Jeremia 35 vo 52
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 35 vo 52
35 D Botschaft, d Jeremia zur Zyt Jojakims, Sohn vom Josia, vom König vo Juda, vu Jehova erhält:
2 "Gang zum Huus de Rechabiter, sprich mit ihne und bring se is Huus Jehovas i eim vo de Spiiserüüm. Biete ne de Wii aa."
3 Do han i Jasanja Sohn vo Jeremia, Sohn vo Habazzinja, sini Brüedere, alli sini Buebe und alli wo zum Huus vo de Rächabiter ghöre hei,
4 mit is Huus Jehovas. Un i bringe sie zum Schpiserum vu d Bue Hanans, vum Bue Jigdaljas, nem Maa vum wahre Gottes, näbä däm Speiseruum vu d fihrende Männer oberhalb vum Speiseraum Maasejas, vum Bue Schallum, vum Türwächter.
5 Dänn han i d Manne vom Huus vo der Rächabiter Becher ghocket u Chelche vou Wy vor u het zu ihne gseit: "Trinkt Wy."
6 Aber si hei gseit: "Mir wärde kener Wii trinke, wüu üs d Jonadaba, dr Sohn Rächabs, üse Vorfahr, ds Gebot het gä: "Weder ihr no eui Söhn dörfe jemals Wy trinke.
7 Dir dörft ke Huus boue, ke Samä säe u ke Wigarte alege oder euch zlege. Wohnt stattdesse immer in Zelte damit dir i däm Land wo dir Frömde si, läbet lang.'
8 Drum befolge mir wiiter d Aawiisig Jonadab, vom Sohn üsem Vorfahre Rechab, i aune Einzelheite u trinke nie Wi – mir, üsi Froue, üsi Böhn u üsi Töchter.
9 Mir boue üs o ke Wohnhüser und hei ke Weigärte, ke Fäuder u ke Sagguet. 10 Mir wohned witer in Zält und halte üs a alli Awisige vo üsem Vorfahre Jonadab.
11 Aber als König Näbukadnezar vo Babylon gäge ds Land vorrückt het, hei mir gseit: 'Chömed, mir göhnd nach Jerusalem innä, um em Heer vo de Chaldäer und der Syrer z entcho', u so wohne mir itz z Jerusalem.“
12 Jeremia het folgendi Botschaft vo Jehova:
13 "Das seit d Jehova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: "Geh un sag de Lüt vu Juda un de Bewohner vu Jerusalem: "Wirden ihr nicht ständig aufgefordert, meine Wort zu befolgen?", erklärt Jehova.
14 "Jonadab, dr Sohn Rächabs, wi sini Nachkomme aa ke Wy z trinke, u si hei sech a syne Wort ghaute – si hei bis hüt kener Wy trunke u so d'Anordig vo ihrem Vorfahre befolgt. Ihr aba hän ma nit ghorcht, obwohl i zue äich gschwätzt ha, immer un immer wieda.
15 Un i ha ständig alli mini Diener gschickt, d Prophete, zue Nech, geng u geng wider han i se gschickt, mit de Wort: "Kehrt bitte um, jede vo sim schlächte Wäg, u tuet, was richtig isch! Louft nid angeri Götter noche, um ne z diene. Denn wärde ihr i däm Land bliebe, wo i äich u eire Vorfahre ha gä.'Doch ihr heit mir nid öiches Ohr zuegwandet u nid uf mi ghört.
16 D Nachkomme Jonadab, vom Sohn Rächab, hei d Aordnig vo ihrem Vorfahre befolgt, aber das Volk het nid uf mi ghört."
17 "Drum seit d Jehova, dr Gott dr Heere, dr Gott Israels: "Ich bringe über Juda un über alli Bewohner Jerusalems all des Unglück, vor däm i sie gwarnt ha, denn i ha zue nene gschwätzt, sie aba nit ghärt, un i ha sie ständig gruefe, sie aba antworte nit.‘
18 U dr Huusgmeinschaft dr Rächabiter het d Jeremia teilt mit: "Das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere, dr Gott Israels: 'Wüu dir d'Anordig eure Vorfahre dr Jonadab befolgt heit, u nech witer a aui sini Aordnige hebe, u zwar ganz genau,
19 drum seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere, dr Gott Israels: "Jonadab, em Sohn Rächabs, wird's nie amene Nachkomme fähle, wo i mire Gägewart Dienst tuet.