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Jeremia 34 vo 52

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 34 vo 52

 

34 Folgendi Botschaft het d Jeremia vo Jehova, aus dr König Nebukadnezar vo Babylon u sys ganze Heer u aui Königrich vo dr Ärde i sym Herrschafts¬biet u aui Völker gäge Jerusalem u die drzueghörige Schtädt hei kämpft:

2 "Das seit d Jehova, der Gott Israels: "Geh und sprich mit König Zedekia von Juda un teil nem mit: "Das seit d Jehova: "Ich gibe di Schtadt i d Hand vom König vo Babylon und är wird se verbränne.

3 U du wirsch sire Hand nid entcho, du wirsch ganz bestimmt gfange gno u ihm übergäh wärde. Und du wirsch em König vo Babylon Oug in Aug gegeüberträtte und er wird vo Agsicht zu Agsicht zu dir rede und du wirsch uf Babylon ga.'

4 Los jedoch d Botschaft Jehovas, König Zedekia vo Juda: 'Das seit d Jehova über di: "Du wirsch nid dur z Schwärt sterbe.

5 Z Friede wirsch sterbe und me wird es Totefüür für di azünde wie für dini Vätere, die frühere Könige, wo vor dir regiert, und me wird klage: 'Ach, o Herr!', denn 'ich ha di Wort gredt', erklärt de Jehova.

6 Der Prophet Jeremia het dann alli des Wort Kenig Zedekia vu Juda in Jerusalem ibrocht,

7 als d Heere vum Kenig vu Babylon gege Jerusalem un alli ibrigbliebene Schtädt Judas kämpft, des heisst Lachisch un Aseka, di einzige befeschtigte Schtädt, wo unda d Schtädt Judas übrig bliebe ware.

8 Jeremia het d Botschaft vo Jehova übercho, nachdem dr König Zedekia mit allne Lüt z Jerusalem e Bund gschlosse het mit em Ziil, under ihne Freiheit uszruefe:

9 Jede söt sini hebräische Sklave freilah ob Maa oder Frou, ja niemer het ä jüdische Landsmaa dörfe aus Sklave bhaute.

10 Aui füerende Manne samt em ganze Volk hei sech a die Aordnig ghaute. Si si däm Bund biiträtte gsi, wonach jede sini Sklavinne u Sklavinne söu frilah und nümme aus Sklave bhaute. Si hei ghorchte und len se ga.

11 Doch später hei si die freiglose Sklavinne u Sklavinne zrug gholt u zwangs wieder i d Sklaverei.

12 Drum het d Jeremia von Jehova e Botschaft übercho. Jehova het ihm mit:

13 "Das seit d Jehova, dr Gott Israels: 'Ich schloss e Bund mit eire Vorfahre a däm Tag, woni sie us Ägypte us dr Sklaverei, us dr Sklaverei, usegführt ha mit de Wort:

14 "Am Ändi vo sibä Jahr söu jede vo öich si hebräische Brüetsch frilah, wo a ne verchouft worde isch u ihm sächs Jahr dient het. Ihr müesed ne frilah." Aber öii Vorfahre hei nid uf mii no ghört, si mir ds Ohr zuewandet.

15 Vor Churzem syder umgekehrt u heit gmacht was i mine Ouge richtig isch, ja dir heit für öiei Mitmönsche Freiheit usgruefe u vor mir im Huus wo mi Name treit e Bund zue.

16 Doch när syder wider umgekehrt u heit mi Name entweiht, wo ihr öiei Sklavinne u Sklavinne, wo ihre freigla hei, wi si sech das hei wünsche, zrü gholt u se ernöit i d Sklaverei zwunge.‘

17 Drum seit d Jehova: 'Ihr heit mir nid ghorcht u nid Freiheit usgruefe, jede für si Brüeder u sine Mitmönsche. Drum rüefe i itz für Öich Freiheit us', erklärt Jehova. "I wirde euch fryge für Schwert, Peschta u Hunger u Nech für alli Königrichi vo dr Ärde zumene Biud vom Gruus mache.

18 U so wird s de Manne ergah, wo mi Bund bringe – wo sech nid a d Wort vom Bund hei ghaute, wo si vor mir gschlosse hei, wo si ds Chalb zerteut hei u zwüsche de beide Häufte hingere –,

19 de fihrende Männa üs Juda un üs Jerusalem, d Hofbeamte, d Prieschter un däm ganze Volk vum Land, däne, de zwische d Hälfti vum Kalb umbrocht sin:

20 Ich wird sie ihre Feind un däne ibage, de s uf ihres Läbä abgsähne hän, un ihri Lichname wäre dann zum Fross fir de Vegel vum Himmel un d Tier dr Erde.

21 Und i wirde König Zedekia vo Juda und sini füerende Manne ihre Feind übergäh, dene wos uf ihres Läbe hei abgse, u dr Heer vom König vo Babylon, wo grad vo öich abzie.‘

22 "Ich wird dä Befähl gäh", erklärt Jehova, "u si zu dere Stadt zrüfüehre, u si wärde gäge si kämpfe und se iinäh u verbrönne. U d Schtädt Judas machi zunere unbewohnte Einöde.'