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Jeremia 32 vo 52

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 32 vo 52

 

32 D Botschaft, wo Jeremia vo Jehova erhält, im 10. Jahr König Zedekias vo Juda, das heisst im 18. Jahr Nebukadnezar.

2 Damals hei d Heere vom Kenig vo Babylon Jerusalem belageret un dr Prophet Jeremia isch im Wachthof vum Palascht vom Kenig vu Juda inhaftiert.

3 König Zedekia vo Juda het en igsperrt gha u gseit: "Warum prohezeiisch du so öppis? Du kündisch a: "Das seit Jehova: "Ich werde die Stadt i d Hand vom König vo Babylon gä u är wird se iinähmend

4 u König Zedekia vo Juda wird de Chaldäer nid entcho. Är wird em Kenig vo Babylon mit Sicherheit i d Händ gheie, vo Agsicht zu Agsicht mit ihm rede und ihm Aug i Oug gegeüberträtte.

5 "Zedekia wird vo ihm nach Babylon bracht wärde u dert blybe bis i ihm mini Ufmerksamkeit zwände" erklärt de Jehova. "Obwou dir witerhin gäge d Chaldäer kämpfe, wärdet dir ke Erfolg ha."

6 Jeremia het gseit: "Ich ha vo Jehova folgendi Botschaft übercho:

7 'Hanamel, dr Sohn Schallums, dim Unkle, wird zu dir cho u säge: "Chouf dr mi Fäud in Anathothg wüu du hesch aus Erschter ds Rächt zum zrüggzchoufe.

8 Hanamel, dä Sohn vo mim Unkle isch zu mir cho, so wie d Jehova äs gseit het. Är isch in Wachthof gange u het mi bittet: "Chouf bitte mi Fäud z Anathoth im Land Benjamin, wüu du hesch ds Rächt, i Bsitz z näh u zrüggzchoufe. Choufs dr." Da hani gwüsst, dass es durch d Wort Jehovas eso isch cho.

9 Aso hani ds Fäud in Anathoth vo Hanamel kouft, em Sohn vo mim Unkle. Ich wog ihm s Gäld ab: 7 Schekel und 10 Silberstück.

10 De hani das Ganze inere Urkundi feschtgleit, si mit emne Siegel versah, het Züge herbi gredt u wag das Gäud uf dr Waag.

11 I ha d Choufurkunde gno, wo entsprechend dr Aordnig u de Rechts¬vorschrifte versieglet isch gsy, wi o e unversiegleti Urkundi

12 u het d Koufurkunde Baruch gä, Bueb vu Nerija, Sohn vu Machseja, z Gägewart Hanamel, dr Bueb vu mym Unkle, sowie de Ziige, wo d Koufurkunde underschribe, un alli Jude, wo im Wachthof hocke.

13 I ha nun Baruch vor ihrne Ouge d Anwisig gä:

14 "Das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere, dr Gott Israels: "Nimm di Urkunde – die versieglete Kaufurkunde und di andere, die unversieglete Urkunde – und leg beidi in es Tongfäss, damit sie langi Ziit überchömme.‘

15 Denn das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere, dr Gott Israels: "I däm Land werde wieder Hüser un Fälder un Wigärt kauft werden."

16 Nochdäm i Baruch, em Sohn Nerijas wo Kaufurkunde gä het, bätti zu Jehova:

17 "Ach, Souveräner Herr Jehova! Du hesch dür dini grossi Macht u dür din usgstreckte Arm Himmel und Ärde gmacht. Nüt isch für di zu ussergwöhnlich,

18 fir di, dr tuusige loyale Liebi zeigt, der aba d Bueb fir des Vater vu ihrem Vädare losst zahle, fir d wahre Gott, d Grosse un Mächtige, däm d Name Jehova, dr Herr dr Heere isch.

19 Du bisch gross an Rata und mächtig an Tat, du, däm si Ouge alli Wäg vo de Mönsche beobachte, um jedem das z'gäh woner für sini Wäg und Tate verdient.

20 Du hesch in Ägypte Zeiche u Wunder vollbracht wo me hüt no weiss, u so hesch du dir in Israel und unter dr Mönschheit e Name gmacht, wie's hütt z gseh isch.

21 Und du hesch dis Volk Israel us Ägypte usegführt mit Zeiche, mit starker Hand, mit usgstrecktem Arm und mit Schreckstate.

22 Schliesslech hesch ene das Land gä, wo du ihre Vorfahre mit emene Eid zuegsichert hesch, es Land wo Milch u Honig flüsse.

23 Und si si si ine cho u hei es i Bsitz gno, aber si ghörä nid uf dini Stimm u befolge nid dis Gsetz. Si hei nüt vo däm gmacht, wo du ihne befählsch, so dass du au däm Unglück über se hesch la inebräche.

24 Sieh nume! Me het Belagerigswäu errichtet, für d Stadt iiznäh, u dür Schwärt, Hunger u Pescht wird d Schtadt mit Sicherheit i d Händ vor Chaldäer gheie, wo gäg si kämpfe. Alles was du gseit hesch isch gscheh wie du jetzt sälber gsehsch.

25 Doch du hesch zu mir gseit, o Souveräner Herr Jehova: 'Chauf der das Fäud mit Gäud u rüefe Züge derzue', obwohl d Stadt mit Sicherheit i d Hand vor Chaldäer wird gä.“

26 Da het d Jeremia e Botschaft vo Jehova übercho:

27 "Hier bin ich, Jehova, der Gott aller Mensche. Isch für mich irgend öppis zu ussergwöhnlich?

28 Drum seit d Jehova: "Ich übergibe di Schtadt d Chaldäern u dr König Nebukadnezar vo Babylon. Är wird se iinäh.

29 U d Chaldäer, wo gäge die Stadt kämpfe, wärde herö u die Schtadt z Brand schtecke u niederbrönnend samt de Hüüser, uf dene Dächer me em Baal opferet u für anderi Götter Trankopfer usgschoss, um mi z kränke.‘

30 "Denn ds Volk vo Israel und Juda het immer nume ta, was i mine Ouge schlecht isch gsi, vo Jugend ah. Ds Volk Israel kränkt mi ständig dur ds Werk vo sinere Händ', erklärt Jehova.

31 'Dü die Schtadt isch vo däm Tag aa, wo me se boue het, bis hüt für mi nüt wyter aus e Grund für Verärgig u Zorn isch gsy, so das si mer us de Ouge muess gschafft wärde

32 wägä all dr Schlächtigkeit, mit der mi des Volk Israel un Judas kränkt het – d Lit, ihri Kenig, ihre fihrende Männa, ihri Prieschter, ihri Prophete, d Männa vu Juda un d Bewohna vu Jerusalem.

33 Ständig hei si mir ihre Rügge zue u nid ihres Gsicht. Obwohl i mi bemüht ha se z lehre, immer u immer wieder, ha keine vo ihne ghört, um sech z schrächt z la.

34 Und si hei ihre widerleche Götze i ds Huus gschteue, wo mi Name treit, zum s verunreinige.

35 O hei si d Höhe Baals im Tal vom Sohn Hinnom errichtet, um ihri Söhn u ihri Töchter für Molch als Opfer z verbrenne, öppis wozue i se nid aagwise ha – u was mir nie i Sinn isch cho – so öppis Abscheulichs z tüe u drmit Juda zum Sündige z veraalah.‘

36 Drum seit d Jehova, dr Gott Israels, iber di Schtadt, wo nach eire Wort durch Schwert, Hunger und Pescht i d Hand vom König vo Babylon ge wird:

37 'I wirde se us aune Länder zämebringe, wo i se i mire Verärgig, i mym Zorn u i myre grosse Entrüschtig zerstreut ha, u ig wird se a dä Ort zrübringe u se i Sicherheit la wohne.

38 Un sie wäre mi Volk si un i wär ihr Gott si.

39 Und i wirde ne es einzigs Härz und ä einzige Wäg gä, dass si immer Ehrfurcht vor mir hei, zu ihrem eigete Wohl und zum Wohl vo ihrne Ching nach ihne.

40 Und i wirde mit ne ä ewige Bund schlüsse: I wirde mi nid abwände, wenns drum geit, ne Guets z tüe, und i wird Ehrfurcht vor mir in ihrem Härz lege, so dass si sech nid vo mir abwände.

41 I wirde überglücklech sy, ne Guets z tüe, und se i däm Land fescht ipflanze – mit mym ganze Härz u mit myre ganze Seel.'"

42 "Denn das seit Jehova: "So, wia i i über däm Volk all des grosse Unglück brocht ha, so wärd i über sie all des Guete bringe, was i ne vuschpräche.

43 Und i däm Land wärde wider Fälder gchouft wärde, obwou dir säge: "Es isch e Iidöde, ohni Mensch u Tier, u s isch d Chaldäärn übergää worde."'

44 "Me wird mit Stutz Fälder choufe, me wird Choufurkunde ufsetze und versiege u me wird Züg hinzuezrüefe im Land Benjamin, i dr Umgebig Jerusalem, i de Städt vom Bergland, i de Städt vom Tiefland u i de Städt vom Süde, denn i werde ihri Gfangene zrübringe", erklärt Jehova.“