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Jesaia 49 vo 66

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 49 vo 66

 

49 Ghört mer zue, ihr insle,

u gäbed acht, ihr Völker ir Färn.

Vor miim Geburt het d Jehova mi beruefe.

Scho wo i im Mueterleib bi gsy, het er mi Name erwähnt.

 2 Er het mis Mul zumene scharfe Schwärt gmacht.

Im Schatte syre Hand het er mi vrschteckt.

Er het mi zumene glettete Pfili gmacht.

I sym Chöcher verbarg är mi.

 3 Er het zu mir gseit: "Du, Israel, bisch mi Diener,

dür den i miini Pracht entfalte wird."

 4 Doch i ha gseit "Ich ha mi umsuscht abgmüeht.

Für nüüt u widr nüüt hani mini Chraft verbruucht.

Aber jehova wird ganz bestimmt für mi rächt rede

un mi Lohn isch bi minem Gott."

 5 Jehova wo mi vom Muetterleib a als si Diener gformt het,

het mer etz uftreit Jakob zu ihm zrügzfüehre,

damit Israel bi ihm versammlet wird.

I wird i de Ouge jehovas verherrlicht werde

un mi Gott wird mi Schtärk wore si.

 6 U är het gseit: "Es gnue nid, dass du mi Diener bisch,

für d stämmi jakobs ufzrichte

u die am läbe blibene Israels zrüggzbringe.

I ha di o zumene Liecht gmacht für d Völker,

damit d Rettig dür mi bis a d Ändi vor Erde längt."

7 Das seit d Jehova, dr Rückchäufer Israels und si Heiliger, zu däm Verachtete, zu däm vo dr Nation Verabschütte, zu däm Diener vo Herrscher:

"Könige wird's gseh u ufstah,

u Fürschte wärde sech verneige

wäge jehova wo treu isch,

wägem Heilige Israels, wo di usgwählt het."

 8 Das seit Jehova:

"Ire Zyt vo de Gunscht han i der antwortet

u amene Tag vo de Rettig haubi dir.

I ha di ständig beschützt, um di fürs Volk zumne Bund z mache,

um das Land wider bewöhnbar wärde z'loh,

um ihri verödete Erbteile wider i ihre Bsitz zrügzfüehre,

 9 um zu de Gfangene z säge: 'Chömet use!',

zu dene i de Finschternis: 'Zeiget euch!'

A de Wäg wärde si gras,

entlang vo allne usträtene pfad wärde ihri weidplätz si.

10 Si wärde weder Hunger no Durscht liide

no wird glüehendi Hitz oder d Sunne zuesetze.

Denn der, der d Erbarme mit nene het, wird sie leite

und a Wasserquelle entlangfüehre.

11i wirdi alli mini Bärge zunere Strasse mache

un mini Landschtrosse wäre erhöht wäre.

12 Gseht! Da chöme weli us der Färn,

die einte vo norde u vo weschte

u die angere vom Land Sim."

13 Jubble du Himmel, u freu di, du Erde.

D Berge sölled i Jubel usbreche.

Denn Jehova het sys Volk tröschtet

u mit sine Niederdrück geit er barmherzig um.

14 Zion aber het immer wider gseit:

"Jehova het mi verloh, d Jehova het mi vergässe."

15 Cha e frou ihre süügling vergässe,

wird si füre Sohn wo si ungerem Herze het kes Mitgefühl empfinde?

Und säubst we di Froue vergässe, i würd di nie vergässe.

16 Sieh nume! I mini Handfläche han i di iigritzt.

Dini Muure sy immer vor mir.

17 Dini Söhn ailä zrü.

Die wo di niederrisse u verwüschtete, wärde vo dir furtgah.

18 Lueg uuf u lueg di um.

Si versammle sech alli.

Si chöme zu dir.

"So wahr i läbe!", erchlärt d Jehova.

"Mit ihne allne wirsch di chleide wi mit Schmuck,

u du wirsch se dr umbinde, wie es brot das duet.

19 Obwohl dini Stätte verwüschtet u verlah gsi si u dis Land i Trümmli het gläge,

wirds jetzt für die wo dört wohne z eng werde,

u die wo di verschlunge hei wärde wit wäg si.

20 Die Böhn wo uf d Welt cho sind, wo d Chind beraubt gsi bisch, wärde vor dine Ohre säge:

"Hie isch's mer z äng.

Mach mir Platz damit ig hie cha wohne.'

21 U du wirsch dir dänke:

"Wär het si für mi zügt,

wo i doch eine vo de chind beraubte, unfruchtbari frau bi,

verschleppt u gfange gno?

Wär het si grossi zoge?

I bi doch völlig allei gloh worde.

Woher chöme si denn?'"

22 Das seit der Souveräne Herr Jehova:

"Seht! I wirde mini Hand zu de Natione erhebe

u für d Vouker mi Signau ufhaute.

Si wärde dini Söhn i ihrne Arme bringe

u dini Töchter uf ihri Schultere trage.

23 Chünigi wärde dini Ufpasser si

und ihri Fürstinne dini Chindermeitli.

Mit em Gsicht zur Ärde wärde si sech vor dir verneige

un d Schtaub vu dinere Fess läcke,

u du wirsch erkenne müesse dasi jehova bi.

Die uf mi hoffe, wärde nid beschämt dastah."

24 Chöi die scho Eroberte emene mächtige Maa wäggno wärde?

Chöi d Gfange vom Tyranne befreit wärde?

25 Doch das seit Jehova:

"Sälbscht di Gfangene vomene mächtige Maa wärde ihm wäggno wärde

u die vom Tyranne Eroberte wärde befreit wärde.

Ig wird dine Gägner es Gägner si

u dini Söhn wirdi rette.

26 Di schlächt behandle wärdi ihres eigete Fleisch la ässe

un sie wäre vu ihrem eigene Bloet trunke wäre we vu sinem Wi.

Und aui Mönsche wärde müesse erkenne, das i Jehova bi,

dine Rätter u din Rückchäufer,

der Mächtig Jakobs."