mach di uf un gang nohch Süde uf d Schtross, de vu Jerusalem uf Gasa abefihrt." (Das isch e Wüeschtross.)
27 Drufhin het är sech ufe Wäg gmacht. Jetz isch do e äthiopische Eunuch gsy, e Amtsträger unger dr Kandake, dr Königin vo Äthiopie, wo ihre ganz Schatz vrwaut het. Er war nohch Jerusalem kumme, um Gott azbäte.
28 un het sich etze uf fem Ruckwäg gfunde. Während er uf sinem Wäg hockt, loss er d Prophete Jesaja lut.
29 Da het dr Geischt zu Philippus gseit: "Gang zum Wage dert häre.
30 Philippus lauft näbedra un het d Maa lut d Prophete Jesaja gläse. Er het gfrogt: "Verstehsch dü denn, was dü do lisisch?"
31 Der Maa hat antwortet: "Wie söll ich das jemals verstah, wenn mir nid öpper derbi hilft?" Denn het er Philippus idringlich gschlage, ufzstige und sich zu ihm z setze.
32 Der Maa het grad folgende Passage i de Schrifte gläse: "Wie es Schaf isch er zum Schlachte gfüert worde, u wien es Lamm, wo vor sim Scherer still bliebt, macht er sis Muh nid uf.
33 Während sinere Demüetig isch nem Grechtigkeit vuwigert wore. Wer wird vu d Einzelheite vu sinere Generation vu sinere Generation vuzelle? Denn si Läbä wird vu dr Erde wäggnoh.
34 Dr Eunuch het denn zu Philippus gseit: "Bitte sag mir: Vu wem schwätzt dr Prophet hie? Vu sich säuber oder vomne angere?"
35 Philippus het aagfange rede und het ihm usghändig vo dere Schriftsteu di gueti Botschaft über Jesus bekannt gmacht.
36 Während si so uf der Stross ungerwägs sy gsy, sy si an e Gwässer cho, u der Eunuch het gsait: "Sieh mau! Da isch Wasser. Was steit myni Toufi im Wäg?"
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38 Nachdem er dä Wagä het la aalte, si dr Eunuch u Philippus beidi i ds Wasser abe gsi, u Philippus het nä dauft.
39 Wo si usem Wasser hei cho si, het dr Jehovas Geischt Philippus schnäu wäggfahre. Dr Eunuch het nimme gseh, aber er het voll Fröid si Wäg furt gsetzt.
40 Philippus jedoch het sech z Aschdod wieder gfunde. Er het dür ds Gebiet zoge u het i allne Städt witer die gueti Botschaft bekannt gmacht, bis er uf Cäsarea isch cho.