Translate Wähle deine Sprache

Suchen

Jesaja 30 vo 66

von rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 416

 

Jesaja 30 vo 66

 

30 "Wehe den eigensinnigen Söhn", erklärt Jehova,

"dene wo Plän usfüehre wo nid vo mir chöme,

un Bündnisse, aba nit durch mi Geischt,

um Sinde a Sinde z reie.

 2 Si zieh nach Ägypte ane ohni mi zrate z zieh,

zum bim pharao schutz sueche

u im schatte Ägypte Zuefluech näh!

 3 Doch dr Schutz vom Pharao wird für euch e Grund zum Schäme wärde

u d Zueflucht im Schatte Ägypte e Ursach zur Demüetigung.

 4 Denn sini füerende Männer si zoan

un sini Abgsandte hei Hanes erreicht.

 5 Si wärde sech aui müesse schäme

wägeme volk wo nüt für si cha usrichte

das ke hilf isch u ke nutze bringt,

nume Schimpf u Schand."

6 E Usspruch gäg die wilde Tier vom Süde:

Dür ds Land vor Nöt u Härte,

des Land vum Löie, vum Brellende Löie,

der Otter u der pfiilschnelle Giftschlang

befördere si ihre Wohlstand uf Eselsrück

un ihri Vorrät uf Kamelhöcker.

Doch das aues wird em Volk nütze.

 7 Wüu d Hiuf Ägypte isch überhoupt nüt wärt.

Drum han i ihm de Name gä: "Rahab, das still dasitzt."

 8 "Gang etz u schriebs i ihrer Gägewart uf e Tafle,

u haltes im ne Buech fäscht,

damits aus bliibends Zügnis für ne künftige Tag dient.

 9 Denn es isch es rebellisches Volk, es sy betrügerischi Söhn,

Söhn, wo ds Gsetza Jehovas nid wei ghöre.

10 Si säge zu de Seher: 'Dir söttet nid gseh!',

un zue d Visionensehre: "Teil uns keini wohrheitsgmässene Visionen mit.

Redet schmeichlerisch mit üs, häb trügerischi Illusione.

11 Verlasset dä wäg, biegt vom Pfad ab.

Lönd ois mitem Heilige Israels in Rueh.'

12 Drum seit dä Heiligi Israels:

"Wül Der myni Wort ablehned

u uf Betrug u Tüschig vertrout

u nech druf verlöh,

13 drum wird dieses Vergehe für euch zunere rissige Muur,

zunere höche, usbuechete muur wo jederzit izstürze droht.

Si wird ganz plötzlich zämäbrächä, imnä Ougäblick.

14 Si wird zerbroche wärde wi ne grosse Töpferkrug,

so gründlech zerschmetteret, dass unger de Stück ke Scherb übrig bliebt,

um demit vo dr Füürstellig Gluet znä

oder zum Wasser us me Tümpu z schöpfe."

15 Denn das seit der Souveräne Herr Jehova, der Heilige Israels:

"Wenn Der zu mir umkehrt u ruhig blybt, wäre ihr grettet wäre.

Eui Chraft wird im Ruhebewahre und im Vertraue lie."

Aber dir heit nid welle.

16 Stattdesse heit der gseit: "Nei, mir wärded uf Ross flüge!"

Ja, flüge wärdet Dir.

"Uf schnälle Ross wärde mir rite!"

Drum wärde Öii Verfolger schnäu sy.

17 1000 wärde vor Drohig vomene Einzelne zittere.

Föif wärde drohe u när flöider,

bis das wo vo euch übrig isch, em ne Mascht uf em ne Berggipfel glich,

e signalstange uf eim hügel.

18 Doch Jehova wartet geduldig druf nech sini gunst z schänke

är wird sech erhebe, für öich Barmherzigkeit z zeige.

Denn Jehova isch ä Gott dr Grechtigkeit.

Glücklech sy alli, wo sehnsüchtig uf ne warte.

19 We ds Volk in Zion, z Jerusalem wohnt wirsch uf ke Fall gränne. Wede um Hilf rüefsch wird er ganz bestimmt Erbarme ha. Sobald är dini Stimm ghört, wird är dir antworte.

20 Obwohl Jehova dir Brot in Form vo Not u Wasser i Form vo Unterdrückig wird gä, wird sech di Grosse Lehrer nüm vrberge und du wirsch dine Grosse Lehrer mit eigete Auge gseh.

21 U mit dine eigete Ohre wirsch e Stimm hinger dir säge: "Das isch dr Wäg, gang ne" faus nach rächts oder nach links söttsch abbiege.

22 U du wirsch dr silbrige Überzug vo dire Götzebiuder verunreinige u dr goldig Überzug vo dire Metallstatue. Du wirsch se furtgheie wi d Binde vore Mönschschtrierende u zu ne säge: "Wäg mit euch!"

23 Är wird dr Räge für dini Saat ge, wo du dr Bode bsusch. Und ds Brot, wo dr Bode erzügt wird richlech u ghaltvoll sii. Dis Vieh wird a däm Tag uf grosse Weideplätz grasse.

24 D Rinder u Esel wo de Bode bearbeite, wärde mit Suurampfer gwürzts Fuetter frässe, wo mit dr Schufle u dr Gable gworflet worde isch.

25 Und uf jedem höche Bärg u jedem höche Hügel wird's Bächi u Wasserlöif gäh am Tag der grosse Schlacht we d Türm gheie.

26 Ds Liecht vom Vollmond wird wi ds Liecht der Sunne werde. Un des Lecht dr Sunne wird siebemol schtärker wäre, so we des Lecht vu siebä Däg, a däm Dag, däm Jehova d Bruch vu sinem Volk vubindet un de schwäri Wunde heilt, de vu sinem Schlag herrscht.

27 Gseht! Jehova chunnt us dr Färn,

glüehend vor Zorn u mit schwäre Wulche.

Luter Empörig isch uf sine Lippe

u sini Zunge isch wi es verzehrends Füür.

28 Si Geischt isch wiene überfluetete Wildbach wo bis zum Hals längt,

um d Natione im Sib vor Vernichtig z schüttle.

U d Vouk wärde e Zaum im Mul ha, wo si i d Irere füert.

29 Doch dis Lied wird sy wie es Lied vo de Nacht,

der nacht wo di ufes fäscht vorbereitisch

u dis herz wird fröhlich si wi bi öpperem,

wo sech mitere flöte uf de weg macht

zum Bärg Jehovas, zum Fels Israels.

30 jehova wird sini majestätischi stimme lose

un si Arm len sie, der in dr Hitz vum Zorn abefahrt,

mit dr Flamme vomene verzehrende Füür,

mit Wolkebruch, Gwitter u Hagelschtei.

31 Denn wäg dr Stimm Jehovas wird Assyrie erschrecke.

Gott wird's mitemene Stab schlah.

32 U jede Schlag vo sim Stabä,

mit em jehova assyrie bestraft,

wird vo Tamburin- u Harfespiel begleitet si,

we är ir schlacht si arm gägä si schwingt.

33 Wül si Topheta isch scho vorbereitet

und o für ä Chönig parat gmacht.

Är het dr Houzstapel töif u wyt gmacht

mitere mänge Füür u Holz.

Der Atem Jehovas wo wi ne Schwefelstrom isch,

wird ne azünde.