Hesekiel 8 vo 48
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Hesekiel 8 vo 48
8 Im 6. Jahr, im 6. Mönet, am 5. Tag vom Monet, woni i mim Huus ghocket ha und d Ältischte vo Juda vor mir gsässe, ergriff mi d Hand vom Souverän Herr Jehova.
2 I ha nächer ane gluegt u e Gstaut gseh wo z Füür erinneret het. Ungerhaub vo däm wo so usgseh het wi sini Hüfti, isch Füür gsy, u vo syre Hüfte ufwärts het er wi lüüchtends Elektrum glänzt.
3 Denn het er so öppis wie e Hand gstreckt u het mi bim Schopf packt, u ä Geischt het mi zwüsche Erde u Himmel treit u het mi z Visione Gottes nach Jerusalem an Iigang vom innere Tor im Norde, wo ds Götzesymbol der Eifersucht steit, ds Symbol, ds Eifersucht erregt.
4 Und da! D Herrlechkeit vom Gott Israels isch dört gsi, ähnlech dr Erschiinig, woni ir Talebäni gseh ha.
5 Er het jetzt zu mir gseit: "Menschesohn, lueg bitte uf Norde." I ha auso uf Norde blickt, u dert nördlech vom Tor vom Altar, isch das Symbola der Eifersucht am Igang gsy.
6 U er het zu mir gseit: "Menschesohn, gsehsch was für schlimmi Abscheulichkeite das Volk Israel hie tuet, Sache wo mi wit wägtribä vo mim Heiligtum? Aber du wirsch no schlimmeri Abscheulichkeite gseh."
7 De het är mi a Iigang vom Vorhof bracht, u woni nöcher anegseh ha, hani es Loch ir Wand bemerkt.
8 Är het zu mir gseit: "Menschesohn, dürbrich bitte d Wand." Auso dürbrach i d'Wand u ha e Igang gseh.
9 Er het mi ufglöst: "Gang inä, u lueg dir di schlimme Abscheulechkeite aa wo si hie tribe."
10 Da bin i inegange, ha mi umgluegt u het aui mögliche Darstelligä vo kriechende Tier u gruusige Tier gseh u aui di widerleche Götze vom Volk Israel. Si si ringsum i d'Wand iigrützt gsi.
11 70 Älteste vom Volk Israel si drvor gschtange u Jaasanj, dr Sohn Schaphans, isch zmitzt unger nene gsy. Jeda het ä Räuchgfäss in dr Hand un d Duftwolke vum Räucher sin empor schtiegt.
12 "Menschensohn", het er mi gfragt, "sehsch du, was di Ältischte vom Volk Israel im Finschter tüe, jede i Innechammere, won er sini Götze zur Schau stellt? Si säge: 'Jehova gseht is nid. Jehova het ds Land verloh.
13 Är het furt gfahre: "Du wirsch gseh, dass si no schlimmeri Abscheulechkeite tribe."
14 Do het er mi an Iigang vom Nordtor vom Huus Jehovas brocht, u dert het i gseh Froue hocke wo der Gott Tammuz bewiinet hei.
15 Wiiter het er zu mir gseit: "Siehsch du das, Mönschesohn? du wirsch no schlimmeri abscheulichkeite aus das hie gseh."
16 Er het mi dän zum innere Vorhof vom Huus Jehovas brocht. Dert am Igang vom Tempel Jehovas, zwüsche dr Vorhalle und em Altar, hei sich öppe 25 Manne befunde, dr Rugge zum Tempel Jehovas u ds Gsicht nach Oschte gwandt. Si hei sech vor der Sunne im Oschte verbietet.
17 Er het zu mir gseit: "Menschesohn, gsehsch das? Isches öppe ä Bagatäu, dass ds Volk Juda die Abscheulechkeite tribt, um ds Land mit Gwaut z füue und mi ständig z kränke? Da! Si hebe mir dr Zwöi unger d Nase.
18 Darum wird ig i mim Zorn ischrite. mis Oug wird ke Mitleid ha u ig wirde kes Mitgefühl empfinde. Säubscht wes mer lut i d Ohre schreie wird ig se nid ghöre."