Hesekiel 23 vo 48
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Hesekiel 23 vo 48
23 Wider, i ha e Botschaft vo Jehova übercho, si het glutet:
2 "Mönschensohn, es het da zwöi Froue geh wo Töchter vor selbe Muetter gsi sind.
3 Si si z Ägypte zu Prostituierte worde u tribe vo ihrer Jugend a Prostitution. Dert het me ihri Bruscht drückt und ihrne jungfröueleche Buess gstreichlet.
4 Die eltere het Oola gheisse und ihri Schwöschter het Oholiba gheisse. Si sy mini Froue worde und hei Böhn u Töchter zur Welt bracht. Was ihri Name betrifft, d Ohola isch Samaria u Oholiba isch Jerusalem.
5 Oola het sech afa proschtituiere, während si mir ghört het. Si het starchs Verlange nach ihrne liideschaftleche Liebhaber, ihrne Nachbare, de Assyrer.
6 Es sy z Blau kleideti Schtatthalter und Ungervorschteher gsi – alles begehrenswärtte jungi Manne, wo uf ihri Ross grote hei.
7 Si het wyter Proschtitution mit aune userlässte Söhn Assyriens het sech mit de widerleche Götze vo dene verunreiniget, nach dene si starches Verlange het gha.
8 Die Proschtitution wo si z Ägypte tribe het, het si nid ufgäh wüu i ihrere Jugend hei d Manne bi ihre gläge, ihre jungfröueleche Buess gstreichlet u si giget gsi über si härgfaue.
9 Drum han i si i d Hand vo irer leideschaftleche Liebhaber, dr Söhn Assyriens nach dene si starchs Verlange gha het.
10 Si hei ihri Nachthäit uf decket, hei dir d Buebe und Töchter wäggno u umbringe Oola mit em Schwert. Si isch berüchtiget worde unter de Fraue und me het ds Urteil a ihre vollstreckt.
11 Wo ihri Schwöschter Oholiba das gseh het, isch ihre Verlange no schamloser worde und si hets mit ihrer Prostitution no schlimmer probiert als ihri Schwöschter.
12 Si het starchs Verlange nach ihrne Nochbere, de Söhn Assyriens, de Statthalter u Untervorschtehne gha, wo prächtig kleidet sy und uf Ross ritte hei – alles begehrenswärt jungi Manne.
13 Wo si sech verunreinigte het hani gseh, dass beidi dr glich Wäg igschlage hei.
14 Doch Oholiba isch no witer i irer Proschtitution gange. Si het i d Wand igritzt Manne, Bilder vo Chaldäer, mit Zinnober iigritzt,
15 mit Gürtel um d Hüfte und wehende Turbane uf de Chöpf. Si hei usgseh wie Krieger und hei allesamt Babylonier dargsteut, wo im Land vo dr Chaldäer gebore sy gsy.
16 Chuum het se erlickt, het sy Verlange verbrönnt und sy het Bote zu ne uf Chaldä gschickt.
17 Da sy d Söhn Babylons schtändig zu ihrem Liebeslager cho und hei si mit ihrem Luscht verunreiniget. Und nachdäm si sech dür si verunreinigt het, het si sech agwideret vo ne ab.
18 Wo si sech wyter mit Dreischtigkeit prostituiert het u ihri Nachtheit ufdeckt, hani mi genauso aagwideret vo ihre ab, wi ig mi vo ihrem Schwöschter abgwandt ha.
19 Si het a die Täg vo ihrere Jugend zrü dänkt, wo si sech in Ägypte prostituiert het, u hets immer schlimmer mit ihrer Proschtitution probiert.
20 Si gredt nach ihne wie d Näbefroue vo Manne, wo dr Glied wi ds vomene Esels isch u d Genitalie hei wi ne Hängscht.
21 Du hesch di nachem obszöne Verhalte vo dire Jugend in Ägypte gseh, wo me dine Buess gstreichlet het, dini Jugendleche Brüscht.
22 Drum, Oholiba, seit der Souveräne Herr Jehova: "I stachle jitz di Liebhaber uf, wo di aagwideret hesch abgwandt, u lah se us allne Richtige gäge di aalücke:
23 d Söhn Babylonsx u alli Chaldäer, d Manne vo Pekod, Schoa u Koa zäme mit allne Söhn Assyriens. Si sy allsamt begehrenswärtti jungi Manne, Statthalter und Untervorschteher, Chrieger und handverläseni Manne, wo alli uf Ross ryte.
24 Si wärde mit poltere Chriegswäge u Räder gäge di astürme, mit ere grosse Truppeasammlig, mit Grossschild u Chliinschild u Helm. Si wärde sich rings um di ufschteue, u i wird se ermächtige, ds Urteil über di z rede, u si wärde so über di urteile, wies ne richtig erschiint.
25I wirde min Zorn gäg di zum Usdruck bringe u si wärde ihri Wuet a dir uslah. Si wärde dir Nase u Ohre abschnide u wär vo dir übrig blibt, wird dür z Schwert gheie. Sie wäre dir de Bue un Töchter wägnähmä, un wer vu dir ibrig bliebt, wird vum Fiir vuzehlt wäre. 26 Si wärde dir d Chleider uszieh und dir din schöne Schmuck wägnäh.
27 I wirde dim obszöne Verhalte u dini Prostitution, wo z Ägypte afangt es Ändi mache. Du wirsch nimme nach ihne usschou halte u di nümm a Ägypte erinnere.'
28 Denn das seit dr Souveräne Herr Jehova: 'Ich übergib dich jetzt dene, wo du hasst u vo dene du dich aagwideret hesch.
29 Si wärde hasserfüllt gäge di vorgah u dir aues wägnäh wofür du di abgmüet hesch, u di nackt u unbedeckt zrüloh. Dini schamlosi Nacktheit, wo vo dine Unmoral zügt, dis obszönes Verhalte und dini Prostitution wärde ufdeckt.
30 Das aues wird me dir aatue, wöu du de Vöuker wi ne Prostituierti hingerhärgloffe bisch wüu du di mit ihrne widerleche Götze verunreinigt hesch.
31 Du hesch dr glich Wäg wie dini Schwöschter ihgschlage u i wirde dir ihre Bächer id Hand gäh.'
32 Das seit dr Souverän Herr Jehova: 'Den tief und wite Becher vo dire Schwöschter wirsch trinke, u du wirsch em Glächter u Spott priisgäh wo vo dr Becher viu enthautet.
33 Trunkeheit u Kummer wird di übermanne, dr Bächer vom Grau u dr Troschtlosigkeit, dr Bächer vo dire Schwöschter Samaria.
34 Du wirsch ne suufe u völlig müesse lääre, a sy Tonscherbe noche u dir de d Brüscht ufrisse. "Wenn i selber ha gredt", erklärt dr Souverän Herr Jehova.'
35 Darum seit dä Souverän Herr Jehova: 'Well du mi vergässe u völlig missachtet hesch, wirsch d Folge vo dim obszöne Verhaltens und diner Prostitution träge.'"
36 De het d Jehova zu mir gseit: "Menschesohn, wirsch s Urteil über d Ohola und Oholibar verkünde und ihne ihri Abscheulichkeite vor Ouge füehre? 37 Denn si hei Ehebruch begange u an ihrne Händ chläbt Bluet. Sie hän nit ällei mit ihrene Götze Ehebruch begange, sundern au ihri Bue, de sie ma uf d Welt kumme hän, als Fross fir ihri Götze.
38 Und was si mir usserdem aagmacht hei: Si hei a däm Tag mis Heiligtum verunreinigt und mini Sabbat entweiht.
39 Nachdäm si ihri Söhn aus Opfer für ihri widerleche Götze gschlachtet hei, si no am glyche Tag i mys Heiligtum go um's z entweihe. Das hei si zmitzt i mim eigete Huus gmacht.
40 Si hei sogar e Bote gschickt zum de Manne vo wiit här lo hole und wo die Manne si cho, hesch di gwäsche, dini Ouge gschminkt u dir Schmuck aagleit.
41 Du hesch di uf e prächtige Dwan gsetzt u vorhär isch ä Tisch gstande wo mis Rücherwärch u mis Öl gsteut hesch.
42 Me het dert dr Lärm vonere sorglose Mängi ghört, drunder Trinker wo me us dr Wildnis gholt het. Si hei dr Fraue Armreife a gleit und hei ne schöni Chrone ufgsetzt.
43 Denn hani über die Frau gseit, wo vom Ehebruch verbruucht isch: "Nun wird si wiiter iri Prostitution triibe.'
44 Auso isch me witer zu ihre ynegange wie zunere Prostituierte. So isch me zu Ohola u zu Oholiba, dä Fraue, wo sech obszön verhalte hei.
45 Doch grächti Männer wärde ds agmässene Urteil für Ehebruch u Bluetvergiessend über sie rede, wüu si Ehebrächerinne u Bluet an ihrne Händ chläbt.
46 Denn das seit dr Souveräne Herr Jehova: "Me wird e Heer gäge si la alüte, um se zum ne Biud vom Grauen z mache u ds Plünderguet.
47 Das Heer wird si mit Schtei bewerfe und si mit sine Schwertere niederstrecke. Äs wird ihri Böhn u Töchter umbränne und ihri Hüser.
48 I wirde em obszöne Verhalte im Land es Ändi mache und alli Froue wärde e Lehr drus zieh und eues obszönes Verhalte nid nacheah.
49 Me wird d Folge öire obszöne Verhaltens und de Sinde, wo ihr mit eure widerleche Götze tribe heit, über euch bringe, und ihr werde müesse erkenne, dass i dr Souverän Herr Jehova bi.