Hesekiel 26 vo 48
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Hesekiel 26 vo 48
26 Im 11. Jahr, am erschte Tag vom Monet, hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:
2 "Mönschensohn, wöu Tyrus über Jerusalem gseit het: "Haha! Der Tor vor Völker isch zerbroche! Alles wird mir zuefalle, u jetzt wo d Stadt verwüschtet isch wärd i rich",
3 drum seit dr Souveräne Herr Jehova: 'I bi gäge di, Tyrus, und i wird viu Völker gäge di la alüte, so wie ds Meer sini Wäue laht la herarrolle.
4 Sie wärde d Maure vo Tyrus zerstöre u sini Türm niederriisse, u i wird d Erde abchratze u s zumene glänzende, kahle Felse mache.
5 Es wird zumene Trocheplatz für Schleppnetz werde zmitzt im Meer.'
"Denn i sälber ha gredt", erklärt dr Souveräne Herr Jehova, "u s wird z Plünderguet für d Völker wärde.
6 Sini Siedlige ufem Land wärde dürs Schwärt gheie, und me wird müesse erkenne, dass i Jehova bi.'
7 Wüu das seit der Souveräne Herr Jehova: 'I lah König Nebukadnezar vom Babylon usem Norde gäge Tyrus alüge. Är isch e Chönig vo de Chönig mit Ross, Kriegswage, Riter und emene Heer mit vilne Soldate.
8 Är wird dini Sidlige uf em Land mit em Schwärt vernichte, es Bollwärch errichte, ä Belagerigsrampe ufschütte u ä grosse Schiud gäge di erhebe.
9 Er wird mit sim Rammbock gäge dini Muure arenne u mit sine Äxtä dini Türm niederriisse.
10 Är het so viu Ross, dass si di mit Stoub bedecke wärde, u dr Lärm sire Kavallerie, dr Räder u dr Wäge wird d'Muure la erbe, wen er dür dini Tore izieht wi Männer, wo ä Stadt mit dürbrochne Muuure erschtürme.
11 D Hufe vo sinere Ross wärde alli dini Strosse vertrample. är wird dis Volk mit däm Schwärt umbringe und dini gwaltige Süüle wärde z Bode stürze.
12 Meh wird dini Schätz und Handelsgüeter plündere und dini Muure und elegante Hüser niederriisse. Denn wird me dini Stei, dini Balkä und din Schutt is Wasser rüere.'
13 'Ich wird dem Lärm vo dire Lieder es Änd mache u dr Klang vo dine Harfe wird me nümme ghöre.
14 Und i wirde di zumene glänzende, kahle Felse mache und du wirsch zumene Trocheplatz für Schleppnetz wärde. Du wirsch nie wider ufbout wärde, denn ig, Jehova, ha gredt, erklärt dr Souverän Herr Jehova.
15 Das seit dr Souveräne Herr Jehova zu Tyrus: 'Bim Lärm vo dim Sturz, wenn d Stärbige stöhne, we i dinere Mitti vil umbracht wärde, wärde d Insle de nid vor Angst zittere?
16 Aui Förschte vom Meer wärde vo ihrne Throne schtiege, ihri prächtige Mäntel ablege und ihri bestickte Gwänder abstriife, u Zittere wird se überfalle. Si wärde uf em Bode hocke, ununterbroche zittere und di entsetzt astarre.
17 Si wärde es Trauerlied über di astimme u zu dir säge: " Wie bisch doch zgrund gange, wo du vo de Meer här bewohnt worde bisch, du prisnigi Stadt! Dü un dini Bewohna, ihr wartet ä grossi Seemacht un hän unda alle Bewohna vu d Erde Schrecke vubreite.
18 D Insle wärde zittern am Tag vo dim Sturz, d Insle vom Meer wärde bestürzt sy, we de nümm da bisch.
19 Wüu das seit dr Souveräne Herr Jehova: 'Wenn ig di verwüeschte wi di unbewohnte Städt, wenn ig d'Fluete über di la inebräche und di gwautige Wassermasse di bedecke,
20 wirdi di u die wo mit dir is grab häresteige zum volk vo de alte ziit bringe. I wirde di zäme mit dene, wo i ds Grab häresteige, a däm töifschte Ort lah wohne, wo wie di verwüschtete Ort us alter Zyt isch, damit du nid bewöhnt wirsch. Denn wird ich em Land vo de Läbände Herrlichkeit verleihe.
21i wirde plötzliche Schrecke über di bringe u du wirsch nümm da si. Me wird di sueche, aber du wirsch nie wider gfunde werde, erklärt de Souverän Herr Jehova."