Jeremia 17 vo 52
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 17 vo 52
17 "D Sünde Judas isch mit emene usernige Griffel ufgschribe. Mit ere Diamantspitz isch si iigraviert i d Tafle vo ihrem Härz und in d Hörner vo ihrne Altäre,
2 während ihri Böhn an ihri Altäre und ihri heilige Pfählis dänke näbe emene üppige Baum, uf de höche Hügel,
3 uf de Bärge i freie Natur. Euri Richtümer, all öii Schätz, wärd i zur Plünderig freigä – ja öii Höchi wäg dä Sünde überall i öire Gebiet.
4 Dir wärde dür eignigs Verschulde ds Ärbe verlüre, wo i Öich gä ha. Un i wär äich zue Diena äire Gegna im Land, des ihr nit kennt, denn ihr hän mi Zorn we ä Fiir azündet, des fir alli Ziit brenne wird.
5 Das seit d Jehova: "Verflucht isch dä Maa, wo sis Vertraue uf Mönsche setzt, wo sech uf mönschlechi Chraft verlaht und dä Härz sech vo Jehova abwändet.
6 Er wird wi ne einsame Baum ir Wüeschti wärde. Wenn guets chunnt, wird ers nid gseh, sondern a dure Orte ir Wildnis wohne, imne Salzland wo niemer cha läbe.
7 Gsägnet isch dr Manna, wo sini Vertraue uf Jehova setzt, wo dr Zueversicht Jehova isch.
8 Är wird wi ne am Wasser pflanzte Baum wärde, wo sy Wurzle zum Bach häre usschtreckt. We d Hitz chunt, wird ers nid merke, sondern sis Loub wird immer grüen u früsch si. Und im Jahr dr Dürre wird er unbesorgt sii und nid ufhöre Frucht z träge.
9 Das Herz isch betrügerischer aus süsch irgendöppis u zu allem fähig. Wär cha's kenne?
10 Ig, Jehova, erforsche das Härz, prüefe di innerschte Gedanke um jedem ds z'gäh woner für sis Verhalte verdient, entsprechend em Ergäbnis vo sine Tate.
11 Wie ne Ribhuhn, wo einsammlet wo's nid gleit het, isch de wo uf unehrlichi Wiis Riichtum erwirbt. I syre Läbensmitte wird ihn dä Riichtum verlah u am End wird er deschtah wi öpper ohni Verschtand."
12 E herrleche Thron, erhaut vo Afang ah, isch dr Ort vo üsem Heiligtum.
13 O Jehova, du Hoffnig Israels, alli wo di verlöh wärde beschämt dasstöh. Die dir abtrünig wärde, ihre Name wird i Stoub gschribe wärde wüu si Jehova, d Quelle läbendige Wassers, verloh hei.
14 Heilige mi, Jehova, und i wird gheilt werde. Rett mi, und i wirde grettet wärde, denn um di dreiht sech mi Lobbriis.
15 Es git einigi wo zu mir säge: Wo si d Wort Jehovas? Si söue doch bitte iiträffe!
16i I aber nid wäggloffe wos drum isch gange dir als Hirte z folge, no hani mi nach dem Tag vom Unglück gseh. Jedes Wort wo vo miine Lippe cho isch kennsch nume z guet. Alles isch vor dine Ouge gscheh!
17 Si für mi ke Ursach vom Schreckä. Du bisch mini Zflucht am Unglück.
18 Lah mi Verfolger beschämt dastah, aber la mi nid beschämt dastah, si sölled i schrecke versetzt werde, aber la mi ned i schrecke versetzt werde. Bring dr Tag vom Unglück über si, het se zerschmetteret und vernichtet se vollständig.
19 Do het d Jehova zue ma gsait: "Gang un stell di in des Tor dr Bue vum Volk, durch des d Kenig vu Juda ii- un üszzieh, un in alli Tore Jerusalem.
20 Du sollsch zue nene sage: "Hört d Wort Jehovas, ihr Kenig vu Juda, alli Lüt vu Juda un alli Bewohner vu Jerusalem, de ihr durch de Tore kumme.
21 Das seit Jehova: "Hütet euch devo am Sabbat irgendwelchi Laschte z träge oder se dür d Tore vo Jerusalem inezbringe.
22 Ihr dörft am Sabbat ke Lascht us eune Hüser ustrage u überhoupt nüt schaffe. Hebet dr Sabbat heilig, so wi ig eui Vorfahre awes.
23 Aber si hei nid ghört u si mir ihres Ohr nid zue gwanderet, u si hei sich hartnäckig z ghorche oder sech zrächtwise z la.
24 " " ""We Der mir jedoch ufs Wort ghorchet", erklärt Jehova, "u am Sabbat kener Laste dür d Tore vo dere Stadt iebringt und dä Sabbat dadurch heilighalte, dass Der a däm Tag überhaupt nüt schaffet,
25 de wärde dür d Tore vo dere Stadt Könige und Fürschte izie wo uf em Thron Davids hocke. In Wage un uf Ross wäre sie inzieh, sie un ihri Firschte, d Männa vu Juda un d Bewohna vu Jerusalem, un de Schtadt wird fir alli Ziit bwohne.
26 Us de Schtädt Judas, us dr Umgebig Jerusalems, usem Land Benjamin, usem Tiefland, us em Bergland u us em Negeba wird me cho, Ganzbrandopfer u anderi Tieropfer, Getreideopfer, Weihruuch u Dankopfer im Huus Jehovas bringe.
27 We Der mir aber nid ghorchet u dr Sabbat nid heilighautet u Laste trage u si am Sabbat dür d Tore Jerusalems inebringt, de wird i die Tore z Brand stecke, u ds Füür wird mit Sicherheit die Verteidigungs¬türme Jerusalems uffrässe u nid glöscht wärde.