Hesekiel 31 vo 48
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Hesekiel 31 vo 48
31 Im 11. Jahr, am erschte Tag vom 3. Mönet, hani wieder e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:
2 "Mönschensohn, säg em Pharao, em Kenig vo Ägypte, und syne Schaare: "Wem glichsch i dire Grösse?
3 Do isch e Assyrer gsy, e Zeder im Libanon, mit schöne Äscht wienes schattigs Dickicht und hochgwachse. dir Wipfel richtet bis i d Wulche.
4 Wasser lost si gross wärde, di tiefe Quellene hänn si i d Höchi la schüsse. Dert, wo si pflanzt worde isch, isch si vo Bäch umgäh. Dene Kanäl hei alli Bäum vom Fäld bewässeret.
5 Drum isch si höcher aus aui angere Bäum vom Fäud worde. Si het geng meh Äscht übercho u ihri Zwöi sy lang worde, wüu d Bächli wo si gstange hei, viu Wasser füert hei.
6 In ihrem Gescht hei alli Vögu vom Himmu nischtet, unger ihre Zweige sy alli Wildtier vom Fäud ihri Junge un alli bevöukerigsriche Völker läbt in ihrem Schatte.
7 Ihri Schönheit u d Längi vo ihre Zweige sy majestätisch gsy, denn ihri Wurzle hei i d Tiefi glängt und hei viu Wasser gha.
8 Ke anderi Zeder im Garte Gottes isch der glich cho. Keis Wacholderbaum het Äscht wi si u ke Platan zwäige wi si. Ke andere Baum im Garte Gottes het's mit ihrer Schönheit chönne ufnäh.
9 I ha se schön gmacht, mit üppigem Grüen, un alli andere Bäum in Ede, em Garte vom wahre Gott, hei si gheide.'
10 Drum seit dr Souveräne Herr Jehova: 'Wüu sia so höch isch worde u ihre Wipfu bis i d Wulche het reckt und ihres Härz überheblich isch wäg ihrer Höchi,
11 wird ich se i d Hand vom mächtige Herrscher vo de Völker geh. Är wird ganz bestimmt gäge si vorgah und i wird se wäg ihrer Schlächtigkeit verstosse.
12 Frömdi, die erbarmigsloseschte unter de Völker, wärde se umhaue u uf de Bärge einsam zrüla, u ihres Loub wird i alli Täler gheie, u ihri Zweige wärde zerbroche i aune Bäch vom Land lige. Aui Völker der Erde wärde ihre Schatte verlah und se einsam zrülah.
13 Aui Vögu vom Himmu wärde uf ihrem umgfaue Stamm läbe und aui Wildtier i ihrne Zweige.
14 Das gschieht damit kes Baum am Wasser so höch wird oder si Wpfu id Wulche reckt und dademit ke guet bewässerte Baum a d Wulche anericht. Denn sie wäre alli däm Dod ibage wäre, däm Land def unde, zsämme mit d Mensche, de ins Grab nabschiede.
15 Das seit dr Souveräne Herr Jehova: "An dem Tag, wo si is Grab häreabfahred, wird i e Truur veraaloo. Ja, i wirde di Wassertiefe bedecke und ihri Bäch zrüghalte damit dr Riichtum a Wasser zrügg ghaute wird. Ehretwäge wird ig dr Libanon verfinschtere u d Bäum vom Fäud wärde alli verdorre.
16 Bim Lärm vo ihrem Sturz werdi Vöuker la erbe, weni d Zeder zäme mit allne, wo i d Gruebe aabfahre la i ds Grab loo sinke. Un alli Bäum in Eden, de erlese un de beschta vum Libanon, alli guet bewässerte Bäum, wäre in däm Land def unde tröschtet wäre.
17 Si si mit ihre i ds Grab gsunke, zu dene vom Schwert Erschlaagene, zämme mit ihrne Ungerstützer, wo under de Vöuker i ihrem Schatte läbt hei.'
18 'Welä vo de Bäum in Eden glich dir a Pracht und Grösse? Und doch wirsch ganz bestimmt zäme mit de Bäum Endens i das Land tief unde abe gstürzt wärde. Du wirsch unter de Unbeschnittene deliege, bi dene vom Schwert Erschlagene. So wirds em Pharao und all si Scharen ergah', erklärt dr Souverän Herr Jehova."